Mittwoch, November 15, 2006

Sheldon

Nachdem ich euch schon Real Life vorgestellt habe, hier ein weiterer gelungener Online-Comic. Dei Geschichten drehen sich hauptsächlich um den 10 jährigen Sheldon (Multimilliardär), seine Freunde, sein Grossvater und seine sprechende Ente Arthur. Klingt alles verrüct genug um lustig zu sein oder?
(Aufs Bild klicken für bessere Version)















Lest es hier von Beginn an:
http://www.sheldoncomics.com/archive/011130.html

Nick Hornby: High Fidelity

Kurzinhalt:
Darf man mit Leuten befreundet sein, deren Plattensammlung hauptsächlich aus Tina-Turner-Alben besteht? Kann man eine Frau lieben, deren bevorzugte Band die Simple Minds sind? Ist es besser, in einer schmuddeligen Wohnung voller alter Platten und CDs zu leben, oder sollte man lieber eine Familie gründen? Diese und andere Fragen stellt sich Rob, 35 Jahre alt, Besitzer eines nicht gerade florierenden Londoner Plattenladens, und einige dieser Fragen kann er am Ende der Geschichte sogar beantworten. [Zitat Umschlagtext]

Nick Hornbys High Fidelity hat ja bekanntlicherweise schon Kultstatus erlangt und wurde vor ein paar Jahren auch verfilmt. Aber bis jetzt ist die Geschichte an mir vorbeigerauscht, ohne das ich wirklich was davon mitbekommen hätte. Klar ich wusste sie existiert, mehr aber nicht. Als ich den Roman dann letztens in einer Buchhandlung entdeckte, kaufte ich es mir einfach mal. Und was ich euch gleich sagen kann: Ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte ist unterhaltsam und sehr witzig erzählt. Natürlich muss man schon Interesse für Musik und Beziehungsgeschichten mitbringen, um ganz in der Erzählung eintauchen zu können. Schlussendlich dreht es sich ja eigentlich nur um die beiden Sachen. Das Ganze wird trotzdem nie langweilig, denn der Erzählstil aus der Ich-Perspektive wird mit vielen Nebenbemerkungen und Klammern ergänzt ohne das es mühseelig wird.
Mit den vielen bissigen Seitenhieben auf den Musikgeschmack und die Hörgewohnheiten schaut man auch als Leser so manchmal auf seine Cd- / Plattesammlung und denkt sich: "Na ein Paar Alben sind doch ganz gelungen.. Oder?" Und wenn es dann um die Liebe geht, hat man so manches Wiedererkennungsgefühl oder Aha-Erlebnis.
Insgesamt eine Geschichte direkt aus dem Leben gegriffen und zurecht mit dem vielen Lob überschüttet. Für Leute die keine Action erwarten, genau das richtige für die langen Herbstabende. Obwohl, die 300 Seiten sind ziemlich schnell vorbei. Denn sobald man am Ende angelangt ist, wünsch man sich das Buch würde mindestens noch eimal so lange dauern.

Nick Hornby, High Fidelity
Taschenbuch, Deutsch, 321 Seiten
Verlag Droemer Knauer
ISBN: 3426612704

Dienstag, November 14, 2006

Wichtige Neuerungen am Blog

Ich habe nun zu einem etwas weiterentwickelten Blog-Modell gewechselt, und erkläre in diesem Beitrag die wichtigsten Neuerungen damit ihr euch weiterhin zurecht findet.

1. Blog Archiv (linke Blogseite)
Neu mit einer Baumstruktur. Zuerst wählt ihr das Jahr, dann den Monat und schliesslich noch den genauen Beitrag den ihr lesen möchtet. Sie werden sogar mit dem Titel angezeigt.
Die Zahl in den Klammern bedeutet die jeweilige Postanzahl in diese Monat.



















2. Labels
(linke Blogseite)
Neu werden alle Beiträge in bestimmte Unterthemen eingeordnet. Dadurch gerät alles ein bisschen übersichtlicher, die Links verbrauchen nicht mehr so viel Platz am linken Bildrand. Sobald ihr auf ein Thema klickt (zum Beispiel Musik / Konzerte usw.) erscheinen nur die Beträge wechle darin enthalten sind. Ihr gelangt über das Feld "Alle Posts anzeigen" wieder zum Hauptblog zurück.













3. Durchblättern der Einträge (ganz unten)
Wenn ihr ganz nach unten scrollt, könnt ihr neuerdings nun auch die Schaltfläche "Ältere Posts" klicken und es blättert weiter nacht hinten. Somit könnt ihr bequem den gesamten Blog durchlesen und immer wieder vor und zurückgehen.
Auf Startseite gelangt ihr zur aktuellen Seite zurück, genauso wie ihr sie vorfindet wenn ihr den Blog frisch aufsucht.


