Sonntag, Dezember 31, 2006

Prosit ond so..

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und einen schönen Start ins neue Jahr.

Sauft nicht zu viel, und tut nichts, was ich nicht auch tun würde.. Hehe oder so ähnlich ;)

Man sieht sich im 2007.

Liebe Grüsse
de Bohli

PS:
Nächste Woche erwarten euch hier wieder mal ein paar Filmkritiken. Eigentlich hätte ich sie schon lange schreiben sollen, kam jedoch nie dazu. Folgende Filme: Goya's Gohsts, Deja Vu und vielleicht Nachts Im Museum.
Und natürlich werde ich auch im nächsten Jahr wieder über vieles Wichtiges und Unwichtiges im Leben berichten. Also, haltet euch ran.

Samstag, Dezember 30, 2006

Tool.. [... ...]

Mittwoch 13.12.2006 / Hallenstadion, Zürich / TOOL

Nach Muse waren die Erwartungen bezüglich Konzerte wieder mal in hohe Sphären geschraubt worden und da ich Tool klasse finde, war ich sowieso gespannt. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt des Konzertes nur das neuste Album der Band (10'000 Days) besass, freute ich mich ziemlich. Meine Liebe bei der Musik gilt momentan eh dem Prog. Egal ob Rock, Metal oder Mars Volta. Da reiht sich Tool schön ein.

Man liest ja viel über Konzerte und solche Ereignisse, so habe ich auch bei Tool schon vieles gehört. Sie sollen extrem laut sein, eine wahnsinnige Show bieten und sehr wortkarg sein. All diese "Vorurteile" konnte ich im Hallenstadion bestätigen.

1. Jup, Tool sind wirklich ziemlich laut. Ich stand mit meinen Freunden praktisch ganz vorne und die Lautstärke war seehr hoch. Das benutzen von Oropax war hier wirklich eine gute Lösung, auch wenn der Sound dann manchmal etwas verloren ging.

2. Oh ja.. Show.. super.. Wow. Während des Konzertes fiel ich manchmal fast in eine Trance. Die Musik, die Lichter, die Laser.. Riesengrosse Bilder, verstörende Videos.. Alles in perfekter Symbiose und unglaublichem Zusammenspiel. Dass der Sound wahrlich glasklar war, verstärkte die Faszination noch mehr. Eine perfekte Abmischung ist also auch auf Konzerten möglich.

3. Auch wieder wahr. Viel gesagt hat Maynard nicht. Und doch konnte er sich manchmal zu ein paar Sätzen hinreissen lassen. Der vielversprechenste war wohl der letzte: "See you next Sommer!"

Aber immer doch.
Ach ja, die Vorband Mastodon hatte eine katastrophale Abmischung.. Darum kann ich die Musik nicht so gut bewerten. Vielleicht muss ich mir einfach mal die aktuelle CD kaufen ;)

Dienstag, Dezember 26, 2006

Muse.. Der Wahnsinn

Mittwoch 06.12.2006 / Eishalle, Winterthur / MUSE

Ich hatte mich schon sehr lange auf dieses (ausverkaufte) Konzert gefreut. Leider hatte ich beim Vorverkauf keine Karte mehr erwischt und musste dadurch auf Ricardo einen leicht höheren Preis bezahlen.
Nachdem das RHCP Geschichte war, blieb diese Stelle der unerfüllten Erwartung. Somit war ich am 06. so ziemlilch den ganzen Tag über angespannt und freudig nervös. Am Abend um viertel nach 4 begann die Reise nach Winterthur. Meine Kollegin und ich erreichten die Eishalle pünktlich, sogar noch ein bisschen vor der Türöffnung. Dadurch konnten wir uns einen Platz ganz vorne an der Bühne sichern und mussten uns nicht einmal durch die Menge kämpfen *freu* ;)
Die Vorband namens "The Noisettes" war sehr gut. Die Frontfrau (spielte dann und wann auch noch ein bisschen Bass) schrie, spuckte, tobte und warf Mirkophonständer um. Was für ein Powerpaket schon zu beginn. Knapp nach neun Uhr war es dann soweit. Mit den Klängen von "Take A Bow" begann das perfekte Konzert.
Nicht ganz zwei Stunden lang entführten mich Muse in einem andere Welt voller Klänge, Effekte und einer genialen Lichtshow. Von jedem Album wurden die besten Hits gespielt und bei praktisch jedem Song sang die Menge mit. Natürlich wurde fast das gesamte Material vom neusten Album gespielt, doch darauf hatte ich sogar gehofft. Mein Lieblingslied "Map Of The Problematique" kam zwar schon als zweites, die Performance war jedoch genial. Als letztes Stück spielten sie "Knights Of Cydonia", ein perfekter Song um ein Konzert zu beenden.

Die Bühne selber war ziemlich ungewöhnlich. Das Schlagzeug befand sich links in einem Körper, auf dessen Wänden Videos abgespielt wurden. Dieselben wurden auch auf eine grosse Leinwand hinter der Bühne projeziert. Neben dem Schlagzeug befand sich ein Klavier und ein Key - /Effektboard. Dann natürlich noch die Gitarre und der Bass. Aber schaut selber auf dem Bild.

Abschliessend kann ich eigentlich nur sagen, es war das beste Konzert in meinem Leben bis jetzt. Energiegeladen und musikalisch perfekt. Allerdings ist es wohl schwer ztu beschreiben hier, man müsste es erlebt haben. ;)

Sonntag, Dezember 24, 2006

Ho ho ho

Ich wünsche euch allen schöne Festtage und glückliche Stunden.

Fröhliche Weihnachten :)

de Bohli

Mittwoch, Dezember 20, 2006

RHCP, nicht so wahnsinnig..

So endlich komme ich dazu. Hiermit schreibe ich die Berichte zu den Konzerten die ich in letzter Zeit erlebt habe, jedenfalls Teil 1.

