Donnerstag, November 29, 2007

American Gangster

Epen gibt es vielen, nur waren sie in letzter Zeit eher rar. Allerdings hat sich auch durch die Oscar-Verleihung im März die Tradition eingebürgert, dass man die grossen und guten Filme erst im Winter bringt. So können wir uns hoffentlich noch auf viele weitere Hochkaräter freuen.

American Gangster vom tollen Gespann Ridley Scott + Russel Crowe will die alten Mafiafilme wieder aufleben lassen und in die riesengrossen Fussstapfen von Pate und Co. treten. Ich kann schon jetzt sagen, dass ihm dies nicht wirklich gelingt. Der Film ist zwar wirklich gross und gut, allerdings zu wenig überzeugend in der Atmosphäre. Es fehlt einfach das gewisse Etwas, welches solche Streifen unsterblich machen. Nichts desto trotz ist American Gangster noch immer ein wirklich hervorragend gemachter Film, die Schauspieler sind durchs Band weg überzeugend und passend besetzt, der Soundtrack macht Laune und das Amerika der 70er Jahre wurde extrem detailliert nachgestellt.

Auch die Geschichte ist spannend gemacht und funktioniert trotz der Teilung in zwei Stränge (Gangster-Seite von Frank Lucas und seinen Drogegeschäften / Cop-Seite mit Richie Roberts und seiner ehrenvollen Ansicht vom Gesetz) sehr gut. Die Szenen wurden wirklich gelungen kombiniert und es entsteht eine grosse Spannung, obwohl die beiden Hauptcharaktere erst ziemlich am Schluss aufeinander treffen. Mein persönlicher Liebling war allerdings Josh Brolin als korrupter Detective Trupo. Man konnte diesen tollen Schauspieler zuletzt in Planet Terror als wahnsinniger Arzt bestaunen.

Wenn auch der Film mit 2.5 Stunden etwas lang geraten ist, erscheint er nie mühsam sondern hält die Zuschauer wach und aufmerksam, was auch den teilweise extrem brutalen Gewaltszenen liegt, welche wie aus dem Nichts auftauchen. Aber auch so etwas gehört zu einem Gangster-Movie.

Ich vergebe also guten Gewissens dicke 8 / 10 Beutelchen, angeschrieben mit Black Fraud.

Mittwoch, November 28, 2007

Dunkel

Ich bin ja noch immer dabei, meinen Teil für die Rettung des Klima zu leisten und werde auch darum an dieser sehr interessanten Aktion teilnehmen:

Licht aus! Für unser Klima.
SonntagsBlick und Blick rufen gemeinsam mit Greenpeace, WWF, Google, ProSieben Schweiz und Pro Natura am Samstag, 8. Dezember 2007 zu einer schweizweiten Aktion auf: «Licht aus! Für unser Klima.» Von 20 Uhr bis 20.05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. Ein Aufruf zu konsequentem Klimaschutz und ein Zeichen zugunsten des zeitgleich stattfindenden Weltklimagipfels auf Bali.

Ich hoffe, ihr seid auch dabei. Denn es sind nur 5 Minuten, das hält man locker ohne Licht aus.


Freitag, November 23, 2007

Phoenix


Sie sind wieder da, dass sollte nun eigentlich jedem und jeder bekannt sein. Allerdings stellt sich immer wieder die Frage: Für wie lange wohl? Von der offiziellen Seite wird von diesem einen Konzert gesprochen, in Fankreisen hofft man auf eine Tournee.
Ich selber bete dafür, dass es bei diesem einen Auftritt bleiben wird. Zuerst fehlt natürlich der Schlagzeuger John Bonham, vertreten durch seinen Sohn. Und ihre Zeit ist vorbei. Mal ehrlich: Wer erwartet von diesen +60-jährigen dieselbe Energie wie in den 70er Jahren? Das eine Konzert kann ja ganz interessant werden, allerdings ist dies für mich nicht mehr Led Zeppelin. Diesen Mythos zu zerstören wäre doch sehr schade und der Musikszene nicht wirklich förderlich. Oder was denkt ihr?