4. Wichtige Infos / News
Ältere Posts verschwinden meistens schnell von der aktuellen Eintragsseite und somit auch aus dem Gedächtnis der Leute. Durch das neue Feld "Wichtige Eintragungen" (momentan noch Neuerungen), welches konstat zuobert bleibt, habt ihr weiterhin mit einem Klick Zugriff auf das wichtigste in meinem Blog.


5. Diverses
- Das Gästebuch wurde gestrichen, ihr habt aber weiterhin die Möglichkeit Kommentare abzugeben.
- Auf der linken Seite ist nun immer ein Bild zu sehen. Ich werde dies je nach Lust und Laune wechseln, also nicht verschrecken wenn da plötzlich was anderes ist.

Wasser marsch!

Dass es bei uns im Vorraum des Büros (und eigentlich momentan auch Sitzungszimmer, da das Büro des Knorrli schon längers total überstellt ist) reintropft ist nix neues. So kam ich am Montag morgen frischfröhlich wie immer ins Büro und fand eine ziemlich grosse Wasserlache vor mir. Nach Aufwischarbeit und Eimerverteilen, konnte das Problem mehr oder weniger gut eingedämmt werden. Heute Morgen jedoch nahm das Ganze neue Dimensionen an. Ich betrat das Hauptbüro und hörte das bekannte Geräusch und tropfendem Wasser. Na super, denke ich und schalte das Licht an. Und siehe da, das Elixier des Lebens hat sich einen weiteren Weg durch die Dachkuppeln gebahnt. Und ein paar Akten sind jetzt dafür zu einer ziemlich wässerigen Angelegeheit geworden. Aber mich kümmert dies eigentlich nicht, denn mein Lohn wird ja wohl kaum darunter sein. Vorbereitet auf solche Situationen war ich auch schon lange, das Schlauchboot liegt schon längers säuberlich hinter dem Aktenberg 294'561.
*plitsch*

Montag, November 13, 2006

OX at the movies presents: Guy Ritchie-Abend

Mal wieder etwas für alle, die nicht so genau wissen was sie am Freitag Abend eigentlich anstellen sollten:

OX at the movies presents:
Guy Ritchie-Abend
Freitag, 17.11.2006
Ochsen, 4800 Zofingen
2 geniale Filme von Madonnas Mann!
Türöffnung 21:00
Eintritt 10.- / 5.-
Bube Dame König Gras (21:30) Kleingauner Eddie organisiert zusammen mit seinen drei Kumpels hunderttausend Pfund, um beim Poker die dicke Kohle zu machen. Leider geht die Rechnung nicht auf: Eddie ist den miesen Tricks seines Gegenspielers Hackebeil-Harry, einem gewieften Gangsterboss, nicht gewachsen. So wird denn auch die dicke Kohle gemacht - allerdings auf der Gegenseite. Und die Jungs haben eine Woche Zeit, sich das Geld zu beschaffen. Eine andere Bande soll herhalten, und bald weiß keiner mehr so recht, wer wem was schuldet...

Snatch (2
3:30) Ein paar kleine Gangster haben in Antwerpen einen Diamanten so groß wie ein Hühnerei gestohlen, der nun in London verscherbelt werden soll. Gleichzeitig findet dort ein nicht genehmigter Boxkampf statt, bei dem einer der Boxer frühzeitig auf die Bretter gehen soll, damit die Wetteinnahmen stimmen. Die beiden Geschichten passen nicht zusammen? Abwarten!

Quelle: www.oxx.ch

Filme zum gucken oder vergessen

Nach längerer Zeit sah ich letzte Woche wiedermal überdurchschnittlich viele Filme. Darum gibt es nicht die langen Kurzkritiken sondern noch kürzere Meinungen. Zuerst die Kinobesuche:

Die Herbstzeitlosen
Schweizer Filme sind ja in letzter Zeit wieder wirklich gut, und damit bricht auch dieser Streifen nicht. Die schon über 85 Jahre alte Stephanie Glaser spielt wie das ganze Ensemble wirklich gut, die Sotry ist "härzig" und der Film im allgemeinen sehr gelungen. Etwas harmlos zum Teil, doch auch mit ein paar bissgen Sprüchen. Gute Unterhaltung für die ganze Familie (ausser für die Kinder bis 6 Jahre).
7 von 10 BH's, selber bestickt