Montag 04.12.2006 / Hallenstadion, Zürich / Red Hot Chili Peppers

Irgendwie kann man so etwas bevor es beginnt gar nicht so recht glauben. Der Gedanke, eine solche Grösse der Musikwelt selber live zu sehen, gestaltet sich schwierig. Gleichzeitig baut man aber eine recht grosse Erwartung auf und wünscht sich innerlich jenste Lieder die sie spielen sollen.
Als der Tag dann gekommen ist, vergeht alles ganz schnell. Hinreise, Plätze einnehmen (Hatten Sitzplätze, an einem recht guten Ort, wenn auch ein bisschen weit hinten.), Vorband zuhören. Die war.. sagen wir mal speziell. Ein paar Lieder klangen extrem nach RHCP, der Rest eher wie eine Jam-Session in einer Garage. Komische Wahl.
Um 20.45 Uhr war es dann soweit, die 4 Amerikaner betraten die Bühne und begannen ihre knapp 2 Stündige Show. Die Songauswahl war ganz gelungen. Denn nebst den alten Kracher wie "Can't Stop", "Californication" oder "By The Way", kamen auch viele neue Lieder ins Set. Manchmal allerdings zu viel nacheinander. Die Show selber war sehr gelungen und mit 4, sich in dauerrotation befindlichen, Bildschirmen sah man auch immer genug. Licht und Video war alles in einem super Zusammenspiel, nur die Band selbst wirkte manchmal etwas abwesend. Nach jedem Lied eine längere Pause, Anthony verliess immer wieder die Band und praktisch kein rumgehüpfe. Auch die Stimmung war nicht kochend, aber doch gut.
Am Ende war ich dann ein bisschen ernüchtert. Hatte ich zuviel erwartet? Wohl schon, denn es war ein gutes Konzert und musikalisch sehr überzeugend, aber irgendwie nichts spezielles.

Der wahre Kracher sollte erst noch kommen..

Montag, Dezember 18, 2006

Musik wohin man hört..

Das letzte Wochenende stand wieder mal im Zeichen der Musik. Darüber gibt es jetzt mehreres zu berichten:
Am Freitag war im Ox-Saal ein Reggae Konzert mit den
Mighty Roots und The Woodleys. Letztgenannte haben hiermit auch ihr letztes Konzert gespielt und werden sich nun auflösen. Da die Band aus Olten stammt(e), kam die halbe Stadt nach Zofingen und füllte den Ochsen bis auf den letzten Platz. Ausverkauft.. wow. Das habe ich noch nie erlebt in diesem Saal. Die Musik war gut, wenn man Fan von diese Stil wäre sogar super ;) Ich war allerdings immer noch ziemlich kaputt und müde vom Tool Konzert + Schule + Boxen, dass ich gegen den Schluss fast eingenickt wäre.

Samstags ging es dann weiter mit dem Kauf eines Ticket für das
Roger Waters Konzert im kommenden April *freu*. Am Abend war dann im Takatuka in Däniken das, schon lange angekündigte, Konzert von Lama und Steel Skeleton. Besonders Lama haben mir sehr gefallen, der Sänger und Gitarrist hat nicht nur ein grosses Talent, seine Mimik war auch sehr interessant ;) Auch hier waren viele Leute anwesend, ein Novum für mich betreffend AGAD Däniken. Möge es so weitergehen, das nächste Mal mache ich auch gerne wieder Werbung.

Sonntags war eher der finanzielle Aspekt bei der Musik gefragt. Ich wackelte nach Zürich (genauer ins Albisgütli) an den Musik-Flohmarkt. Eigentlich wollte ich zuerst gar nicht gehen (ist ja immer eine Geldfrage, schliesslich ist der Zug dorthin auch nicht gratis), aber ein Verkäufer hatte mir in Roggwil extra einen Gratiseintritt gegeben, da er für mich U2-Singles mitnehmen könne. Und naja, da konnte ich als Fan schlecht widerstehen. Nebst 6 Stück Singles fand ich noch ein paar weitere gute CDs:
- Radiohead "Kid A"
-
Jethro Tull "Crest Of A Knave"
- Pink Floyd "The Final Cut"
Nachdem ich mir Kid A jetzt nun bestimmt schon 4 Mal angehört habe, ist diese Vermutung nun bestätigt: Radiohead sind Götter!

Natürlich wurde ab und zu auch ein bisschen an der Gitarre rumgeklimpert, aber so richtig auf einen grünen Zweig kam ich nicht. Es fehlte ein bisschen die Motivation..

Mittwoch, Dezember 13, 2006

Früher war alles besser?

Auf jeden Fall war es anders. Teilweise komplett anders. Ich habe mir gestern wieder einmal praktisch den kompletten Blog durchgelesen (irgendwie fühlte sich das ein bisschen schizophren an) und kam zu dem Schluss: Je länger dieser Blog läuft, desto ernster wird der Inhalt.
Dies kann natürlich ein Vorteil sein. So sind die Film und Musik-Kritiken jetzt natürlich umeiniges informativer und sachlicher. Die Beiträge sind auch nicht mehr immer voller komischer Wortspiele und Kommentaren, allerdings geht so auch ein bisschen die Charakteristik flöten. Denn die persönlichen Einsichten in mein Leben sind auch auf ein Mindestmass geschrumpft. Die Frage nach der sinnvollen Existenz war bei diesem Blog ja schon immer präsent. So wurden immer wieder Stimmen laut, ein Blog sei ja eh ohne Sinn und Zweck, wer interessiert sich schon für mein Geschreibe.
Allerdings habe ich nun gestern etwas gemerkt: So ein Blog ist super. Denn man kann das Erlebte immer wieder nachlesen, in alten Erinnerungen schwelgen und über Vergangenes schmunzeln und den Kopf schütteln. Es zeigt in gewissen Bereichen auch sehr gut die Entwicklung von mir auf. Darum ist das Ganze hier auch in erster Linie für mich selber.

Aber trotzdem finde ich es ein bisschen schade, das der Witz etwas verloren ging. Ich werde versuchen, in nächster Zeit dies wieder ein bisschen zu ändern und ein nicht ganz ernst zu nehmender Blick auf mein Leben zu werfen. Aber momentan ist an dem eben nicht unbedingt so viel witziges dran..

Dienstag, Dezember 12, 2006

The Departed

Und wieder was es am Samstag soweit, wir wanderten nach Olten ins Kino. Na gut, wir sind eigentlich mit dem Auto angefahren, aber ich als Möchtegerngrüner/Greenpeace-Fritz darf so etwas ja nicht schreiben.

Zum Film: The Departed ist der neueste Scorsese und ein Remake von dem asiatischen Erfolgsstreifen "Infernal Affairs". Da ich allerdings gar nicht über das Original weiss, kann ich hier keine Vergleiche ziehen, war aber auch nicht voreingenommen mit einer Meinung.