Donnerstag, November 22, 2007

Besser

Besser ist immer besser.

Der neuste Werbespruch, ausgedacht am letzten Schuldienstag von Fränzi und mir. Jetzt fragt man sich natürlich, wie weit man das auf die aktuelle Situation übertragen könnte. Auf der einen Seite sollte ich jetzt wirklich stark mit Repetieren und Lernen für die LAP beginnen, denn wer es besser kann ist besser. Andererseits ist das Wetter träge, meine Gesundheit wieder Richtung Grippe abgezischt und die Arbeit im Büro ermüdend. Darum lieber nichts machen, bis es mir wieder besser geht, denn besser ist immer besser?

Egal, ich möchte eure Aufmerksamkeit nun weg von meinen etwas wirren Gedanken auf diesen Anlass lenken. Denn eine Energieversorgung ohne Atomkraftwerke ist besser, und das ist - wie ihr vielleicht schon mal gehört habt - immer besser.

Auf die Bilder klicken für eine grössere Ansicht.

Mittwoch, November 21, 2007

Mysterium

Manchmal ist es schon verwunderlich, was eigentlich noch alles in Hollywood passieren kann. Nebst den Remakes, Neuinterpretationen und unendlichen Fortsetzungsreihen gibt es ab und zu doch noch Projekte welche einfach so auf der Bildfläche erscheinen. So geschah es mit dem neusten Film von Produzent J.J. Abrams (ja genau, der Lost Erfinder). Zuzerst tauchte dieser kurze Teaser im Internet auf, ohne weitere Erklärungen oder Angaben. Auch ein Titel schien der Film nicht zu haben, 01-18-08 war das Erscheinungsdatum.



Man sah nicht viel, wusste überhaupt nicht um was es geht, war aber trotzdem fasziniert und wollte den Trailer immer wieder schauen. Im Internet kamen natürlich sofort die heftigsten Theorien auf, allerdings gab es von offzieller Seite nie eine Antwort.

Doch dann die - für mich jedenfalls - grosse Enttäuschung. Ein weiterer Trailer erschien, der Film hiess nun Cloverfield und handelt ganz klar von Monster welche die USA angreifen.



Klar, der Film scheint sehr gut zu sein, allerdings war es das Mysterium welches für mich so interessant war. Da sich der Film nun immer mehr zu einem normalen Produkt wandelt ist es für mich auch immer enttäuschender.
Aber trotzdem ist es beachtlich, dass auch heute immer noch solche Guerilla-Taktiken angewendet werden.

Montag, November 19, 2007

Ritual

Ein Konzert im Ochsen, wie lange ich dies schon nicht mehr erlebt habe. Und eigentlich wäre ich auch dieses Wochenende besser nicht dahin gegangen. Aber alles von vorne.

Seit 25 Jahren gibt es "Kultur im Ochsen" nun schon, deswegen fand dieses Wochenende eine Jubiläumsfeier statt. Alte Filme wurden gezeigt und zum kompletten Retro-Gefühl wurde für das Konzert am Samstag sogar die Bühne aus dem Saal entfernt. Dies weckte in mir (und vielen anderen) die Hoffnung, dass die auftretende Band Wazomba vielleicht quer durch den Saal spielen wird. Aber leider traf dies nicht wirklich zu.

Die Vorband Rude Tins traf meinen Geschmack überhaupt nicht, darum ist es für alle wohl besser wenn ich hier einfach schweige. Aber ich wäre da am liebsten einfach davon gelaufen.
Wazomba konnten danach nur noch gut sein und das waren sie auch. Ihre Mischung aus Ska, Reggae, Jazz, Blues und weiteren Stilformen begeistert vor allem durch die vielen Bläser und dem tollen Schlagzeuger. Jedes Bandmitglied beherrscht sein Instrument, der Sänger hat eine spezielle aber ausdrucksstarke Stimme. Trotzdem habe ich leider gemerkt, dass mir solche Musik nicht mehr wirklich viel bedeutet. Ich war 2006 noch viel auf Dancehall und Ska Konzerten, doch nun ist diese Zeit für mich wohl endgültig vorüber.
Für die letzten 3 Lieder bewegten sich die Musiker dann doch noch durch den Saal und platzierten sich in der Mitte der Menge. Dieser Moment war dann auch der beste am ganzen Konzert, leider wurde aber die Bühnenlose Situation zu wenig ausgenutzt.

Ein grosses Manko, welches ich hier nicht unerwähnt lassen möchte, ist das Rauchproblem im Ochsen. Egal ob in der Beiz oder im Saal, wo immer man sich auch nur für 5 Minuten aufhält man stinkt sofort nach Rauch. Klar, für Zigarettenvernichter mag dies nicht wirklich schlimm sein, für alle anderen ist es aber ziemlich unangenehm, denn auch das Atmen fällt einem mit der Zeit eher schwer. Ich hoffe, dass einmal in der Zukunft da wegen einer neuen Lüftung was gemacht wird.

Donnerstag, November 15, 2007

Nightfall


Das letzte Mal ist übrigens schon fast ein Jahr her, denn auch im Januar konnte ich Zofingen im Schnee photographieren.

Frostblume

Eigentlich ist es so sinnlos wie der Versuch, Kohle weiss zu waschen. Aber trotzdem hoffe ich jedes Jahr, dass der Winter nicht kommt und die Temperaturen nicht unter 10°C sinken. Nein, ich möchte damit nicht den Klimawandel befürworten, sondern einfach aussagen, dass ich den Winter nicht besonders mag.

Im November ist es meistens sehr windig, nass und grau. Mein Frohmut schwindet, je kürzer die Tage desto kürzer meine glückliche Laune. Am liebsten würde ich in einem kuscheligen und warmen Ort auf den Einbruch des Frühlings warten, unmöglich eine solche Lebenssituation.

Ich verstehe es ja, dass sich viele Leute (und besonders die Frauen, warum auch immer) an der weissen Pracht des Schnees erfreuen. Allerdings ist diese bei uns heutzutage nie oder fast nie mehr anzutreffen. Und eigentlich wollte ich jetzt schreiben, dass das einzige was in Flockenform vom Himmel fällt, ist der tolle Wasser-Schnee-„Pflotsch“ ist. Allerdings hat sich Frau Holle über Nacht wohl nicht ausgeruht, sondern kräftig an den Kissen geschüttelt. Die Welt war weiss als ich heute schlaftrunken durch die Wohnung wankte. Überall liegt er; Strasse, Bäume, Dächer, Autos, Bohli. Die Fahrt mit dem Fahrrad ins Büro war auch eher ein Hoffen auf die heile Ankunft, wleche ich geschaft habe. Aber irgendwie ist der Schnee auch schön, so rein und weiss.

Das Aufstehen hingegen wird in unserer Wohnung durch die niedrigen Temperaturen nicht wirklich erleichtert. Wenn ich aufwache und in einem 17°C warmen Zimmer meinen Tag beginnen muss, fällt der Schritt aus dem gemütlichen Bett nicht leicht. Es zieht durch alle Ritzen und Spalten, die Heizung kann nicht viel dagegen unternehmen.

Was macht man in dieser etwas trostlosen Jahreszeit am besten? Am besten man besucht heisse Konzerte, führt hitzige Diskussionen oder verliebt sich, dass es einem so schön warm ums Herz wird. Dann ist auch ein weiterer Schritt Richtung warme Höhle zum Verkriechen geschafft.

PS: Nein, der Blog ist nicht neu in Grau/Schwarz/Weiss weil ich etwas deprimiert wäre, Gott bewahre, sondern einfach weil ich dies viel stylischer finde.