Der Streifen spielt im heutigen Boston. Frank Costello (Jack Nicholson) herrscht dort als Ganster-Boss mit Unbarmherzigkeit und Brutalität. Da er Colin Sullivan (Matt Damon) im Kindesalter sozusagen unter seine Fitichen genommen hat, bleibt ihm dieser auch noch als Informant treu als er die Polizeiausbildung abgeschlossen hat. Durch seinen Ehrgeiz bringt es Sullivan innert kürzester Zeit zum hohen Tier und eine irmelle Goldgrube für Costello. Zur gleichen Zeit schleust die Polizei einen Undercovermann in Costellos Netzwerk ein. Billy Costigan (Leonardo DiCaprio) ist selber Absolvent der Polizeischule und stammt aus der Bostoner Unterschicht. Somit sucht und jagt sich Sullivan selber, versucht aber gleichzeitig den Spitzel in Costellos Truppe ausfindig zu machen. Dieser ist hingegen damit beschäftigt sich selber zu decken und gleichzeitig den vermuteten Maulwurf in der Polzei auffliegen zu lassen..

Was ziemlich kompliziert zum zusammenfassen ist, entlädt sich auf der Leinwand in einer Spannungsspirale sondergleichen. Durch die pausenlose Schnitttechnik kommt der Zuschauer fast nicht mehr zum atmen. Und auch wenn man manchmal das Gefühl hat, die wichtigsten Details und Wendungen nicht kapiert zu haben, findet man immer wieder in den Plot zurück ohne Schwierigkeiten zu haben. In den 150 Minuten Laufzeit baut der Film eine beachtliche Spannung auf welche dann im Showdown so brutal explodiert, dass der Film wahrlich Amok läuft. In den letzten 5 Minuten folgt eine überraschende Wendung auf die andere und lässt einem ziemlich erschlagen im Sessel liegen.

Einen grossen Teil dazu tragen auch die durchwegs sehr gut besetzten Schauspieler bei. Matt Damon und Leonardo DiCaprio agieren beide sehr glaubwürdig und sehr überzeugen, obwohl eigentlich beide eher in untypischen Rollen gecastet wurden. Nicholson als Mafia-Boss überzeugt auch, manchmal wird er allerdings zu teuflisch in Szene gesetzt. So ist eine rote Beleuchtung mit einem Gesichtsausdruck die selbst den Leibhaftigen neidisch machen würde, doch etwas übertrieben. Überrascht war ich von Mark Wahlberg. Er spielt den Vorgesetzten von DiCaprio richtig schön fies und als perfektes Arschloch. Eine Meisterleistung ;)

Handwerklich ist der Film vorzüglich, allerdings nicht unbedingt was für zarte Gemüter. Die Gewalt ist sehr brutal dargestellt und Blut fliesst vorallem am Schluss in grossen Mengen. Für alle Leute die aber gerne einen fesselnden Thriller oder Ganster-Film schauen, lohnt sich der neue Scorsese. Auch wenn er nicht ein Meisterwerk wie Casino geworden ist.

8 von 10 Polizeimarken, aber nicht geschenkt.

Und in Zukunft?

Es geht uns das Öl aus.. Die Kohle wird nicht ewig halten. Auf welche Energie soll man denn da noch setzen? Ein lieber Politiker vom Parlament hat die einzig richtige, wenn auch sehr speziell formulierte Antowert parat:

"Nämlich die Energie, die erneuerbar ist und man nicht warten muss bis gewisse Dinosaurier kompostiert sind!"

Genau.. Und si wösset ja was si sind, Herr Corti..

Montag, Dezember 11, 2006

Zahn um Zahn..

Oje.. Ich hatte ganz vergessen, wie es sich anfühlt.. wie schrecklich. Genau, das Gefühl wenn ein komischer Kauz mit Breitbildlächeln (nicht ganz so extrem wie Julia Roberts, aber doch beachtlich) in meinem Mund rumstochert. Der letzte Zahnarztbesuch lag seit heute schon Jahre zurüc, aber zum Glück war es nur eine Kontrolle.

Apropos Zahn um Zahn: Schon bald wird Herr Knorrli ein Brief erreichen, der die Dinge hoffentlich ins Rollen bringt. Ihr werdet dann informiert.

Und noch mehr Infos zu meinen kürzlichen Kino- und Konzertbesuche gibt es diese Woche auch noch. Bleibt dran. :)

Sonntag, Dezember 03, 2006

Children Of Men

Was gibt es zu diesem Film zu sagen? Irgendwie fällt es mir hier nicht so leicht eine Kritik im gewohnten Rahmen zu schreiben. Vielleicht bin ich auch einfach nicht in der Stimmung.

Der Film ist auf jeden Fall sehenswert, wenn nicht sogar ein Muss in diesem Kinowinter. Er verbindet aktuelle Probleme und Ängste mit der nahen Zukunft und schaft somit ein beängstigendes Bild von einer Welt, in der die gesamte Zivilisation zusammengebrochen ist. Grund dafür: Es wurden seit 18 Jahren keine Kinder mehr geboren. Warum weiss niemand.

Der Film arbeitet mit einer Wucht von Bildern, Textbotschaften und brutalen Szenen. Für schwache Gemüter ist er nicht wirklich geeignet, denn man wird schon mal Zeuge eines Terroranschlages oder befindet sich mitten in einer Strassenschlacht Illegale vs. Armee. Von der ersten Minute an, macht sein eine bedrückende Stimmung breit. Man will, aber kann den Blick nicht abwenden.

Handwerklich ist der Film überragend. Da kann es gut und gerne mal 5 Minuten dauern bis ein Schnitt kommt, egal ob gerade ein kleiner Krieg vor der Kamera tobt oder nur geredet wird. Dadurch entsteht ein starkes Mittendrinn-Gefühl. Die Schauspieler sind durchweg top (allen voran das Dreiergespann Clive Owen, Julianne Moore und Michael Caine) und die Musik ist ein Wunder für sich. Wo sonst kommt in einem Film schon ein Lied von King Crimson vor?

Ach ja: Wer das Element von Pink Floyd entdeckt, kriegt von mir ein Schokoriegel.

10 von 10 Fehlgeburten, trotzdem hocherfreulich.

Scoop

In letzter Zeit wird der Samstag Abend (oder besser gesagt, die Samstag Nacht) zur traditionellen Kino-Nacht. Nachdem schon Olten, Zofingen und Baden uns ertragen mussten, setzte sich der Tross dieses Mal Richtung Aarau in Bewegung. Das Ziel: Scoop, der neueste von Woody Allen.

Soweit ich weiss, habe ich bis jetzt noch nie einen Film von Allen gesehen. Eigentlich sollte ich mich dafür schämen ich weiss, aber ich habe einfach zu viel zu tun ;) Auf jeden Fall habe ich viele gute Kritiken gesichtet und mir wieder mal eine freudige Erwartung gebastelt, auch wenn ich in diesem Fall eigentlich nicht so recht wusste was mich erwartet.

Die Geschichte selber ist ziemlich speziell. Die amerikanische Studentin Sondra (mittelmässig gespielt von Scarlett Johansson) macht Ferien in London und sammelt Storys für die Schülerzeitung. Als sie dann während einer Zaubershow zu einem Trick assisitieren darf, erscheint der kürzlich verstorbene Star-Journalist Joe Strombel und weiht sie in sein Geheimnis ein: Der reiche Peter Lyman (Hugh Jackman, charmant wie immer) soll der berüchtige Tarot-Karten-Killer sein, der nun schon seit geraumer Zeit sein Unwesen in London treibt. Zusammen mit dem Magier Splendini (Woody Allen) macht sie sich an die Untersuchung dieser doch etwas weit hergeholten Behauptung..

Wie für das Genre typisch ist der Film nicht ein audiovisuelles Spektakel, sondern entfalltet seinen Reiz in den teilweise grandiosen Dialogen und den etwas ausgeflippten Charaktere. Auch in der Geschichte selber gibt es immer wieder sehr spezielle Szenen und Momenten, die dem Film seine persönliche Note geben. So sind Schauplätze wie das Schiff der Toten, oder Taschenspielertricks an Partys der Oberschicht keine Seltenheit. Wenn dann noch ab und zu ein Verstorbener auftaucht, wundert sich keiner mehr.

Die Schauspieler machen Ihren Job durchweg gut, nur bei Scarlett ist man sich nicht so ganz sicher, ob sie die vielen Aufträge wirklich nur durch ihr bildhübsches Aussehen bekommt. Ihr Spiel bleibt teilweise recht blass oder übertrieben, allerdings entschädigen dann perfekt geschriebene Momente wie Streitduelle zwischen Allen und ihr.

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass es für mich ein gelungener Start in die Welt von Woody Allen war und ein perfekter Film für einen lockeren und leichten Samstag Abend.

8 von 10 Tarotkarten, ganz ohne Bluttropfen

Dienstag, November 28, 2006

Es beginnt......

Als ob die nächste Woche nicht schon genug vollgestopft wäre (RHCP & MUSE Konzerte, Weihnachtsmarkt in Bremgarten, Comicbörse in Zürich..) kam jetzt noch ein wichtiger Termin hinzu. Einer, der vielleicht bald ein grosser Teil meines Lebens ändern wird. Na wir werden sehen. Auf jeden Fall werde ich euch auf dem laufenden halten.

Haltet die Bleistifte gpspitzt ;)

Montag, November 27, 2006

Reggae, Ska ‘n’ More @ Takatuka Däniken

16.12.2006: Reggae, Ska ‘n’ More @ Takatuka Däniken
Tür: 19.30 Uhr | Beginn: 20.30 Uhr | Eintritt: 8.–

Das letzte Takatuka-Konzert im Jahr 2006, also auf keinen Fall verpassen!!!
Zum Abschluss präsentieren wir euch folgende Leckerbissen:

Lama: Mal sanft und leise, mal witzig und spritzig, mal hart und brutal, dann wieder genial, das ist Lama. Die dreiköpfige Basler Truppe kommt zum zweiten mal zu uns ins Takatuka, bevor sie dann im Dezember wieder Deutschland unsicher machen! Schlagzeug, Bass und Gitarre, dass genügt den Jungs schon zum richtig abzugehen mit einer Mischung aus Reggae, Ska und Punk!

Steel Skeleton: Weiter in der Offbeat-Party geht es mit der jungen Band Steel Skeleton aus Bern. Sie spielen eine Mischung aus den jamaikanischen Stilen Ska, Reggae und Dub, dazu kommen Einflüsse aus Rock, Blues, Jazz, Punk und Flamenco. Entstanden ist ein sehr eigener Stil, der von sich behauptet tanzbar zu sein. Der Offbeat ist auf alle Fälle in den meisten Stücken present.

Billige Getränke, leckeres Essen, gemütliche Stimmung... so wie immer halt!

1.- pro Eintritt geht an das Bündnis gegen Ausschaffungen und Auslieferungen in die Türkei! Free Erdogan E.!
Weitere Infos:
www.auslieferungen-stopp.ch

Wäre schön wenn Ihr zahlreich kommen könntet :)

Donnerstag, November 23, 2006

Sein Name ist Bond.. James Bond.

Und das zu Recht. Was musste sich Daniel Craig schon kurz nach Bekanntgabe seiner Erenennung über sich ergehen lassen. Zu blond, zu normal, zu wasweissich. Eigentlich habe ich die Leute nie verstanden. Er ist ein wirklich guter Schauspieler und passt eigentlich gut in die Rolle, denn Bond ist nun mal eher ein Mann der brutal sein kann und auch nicht aussieht wie ein wandelnder Kleiderständer.

Ich war dem Film gegenüber sowieso nur positiv eingestellt und hatte durch die vielen Vorberichte so langsam aber sicher eine riesige Erwartung angehäuft.

Und das ist bei mir immer sehr gefährlich, denn meistens werde ich dann bitter enttäuscht. Aber dieses Mal sollte alles ein bisschen anders kommen.

Es beginnt wie sehr selten in der langen Filmreihe: Ohne spezielle Actionszene vor dem Vorspann findet man sich direkt in der Geschichte wieder. James muss seine Doppelnull-Lizenz erwerben und somit 2 Menschen töten. Die geschieht brutal, hart und schnell in schwarz/weiss. Schon jetzt wird dem Kinobesucher klar, dieser Bond wird anders. Und dann kommt es, der Vorspann. Das Lied von Chris Cornell (endlich wieder einmal ein Mann ;)) passt, die Animationen sind gelungen.

Schnell ist es vorbei, man befindet sich mitten im Fim. Die Zeit fliegt nur so vorbei, Action an jeder Ecke. Und was für Action: Ohne grossen Computereinsatz wurden schnelle und perfekt choreographierte Szenen kreiert, die auch dem abgehärteten Bondfan so manchen Adrenalinschub verpassen. Hier wird geklettert, gesprungen, gekämpft und geschossen wie in den wildesten Zeiten der Reihe. Aber zu keiner Zeit wirkt es übertrieben und unrealistisch, jedenfalls nicht so extrem wie zu Brosnans Zeiten. Die Fights sind brutal, dreckig und nicht sehr fair. Genau wie Bond selber, er ist nicht mehr der Strahlemann sondern der kaltblütige Killer. Und auf die Frage,ob er den Martini geschüttelt oder gerührt haben will, antwortet er trocken: „Seh ich so aus, als ob mich so etwas interessieren würde?“

Daniel Craig gelingt es wahrlich perfekt, den Charakter von allen Seiten zu zeigen. Als Attentäter, als kaltherziger Mensch und als gefühlvoller Liebhaber. Zu keiner Zeit scheint der Mann in der Rolle unpassend, der Anzug steht im perfekt. Und für die Actionszenen hat er auch genug Muskeln.