Mittwoch, November 14, 2007

Porcupine Tree - Live im Volkshaus

Eine Progband wie Porcupine Tree live zur erleben, ist für mich immer ein spezieller Anlass. Nachdem ich Steven Wilson und seine Mannen dieses Jahr schon am Greenfield Open Air bestaunen durfte (wenn auch nur mit einer Spielzeit von 45 Minuten ohne grosse Lichtshow), ergab sich am 12. November wieder eine Gelegenheit. Auf ihrer aktuellen „Fear Of A Blank Planet“-Tour machten sie auch im Volkshaus in Zürich halt.

Begleitet und eröffnet wurde der Abend von Anathema, eine Begründerband des Doom-Metal. Ihr heutiger Sound klingt allerdings nur noch sehr entfernt danach, was mir aber gar nichts ausmacht. Denn die langen und sehr düsteren Lieder gefallen mir sehr gut, auch die diversen Spielereien wie Stimmverzerrer tragen immer zur Atmosphäre bei.

Nach einer erfreulich kurzen Umbaupause erlosch dann das Saallicht und die fünfköpfige Livebesatzung des Stachelschweins betrat die Bühne. Und wie könnte es auch anders sein, eröffnet wurde das Set mit „Fear Of A Blank Planet“. Auch diverse weitere Songs des Albums wurden gespielt, natürlich auch der 17 minütige Kracher „Anasthetize“. Wilson selber sagte, dass es viel neues Material zu hören geben wird, schliesslich sind sie immer noch unterwegs um die aktuelle Scheibe und die brandneue EP „Nil Recurring“ zu promoten.
Aber auch der Backkatalog kam nicht zu kurz, wurden doch „Signify“, „Stupid Dream“, „In Absentia“ und „Deadwing“ berücksichtigt. Ruhigere Songs wie „Lazarus oder Smart Kid wechselten sich mit krachenden Brecher wie „Way Out Of Here“, „Cheating The Polygraph“ und „Open Car“. Das Set war ausgewogen und konnte mit der Songsauswahl wohl so ziemlich jeder Anwesende begeistern. Ich war sehr überrascht von der Darbietung des Songs „The Sound Of Muzak“.

Die Show selber war auch sehr ansprechend, viele Songs wurden mit verstörenden aber genialen Videos untermalt. Themenbezogen zum aktuellen Album handelte es sich meistens um Jugendliche in Extremsituationen. Ich war aber sehr erstaunt, wie exakt die Bilder auf die Musik abgestimmt waren. Hier zeigte sich einmal mehr, wie hoch das Können und Talent bei der Band ist. Allerdings muss man auch sagen, dass die Live-Inszenierung bei manchen Songs eine gewisse Routine durchschimmern liess was sich aber bei einem solch hohen Niveau verschmerzen lässt. Lichttechnisch wurden viele Register gezogen, eine Übershow wie bei Tool was es aber nicht. Das war aber auch nicht zu erwarten und es meistens genügten ein paar Scheinwerfer auch völlig um mit der Musik eine spezielle und schöne Atmosphäre zu erzeugen.

Als Zugaben spielte die Band die beiden (schon fast obligatorischen) Hits „Even Less“ und „Trains“. Dazu als Schlusspunkt noch ein hartes Halo, die Menge und ich waren mehr als begeistert. Die knappen 2 Stunden Spielzeit gingen vorbei wie nichts, hoffen wir dass die Band auch nächsten Herbst / Winter wieder bei uns in der Schweiz halt macht. Von mir aus gerne wieder im Volkshaus. Dann aber bitte mit ein bisschen schöneren T-Shirt Motiven, die gebotenen konnten mich nicht wirklich überzeugen.

Montag, November 12, 2007

Hardware

Wie schön es doch ist, nach 3.5 Jahren voller leerer Versprechungen gab es heute Morgen endlich eine neue Rechenmaschine. Ein schwarzes Ding mit XP und dem neusten ArchiCAD (Version 11). Auch alle Daten wurden schon auf die Festplatte geladen, einem tollen Arbeitstag steht nichts im Weg.