Wie immer stehen auch in diesem Film unserem Lieblingsagenten wunderschöne Frauen zur Seite. Besonderns hervorzuheben ist Eva Green, welche ihre Rolle nicht nur als Begleitung von Bond erfüllt sondern auch selber in das Geschehen eingreift und für so manchen Wechsel in der Geschichte sorgt. Dank ihr sind auch die Dialogszenen immer wieder erfrischen toll. Da muss man den Autoren ein grosses Lob aussprechen, denn die Gesrpäche sind wirklich sehr gelungen. Das hat man in dieser Filmreihe praktisch noch nie gehört und gesehen.

Auch die Geschichte selber ist mal ein bisschen anders, der Bösewicht will nicht die Weltherrschaft an sich reissen sondern nur seinen eigenen Kopf retten. Le Chiffre, sehr gut verpörpert von Mads Miekelsen, veranstaltet darum ein Pokerturnier bei dem auch Bond nicht fern bleibt. Es gibt ein paar Wendungen die nicht wirklich vorhersehbar sind und das Ende ist auch mal anders. Aber mehr will ich eigentlich nicht verraten.

Die Gadgets wurden praktisch komplett aus dem Film gestrichen, fehlen aber in keiner Sekunde. Der Film wirkt dadurch um einiges realistischer. Autos gibt es natürlich auch wieder zu Hauf, Bond darf gleich 3 verschiedene an der Zahl fahren. Darunter auch zwei Aston Martin. Das freut das Herz.

Wie man also lesen kann, ist die übertragung von Bond in eine neue Ära komplett gelungen und der Abspann kommt nach 150 Minuten viel zu früh. Aber eine Fortsetzung wird bestimmt folgen, denn nebst den durchwegs positiven Kritiken hat Craig schon für weitere 2 Filme unterschrieben.

Mission erfolgreich abgeschlossen, den Mythos wunderbar neu reanimiert. Mögen die Abenteuer neu beginnen.

10 von 10 wasauchimmer ;)

Mittwoch, November 22, 2006

Wieder mal was auf die Ohren

Kurz und knackig, ein paar CDs / Platten die sich wirklich lohnen:

David Bowie - Reality
Wie die meisten Alben von dem Ausnahmetalent ist auch diese Platte zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr abwechslungsreich. Nachdem mir Heathen schon sehr gefallen hat, wurde ich auch hier nicht enttäuscht.

Porcupine Tree - Stupid Dream (Re-Release 2006 inkl. DVD)
Ein Album für die Ewigkeit.. Nach 2 Hörduchläufen war ich den Liedern, der CD, der Band verfallen. Genial vom ersten bis zum allerletzten Ton. Schon alleine der Opener "Even Less" rechtfertigt den Kauf. Musik mit enormer emotionaler und klangtechnischer Wucht.

David Gilmour - On An Island
Wieder eine solche Platte die Zeit braucht. Nach den ersten beiden Durchgänge hatte ich noch das Gefühl, das Album seit langweiliger Quatsch. Mit der Zeit zieht einem die Musik dann aber in ihren Bann und man erkennt: Der Typ hat es immer noch drauf. Gemütliche Musik zum träumen. Für Leute die lieber die Pink Floyd-ekse Gitarre von ihm mögen ist das selbstbetitelte Solo-Debut besser geeignet.

Dienstag, November 21, 2006

U2 BY U2

Im September 1976 hängt ein Dubliner Schüler in seiner Schule einen Zettel aus, mit dem er interessierte Mitschüler für eine Band sucht. Ein paar Jungs treffen sich einige Tage später in der Küche seines Elternhauses. Keiner von ihnen hätte auch nur im Traum daran gedacht, dass sie nach dreißig Jahren in fast der gleichen Besetzung immer noch gemeinsam auf der Bühne stehen. Die Rede ist von U2, der erfolgreichsten Rock-Band aller Zeiten. In diesem großformatigen, mit zahlreichen Fotos versehenen Buch kommen Bono, Larry, Adam und Edge selbst zu Wort. Jeder erzählt aus eigener Perspektive vom Aufstieg der Band und gibt einen ungeschminkten Einblick in sein ganz privates Leben.

Ungeschminkt trifft es perfekt. Alle Mitglieder der Band und Ihr Manager Paul McGuinnes erzählen wirklich praktisch alles, was sie in ihrer Zeit bei U2 erlebt haben. Es beginnt mit den kurzen Biographien von jedem Mitglied und wechselt dann in die Form von zusammengeschnittenen Interviews, eine Art die man bestens aus Dokumentationen oder Making Of Filmen kennt. Die Aussagen decken sich meistens und ergänzen sich um spannende Details. Es entsteht ein toller Lesefluss, die Übersetzung ist gelungen. Leider konnten manche Wortspiele und versteckte Hinweise auf Lieder nicht genau übersetzt werden, allerdings stört dies nicht wirklich. Die englische Ausgabe bleibt für Leutet mit guten Sprachkenntnissen weiterhin die erste Wahl.
Dass der opulente und wirklich genial gestaltete Band für U2 Fans ein Muss ist, wird klar sein. Man könnte fast sagen, es ist die Bibel für einjeden Fan. Was ist aber mit den Personen die nicht unbedingt von der Band angefressen sind?
Auch für sie öffnet sich hier eine Schatzkiste voller wunderbarer Anekdoten, gefühlsvoller Momente und interessanten Insiderinfos. Alles von der Herstellung eines Albums, über die gewaltigen Tourneen, bishin zu den kleinen Geschichten innerhalb der Familien wird abgedeckt. So erfährt man endlich, warum Adam bei einem einzigen Konzert auf der ZOOTV Tour nicht spielen konnte. Warum Bonos Stimme auf dem POP-Album so anders klingt. Was The Fly eigentlich darstellt. Wieso die Familien immernoch zusammenhalten und wie eigentlich die Liedfindung bei U2 so abläuft....
Einfach nur genial!

Bono, The Edge, Adam Clayton, Larry Mullen Jr., U2 BY U2
Gebunden, Deutsch, 352 Seiten
Scherz Verlag
ISBN: 350215046X

Sonntag, November 19, 2006

Turbo Disco

Nächten Freitag ist es wieder einmal soweit, im Ochsen in Zofingen findet die Turbo Disco statt.