Doch was ist das? Die CAD-Files 7.0 können nicht mehr geöffnet werden, das Programm ist zu neu!
Die Office-Version ist vom Jahre 2007 und somit im Vista-Design. Ich habe keine Ahnung wo was wie ist und was man klicken soll.
Die Schriftarten wurden leider nicht auf dem neuen PC übertragen, somit ist bei allen Word-Texten ein heilloses Chaos.

Ich kann also nicht wirklich viel machen, ausser ein bisschen das ArchiCAD erforschen. Obwohl: So schlimm ist dieser gemächliche Wochenstart gar nicht.

Freitag, November 09, 2007

Schnee | Open Wide The Flood Gates

Blitz-Post.

Nachdem es nun den ganzen morgen mit Sonnenschein, Sturmwolken und Schneeflocken abgewechselt hat, setzt das Wetter alles auf eine Karte. Das Weiss im Winter..


Man sieht auf diesem Bild überhaupt nichts nirgends, darum hier ein ausschnitt. Was aussieht wie Regen ist Schnee.. Leider.

Konzerte | Let's Dance!

Konzerte zu besuchen ist eine Leidenschaft von mir, doch alleine macht es nur halb so viel Spass. Darum liste ich hier die auf, welche noch in diesem Jahr stattfinden. Ich hoffe, einer von euch da draussen findet Zeit und Geld um mich zu begleiten. Das wäre echt toll. =)

November
23.11.2007 The Flower Kings / Z7 Pratteln
27.11.2007 Fish / Z7 Pratteln

Dezember
02.12.2007 SAGA / Z7 Pratteln
07.12.2007 Riverside / Z7 Pratteln
09.12.2007 Deadsoul Tribe / Z7 Pratteln
14.12.2007 U2 Night mit Zoo TV / Metro Olten

Februar
17.02.2008 Wishbone Ash / Z7 Pratteln

Ich weiss, es sind ein bisschen viele. Aber hey, die Bands kommen nicht jedes Jahr in die Schweiz und bei SAGA ist es sogar die letzte Tour und ihr Abschluss.

Donnerstag, November 08, 2007

KKL für 10 | Music [Was My First Love]

Ich denke jeder Schweizer und jede Schweizerin (und auch ganz viele Nichtschweizer) kennen das Kultur- und Kongresszentrum in Luzern. Ein wunderbares Gebäude von Jean Nouvel, ein akustisch perfekter Konzertsaal. Wer etwas von Musik versteht und vielleicht sogar auch an Klassik Gefallen findet, hat bestimmt schon einmal von einem Besuch geträumt. Doch die Preise, wer soll schon ein Ticket von bis zu 150.- Franken bezahlen können?

Aber haltet ein werte Freunde, es gibt eine Lösung. Das Luzerner Sinfonieorchester hat seit etwas mehr als einem Jahr den U25-Club. Männlein und Weiblein unter 25 Jahren können dort eine Gratis-Mitgliedschaft beantragen und haben nach erhalt der schicken (und aus metall bestehenden) Memberkarte die Möglichkeit für 10.00 CHF ins KKL zu gehen. Aber nur wenn das LSO spielt, doch was für eine Beschränkung ist das schon.

Nebst dem praktisch geschenkten Eintritt gibt es noch einen Getränkebon (theoretischer Wert 5.50, man bezahlt für das Konzert somit 4.50) und ein aufpoliertes Ego. Schliesslich stösst man mit dieser Tat sofort in eine gehobenere Bevölkerungsklasse auf. Und ihr werdet erstaunt sein, wieviele junge Leute man heutzutage an solchen Konzerten trifft..

Montag, November 05, 2007

Operation: Kingdom | The Kingdom

Hollywood ist immer sehr vorsichtig bei der Wahl der Filmthemen, besonders wenn es Wunde Punkte der amerikanischen Regierung betreffen. Schon alleine darum überrascht der Film, spielt er doch in Saudi-Arabien.