TURBO! - DIE ROCK-DISCO
Freitag, 24.11.2006
Punk – Metal – Rock – Stoner Rock
mit DJane E.P., DJ A.R.N. & DJ Paeddy

Ab 21 Uhr | Gratis Eintritt bis 22 Uhr
Wieder einmal mehr wird der OX-Saal zur Tanzstube. Bei diesen drei hochkarätigen DJs bleibt bestimmt kein Bein ruhig! Rockende Gitarrenriffs und treibende Schlagzeugbeats stehen an diesem Abend an der Tagesordnung!
Gratis Eintritt bis 22 Uhr - Don’t miss it!

Mittwoch, November 15, 2006

Sheldon

Nachdem ich euch schon Real Life vorgestellt habe, hier ein weiterer gelungener Online-Comic. Dei Geschichten drehen sich hauptsächlich um den 10 jährigen Sheldon (Multimilliardär), seine Freunde, sein Grossvater und seine sprechende Ente Arthur. Klingt alles verrüct genug um lustig zu sein oder?
(Aufs Bild klicken für bessere Version)















Lest es hier von Beginn an:
http://www.sheldoncomics.com/archive/011130.html

Nick Hornby: High Fidelity

Kurzinhalt:
Darf man mit Leuten befreundet sein, deren Plattensammlung hauptsächlich aus Tina-Turner-Alben besteht? Kann man eine Frau lieben, deren bevorzugte Band die Simple Minds sind? Ist es besser, in einer schmuddeligen Wohnung voller alter Platten und CDs zu leben, oder sollte man lieber eine Familie gründen? Diese und andere Fragen stellt sich Rob, 35 Jahre alt, Besitzer eines nicht gerade florierenden Londoner Plattenladens, und einige dieser Fragen kann er am Ende der Geschichte sogar beantworten. [Zitat Umschlagtext]

Nick Hornbys High Fidelity hat ja bekanntlicherweise schon Kultstatus erlangt und wurde vor ein paar Jahren auch verfilmt. Aber bis jetzt ist die Geschichte an mir vorbeigerauscht, ohne das ich wirklich was davon mitbekommen hätte. Klar ich wusste sie existiert, mehr aber nicht. Als ich den Roman dann letztens in einer Buchhandlung entdeckte, kaufte ich es mir einfach mal. Und was ich euch gleich sagen kann: Ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte ist unterhaltsam und sehr witzig erzählt. Natürlich muss man schon Interesse für Musik und Beziehungsgeschichten mitbringen, um ganz in der Erzählung eintauchen zu können. Schlussendlich dreht es sich ja eigentlich nur um die beiden Sachen. Das Ganze wird trotzdem nie langweilig, denn der Erzählstil aus der Ich-Perspektive wird mit vielen Nebenbemerkungen und Klammern ergänzt ohne das es mühseelig wird.
Mit den vielen bissigen Seitenhieben auf den Musikgeschmack und die Hörgewohnheiten schaut man auch als Leser so manchmal auf seine Cd- / Plattesammlung und denkt sich: "Na ein Paar Alben sind doch ganz gelungen.. Oder?" Und wenn es dann um die Liebe geht, hat man so manches Wiedererkennungsgefühl oder Aha-Erlebnis.
Insgesamt eine Geschichte direkt aus dem Leben gegriffen und zurecht mit dem vielen Lob überschüttet. Für Leute die keine Action erwarten, genau das richtige für die langen Herbstabende. Obwohl, die 300 Seiten sind ziemlich schnell vorbei. Denn sobald man am Ende angelangt ist, wünsch man sich das Buch würde mindestens noch eimal so lange dauern.

Nick Hornby, High Fidelity
Taschenbuch, Deutsch, 321 Seiten
Verlag Droemer Knauer
ISBN: 3426612704

Dienstag, November 14, 2006

Wichtige Neuerungen am Blog

Ich habe nun zu einem etwas weiterentwickelten Blog-Modell gewechselt, und erkläre in diesem Beitrag die wichtigsten Neuerungen damit ihr euch weiterhin zurecht findet.

1. Blog Archiv (linke Blogseite)
Neu mit einer Baumstruktur. Zuerst wählt ihr das Jahr, dann den Monat und schliesslich noch den genauen Beitrag den ihr lesen möchtet. Sie werden sogar mit dem Titel angezeigt.
Die Zahl in den Klammern bedeutet die jeweilige Postanzahl in diese Monat.



















2. Labels
(linke Blogseite)
Neu werden alle Beiträge in bestimmte Unterthemen eingeordnet. Dadurch gerät alles ein bisschen übersichtlicher, die Links verbrauchen nicht mehr so viel Platz am linken Bildrand. Sobald ihr auf ein Thema klickt (zum Beispiel Musik / Konzerte usw.) erscheinen nur die Beträge wechle darin enthalten sind. Ihr gelangt über das Feld "Alle Posts anzeigen" wieder zum Hauptblog zurück.













3. Durchblättern der Einträge (ganz unten)
Wenn ihr ganz nach unten scrollt, könnt ihr neuerdings nun auch die Schaltfläche "Ältere Posts" klicken und es blättert weiter nacht hinten. Somit könnt ihr bequem den gesamten Blog durchlesen und immer wieder vor und zurückgehen.
Auf Startseite gelangt ihr zur aktuellen Seite zurück, genauso wie ihr sie vorfindet wenn ihr den Blog frisch aufsucht.


4. Wichtige Infos / News
Ältere Posts verschwinden meistens schnell von der aktuellen Eintragsseite und somit auch aus dem Gedächtnis der Leute. Durch das neue Feld "Wichtige Eintragungen" (momentan noch Neuerungen), welches konstat zuobert bleibt, habt ihr weiterhin mit einem Klick Zugriff auf das wichtigste in meinem Blog.


5. Diverses
- Das Gästebuch wurde gestrichen, ihr habt aber weiterhin die Möglichkeit Kommentare abzugeben.
- Auf der linken Seite ist nun immer ein Bild zu sehen. Ich werde dies je nach Lust und Laune wechseln, also nicht verschrecken wenn da plötzlich was anderes ist.

Wasser marsch!

Dass es bei uns im Vorraum des Büros (und eigentlich momentan auch Sitzungszimmer, da das Büro des Knorrli schon längers total überstellt ist) reintropft ist nix neues. So kam ich am Montag morgen frischfröhlich wie immer ins Büro und fand eine ziemlich grosse Wasserlache vor mir. Nach Aufwischarbeit und Eimerverteilen, konnte das Problem mehr oder weniger gut eingedämmt werden. Heute Morgen jedoch nahm das Ganze neue Dimensionen an. Ich betrat das Hauptbüro und hörte das bekannte Geräusch und tropfendem Wasser. Na super, denke ich und schalte das Licht an. Und siehe da, das Elixier des Lebens hat sich einen weiteren Weg durch die Dachkuppeln gebahnt. Und ein paar Akten sind jetzt dafür zu einer ziemlich wässerigen Angelegeheit geworden. Aber mich kümmert dies eigentlich nicht, denn mein Lohn wird ja wohl kaum darunter sein. Vorbereitet auf solche Situationen war ich auch schon lange, das Schlauchboot liegt schon längers säuberlich hinter dem Aktenberg 294'561.
*plitsch*

Montag, November 13, 2006

OX at the movies presents: Guy Ritchie-Abend

Mal wieder etwas für alle, die nicht so genau wissen was sie am Freitag Abend eigentlich anstellen sollten:

OX at the movies presents:
Guy Ritchie-Abend
Freitag, 17.11.2006
Ochsen, 4800 Zofingen
2 geniale Filme von Madonnas Mann!
Türöffnung 21:00
Eintritt 10.- / 5.-
Bube Dame König Gras (21:30) Kleingauner Eddie organisiert zusammen mit seinen drei Kumpels hunderttausend Pfund, um beim Poker die dicke Kohle zu machen. Leider geht die Rechnung nicht auf: Eddie ist den miesen Tricks seines Gegenspielers Hackebeil-Harry, einem gewieften Gangsterboss, nicht gewachsen. So wird denn auch die dicke Kohle gemacht - allerdings auf der Gegenseite. Und die Jungs haben eine Woche Zeit, sich das Geld zu beschaffen. Eine andere Bande soll herhalten, und bald weiß keiner mehr so recht, wer wem was schuldet...

Snatch (2
3:30) Ein paar kleine Gangster haben in Antwerpen einen Diamanten so groß wie ein Hühnerei gestohlen, der nun in London verscherbelt werden soll. Gleichzeitig findet dort ein nicht genehmigter Boxkampf statt, bei dem einer der Boxer frühzeitig auf die Bretter gehen soll, damit die Wetteinnahmen stimmen. Die beiden Geschichten passen nicht zusammen? Abwarten!

Quelle: www.oxx.ch

Filme zum gucken oder vergessen

Nach längerer Zeit sah ich letzte Woche wiedermal überdurchschnittlich viele Filme. Darum gibt es nicht die langen Kurzkritiken sondern noch kürzere Meinungen. Zuerst die Kinobesuche:

Die Herbstzeitlosen
Schweizer Filme sind ja in letzter Zeit wieder wirklich gut, und damit bricht auch dieser Streifen nicht. Die schon über 85 Jahre alte Stephanie Glaser spielt wie das ganze Ensemble wirklich gut, die Sotry ist "härzig" und der Film im allgemeinen sehr gelungen. Etwas harmlos zum Teil, doch auch mit ein paar bissgen Sprüchen. Gute Unterhaltung für die ganze Familie (ausser für die Kinder bis 6 Jahre).
7 von 10 BH's, selber bestickt

An Inconvenient Truth
Globale Erwärmung, ein Problem das wohl allen ein Begriff sein sollte. Doch wie bei so manchen Sachen die auf der Werlt geschehen, haben die Amerikaner auch von dem hier nicht so viel Ahnung. Darum zeigt sich der Streifen mehr wie ein Lehrfilm für Otto Normalami, ist aber sehr gelungen gemacht und wirklich spannend. Man erfährt ein bisschen neues und das altbekannte wird modern aufbereitet wiedergegeben. Doch leider wird auch nach diesem Machwerk das Problem nicht gelöst sein, aber es wird wenigstens wieder stärker diskutiert.
Aktuell: Klimakonferenz in Nairobi
7 von 10 Eisschollen, komplett geschmolzen

Und jetzt noch die Sichtungen auf DVD:

A History Of Violence
Gewalt und Film sind seit jeher ja schon immer ein brisantes Thema gewesen. Wie weit kann man gehen? Wie viel kann man zeigen? Eines lässt sich zu diesem Film mit ganz grosser Klarheit sagen: Hier sieht man alles. Allerdings wird die Gewalt nicht zum Selbstzweck angewendet, sondern dient als Mittel zur Erzählung einer wirklich eindrücklichen Geschichte. Von der ersten Minute an packt einem der FIlm und lasst auch nach dem Abspann nicht los. Dem gelungenen Ende sei dank.
Die Schauspieler sind alle auf höchsten Niveau, die Sotry genial und die Umsetzung stellenweisen wirklich brillant. Ist übrigens eine Graphic Novel Verfilmung.
10 von 10 leeren Patronenhülsen

Poseidon (Neuverfilmung von Wolfgang Petersen)
Katastrophenfilme sind immer wieder dasselbe, sobald man einen gesehen hat kennt man alle. Aber manchen gelingt es, durch gute Geschichte und ideenvolle Inszenierung das altbekannte Schema gelungen aufzulockern. Poseidon gehört leider nicht in diese Kategorie. Die Figuren sind platt und klischeehaft, die Story praktisch nicht vorhanden und die Effekte teilweise ziemlich unterste Schublade. Der ganze Film ist ein CGI-Spektakel für Freunde von hirnloser und unlogischer Unterhaltung. Nichts für mich..
4 von 10 Wellen mit schlechter Auflösung

Mittwoch, November 08, 2006

Neuer Titel

Neuer Texteintrag


Ähm ja.. kommt bald wieder was neues, wohl heute Abend.. Vielleicht ;)

Ach no dies an alle progressive Rocker: Kauft euch In The Court Of The Crimson King von King Crimson. Die Band ist nicht nur eine der Progmitbegründer sonder auch genial!

Mittwoch, November 01, 2006

Stopp Offroader

Die Jungen Grünen habe eine sinnvolle und interessante Sache gestartet. Leider fehlen immer noch über 55'000 Unterschriften, damit eine Initiative gestartet werden könnte. Darum geht fix auf http://www.stopoffroader.ch/d/ und meldet euch dort an um zu helfen. Jeder kann mitmache und sammeln (und Spenden sind auch nicht verkehrt.)