In einem für Ausländer abgeriegelten Wohnquartier in Riad wird ein brutaler und unmenschlicher Anschlag verübt, viele Menschen sterben. Die lokalen und amerikanischen Regierungen sind geschockt, jede versucht nun auf ihre Weise die Übertäter ausfindig zu machen. In Saudi-Arabien werden eigene Leute gefoltert, in den USA ratlos debattiert. Da auch ein Agent des FBI starb, möchten diese die Sache nun selber in die Hand nehmen, erhalten aber keine Bewilligung. So macht sich ein kleiner Trupp unter der Leitung von Ronald Fleury (Jamie Foxx) ohne Unterstützung der Regierung auf in den Osten. Das Problem: Sie dürfen nur 5 Tage im Land verweilen und erhalten praktisch Hilfe von den lokalen Truppen.

Der grösste Vorteil des Filmes ist sein unverbrauchter Schauplatz, noch fast keine Streifen aus den USA spielen im Land der grössten Ölfelder. So kann er mit dem Setting punkten und auch mit der zu Beginn – in sehr stilisierten Bildern – erzählten Geschichte der Ölförderung. Die Story selber ist interessant, allerdings nicht wirklich überragend. Die Drehbuchautoren haben es aber geschafft, den Film über seine ganze Laufzeit spannend zu machen, auch wenn erst gegen das Ende geschossen wird.
Die Leistung der Schauspieler fand eher durchwachsen, zeigten doch Foxx und Jennifer Garner praktisch nichts von ihrem Können. Ein Highlight aber ist Al-Ghazi Darsteller Ashraf Barhoum, er spielt wie kein anderer und wird somit zur zentralen Figur des Filmes.
Ich selber wurde nicht wirklich warm mit dem Ganzen, warum kann ich nicht exakt sagen. Es waren einfach zu viele kleinere Punkte dabei, die mich gestört haben. Nebst den blassen Charakteren vor allem die sehr wackelige Kameraarbeit und das etwas abgehackte Ende. Vielleicht habe ich auch einfach etwas anderes erwartet. Alles in allem ist es aber ein lohnenswerter Film, wenn auch kein Grosser (wie die glorreichen 3 letzten Winter, gell Stefan).

7/10 Ölbarrels, gerettet aus dem harschen Osten.

Freitag, November 02, 2007

Beginn | Start Of Something Beautiful

Klick on it.

Verkauf | Sell Your Soul

Meine Wenigkeit ist bekanntlicherweise ein Sammler, CDs das momentane (und wohl noch lange aktuelle) Objekt der Begierde. Doch es war nicht immer so, früher bestimmten die Film-DVDs das Budget. Begonnen hat meine Sammelsucht mit Automobil-Prospekten, aber das verschweige ich lieber. Mit meiner politischen Einstellung stellt dies eine grosse Leiche im Keller dar.

Zurück zu den DVDs:
Da ich das interesse an diesen Silberscheiben verloren habe, möchte ich nun einen Teil meiner Sammlung loswerden. Und zwar an euch. Ihr könnt bei mir eine Liste der Silberscheiben anfordern, der Preis auch gleich selber vorschlagen.

Einfach anfragen: schnax_at_bluemail.ch

Donnerstag, November 01, 2007

Neuanfang | Back In Black

Ihr habt es vielleicht mitbekommen, eine Zeit lang sah es sehr speziell aus in dieser Umgebung. Kryptische Schriftzeichen und Zahlenreihen bestimmten das Bild, eingefügte Photographien wurden zerstückelt, alle Farbe wich aus dem Blog.

Nach dieser kurzen Phase (welche einige verwirrte Leser hervorbrachte) stieg mein Onlinetagebuch wie der Phoenix aus der Asche und hat ein neues Gesicht bekommen. Ich hoffe euch gefällt der neue Anstrich, ich finde es viel besser als mit diesem Orange.