Hier mal ein paar Infos:

Velofahrer, Fussgänger und Fahrer von Autos mit normaler Grösse werden von Offroadern gefährdet. Doch am stärksten gefährdet sind Kinder, welche leicht übersehen und mit der hohen Kante bereits bei tiefem Tempo von Offroadern tödlich verletzt werden. Die Gefährlichkeit von Offroadern wurde von unterschiedlichsten Studien bestätigt.
[...] Offroader belasten die Umwelt gerade doppelt. Einerseits, weil sie alle gefährden, die umweltfreundlicher unterwegs sind und so eine umweltfreundliche Mobilität verhindern. Anderseits weil sie selber massiv mehr CO2-Ausstossen. Zur Gefährdung umweltfreundlicherer Verkehrsteilnehmer siehe Gefährdung. Die höhere Umweltbelastung kann einfach den Verbrauchszahlen entnommen werden. So stossen 50 Prozent der heute verkauften Offroader mehr als 250 CO2 g/km aus, bei den Mittelklassewagen sind es gerademal 4 Prozent.

Begründung der Initiative

“Motorfahrzeuge, die durchschnittlich mehr als 250g CO2/km ausstossen, dürfen nur aus wichtigen Gründen und mit einer Sonderbewilligung zugelassen werden.”

Dieser Artikel garantiert, dass Neufahrzeuge umweltfreundlicher werden. Der CO2-Grenzwert kann von grossen und schweren Offroader nicht eingehalten werden. Sie dürfen deshalb nicht mehr verkauft werden. Auch einige kommerziellen Rennautos und Monster-Vans sind betroffen. Nicht betroffen sind Kombis, Mittelklassewagen und andere Fahrzeuge die einen Standardverbrauch von weniger als 10.5 Liter Benzin auf 100 km haben. Siehe dazu auch die Tabelle mit den betroffenen Modellen.

“Für vor dem Inkrafttreten dieser Bestimmung oder im Ausland zugelassene Motorfahrzeuge beträgt die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h.”

Dies betrifft alle Personenwagen, die angegebenen Grenzwerte überschreiten, jedoch bei Annahme der Initiative schon verkauft waren oder von Personen aus dem Ausland stammen, welche die Schweiz besuchen. Diese Fahrzeuge dürfen weiterhin verwendet werden, jedoch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, da bei hohen Geschwindigkeiten besonders viel CO2 emittiert wird.

Das Zittern beginnt

Es ist jeden Monat dasselbe.. Immer Spannung bis zur Schmerzesgrenze.. Kaum auszuhalten und mörderisch für alle unbeteiligten.
Die Frage: Wird der Lohn dieses Mal pünktlich einbezahlt? Oder muss ich wieder bis Mitte des folgenden Monats warten?
Ich hoffe, dass der liebe Herr Knorrli dieses Mal die Güte hat und noch diese Woche zur Post wackelt. Ist halt extrem viel Geld.. Na gut, eigentlich schon. Momentan sitze ich ja meistens "arbeitslos" vor dem PC und mache irgendwas um mir die Zeit zu vertreiben. Zum Glück muss ich noch Zeugs für die Schule erledigen, das spart mir dann Zeit zu Hause.

PS: Gitarre zu spielen scheint mir nicht mehr so schwer zu sein.. Nur das wechseln bei den Akkorden ist noch recht gewöhnungsbedürftig ;)

PPS: Diesen Samstag wäre was Tolles in der Schützi Olten. Wer kommt?

Dienstag, Oktober 31, 2006

Weisheiten am laufenden Band

Mal ein Spruch nicht ganz von mir und bestimmt schon uralt:

Wenn man den Chef braucht ist er nie da.
Und wenn er da ist, ist er nicht zu gebrauchen.

*hust*.. ähm ja..

Musikalischer Horror

Auch wenn es der Titel vermuten lässt, in diesem Beitrag geht es nicht um die aktuelle Pop-Musik / Radio-Sampler / Sternchen-Geklimper-Songs / R'n'B - Hip-Hop Gschmöis Sachen. Schwer zu glauben, aber ich will dieses Mal über die wirklich schaurige Musik schreiben.

Es ist wohl bis jetzt das erste und einzige Lied, welches für mich solche Gefühle auslöst. Aber "Careful With That Axe, Eugene" von Pink Floyd erzeugt wahrlich Gänsehaut vor Grusel. Bei mir jedenfalls.
Der Song beginnt mit leises und sanften Gitarren und Keyboard Tönen, ein Schlagzeug gesellt sich dazu. Die Instrumente umspielen sich ein paar Minuten lang, dann hört man ganz leise eine flüsternde Stimme. Ales was sie sagt ist: "Careful With That Axe, Eugene." Und sobald dieser Satz ausgesprochen wurde, erklingt ein markerschütternder Schrei und die Musik wird immer kräftiger und lauter. Was daran jetzt so schrecklich sein soll? Je nach Mensch und Person wohl gar nicht bis extrem. Ich habe mir jedenfalls dabei sofort schreckliche Bilder ausgemalt, dass dieser Eugene jetzt beginnt, Leute zu.. Ja jedenfalls benutzt er seine Axt dazu.

Für mich ganz klar kein Lied, welches geeignet ist um es vor dem schlafen gehen zu hören.
Zu finden auf "Ummagumma Live-Album" und "Relics".

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Der Teufel ganz zahm?

Ich hinke ein bisschen hinterher mit diesem Blog. Eigentlich war der Kinobesuch schon am Freitag über die Bühne gegangen, aber mein Freizeitprogramm ist momentan so voll.. zumindest teilweise, dass ich es irgendwie vergessen hatte reinzuschreiben. Hier darum eine kurze Kritik im Nachhinein:

Der Teufel trägt Prada
sagt eigentlich schon alles. Es geht in diesem Film um Mode, Modemagazine ond deren diktatorischen Chefredateurinnen. Für eine Frau wäre dieser Film ganz klar eine Höchstwertung, ein Mann sieht jedoch die kleinen Schwächen. *hust* So ist die Geschichte ganz gelungen, aber natürlich von der ersten Minute an vorhersehbar. Wie meistens bei solchen Liebes-Komödien. Und obwohl es eigentlich um die Ausbeutung und miserable Behandlung der Mitarbeiter geht, sind praktisch alle Figuren zu zahm Alles ausser Meryl Streep. Diese zeigt ihr ganzes Können und ist so richtig teuflisch giftig. Schon alleine ihr verächtlich gehauchtes "That's All." lohnt der Besuch. Dank ihrer Figur wird der Film auch vor dem durchschnittlichen Mittelmass gerettet.
Klar, die anderen Schauspieler lesten gute Arbeit, die Musik ist sehr gelungen und der Schnitt manchmal wirklich super. Aber es ist halt eher etwas, dass man schon 100 Mal gesehen hat. Nett, aber nicht mehr.


6 von 10 alten Turnschuhen, frisch poliert.

Montag, Oktober 23, 2006

Endlich...

Ich kann nicht mehr schreiben.. ich muss lesen..


*freu*