An Inconvenient Truth
Globale Erwärmung, ein Problem das wohl allen ein Begriff sein sollte. Doch wie bei so manchen Sachen die auf der Werlt geschehen, haben die Amerikaner auch von dem hier nicht so viel Ahnung. Darum zeigt sich der Streifen mehr wie ein Lehrfilm für Otto Normalami, ist aber sehr gelungen gemacht und wirklich spannend. Man erfährt ein bisschen neues und das altbekannte wird modern aufbereitet wiedergegeben. Doch leider wird auch nach diesem Machwerk das Problem nicht gelöst sein, aber es wird wenigstens wieder stärker diskutiert.
Aktuell: Klimakonferenz in Nairobi
7 von 10 Eisschollen, komplett geschmolzen

Und jetzt noch die Sichtungen auf DVD:

A History Of Violence
Gewalt und Film sind seit jeher ja schon immer ein brisantes Thema gewesen. Wie weit kann man gehen? Wie viel kann man zeigen? Eines lässt sich zu diesem Film mit ganz grosser Klarheit sagen: Hier sieht man alles. Allerdings wird die Gewalt nicht zum Selbstzweck angewendet, sondern dient als Mittel zur Erzählung einer wirklich eindrücklichen Geschichte. Von der ersten Minute an packt einem der FIlm und lasst auch nach dem Abspann nicht los. Dem gelungenen Ende sei dank.
Die Schauspieler sind alle auf höchsten Niveau, die Sotry genial und die Umsetzung stellenweisen wirklich brillant. Ist übrigens eine Graphic Novel Verfilmung.
10 von 10 leeren Patronenhülsen

Poseidon (Neuverfilmung von Wolfgang Petersen)
Katastrophenfilme sind immer wieder dasselbe, sobald man einen gesehen hat kennt man alle. Aber manchen gelingt es, durch gute Geschichte und ideenvolle Inszenierung das altbekannte Schema gelungen aufzulockern. Poseidon gehört leider nicht in diese Kategorie. Die Figuren sind platt und klischeehaft, die Story praktisch nicht vorhanden und die Effekte teilweise ziemlich unterste Schublade. Der ganze Film ist ein CGI-Spektakel für Freunde von hirnloser und unlogischer Unterhaltung. Nichts für mich..
4 von 10 Wellen mit schlechter Auflösung

Mittwoch, November 08, 2006

Neuer Titel

Neuer Texteintrag


Ähm ja.. kommt bald wieder was neues, wohl heute Abend.. Vielleicht ;)

Ach no dies an alle progressive Rocker: Kauft euch In The Court Of The Crimson King von King Crimson. Die Band ist nicht nur eine der Progmitbegründer sonder auch genial!

Mittwoch, November 01, 2006

Stopp Offroader

Die Jungen Grünen habe eine sinnvolle und interessante Sache gestartet. Leider fehlen immer noch über 55'000 Unterschriften, damit eine Initiative gestartet werden könnte. Darum geht fix auf http://www.stopoffroader.ch/d/ und meldet euch dort an um zu helfen. Jeder kann mitmache und sammeln (und Spenden sind auch nicht verkehrt.)

Hier mal ein paar Infos:

Velofahrer, Fussgänger und Fahrer von Autos mit normaler Grösse werden von Offroadern gefährdet. Doch am stärksten gefährdet sind Kinder, welche leicht übersehen und mit der hohen Kante bereits bei tiefem Tempo von Offroadern tödlich verletzt werden. Die Gefährlichkeit von Offroadern wurde von unterschiedlichsten Studien bestätigt.
[...] Offroader belasten die Umwelt gerade doppelt. Einerseits, weil sie alle gefährden, die umweltfreundlicher unterwegs sind und so eine umweltfreundliche Mobilität verhindern. Anderseits weil sie selber massiv mehr CO2-Ausstossen. Zur Gefährdung umweltfreundlicherer Verkehrsteilnehmer siehe Gefährdung. Die höhere Umweltbelastung kann einfach den Verbrauchszahlen entnommen werden. So stossen 50 Prozent der heute verkauften Offroader mehr als 250 CO2 g/km aus, bei den Mittelklassewagen sind es gerademal 4 Prozent.

Begründung der Initiative

“Motorfahrzeuge, die durchschnittlich mehr als 250g CO2/km ausstossen, dürfen nur aus wichtigen Gründen und mit einer Sonderbewilligung zugelassen werden.”

Dieser Artikel garantiert, dass Neufahrzeuge umweltfreundlicher werden. Der CO2-Grenzwert kann von grossen und schweren Offroader nicht eingehalten werden. Sie dürfen deshalb nicht mehr verkauft werden. Auch einige kommerziellen Rennautos und Monster-Vans sind betroffen. Nicht betroffen sind Kombis, Mittelklassewagen und andere Fahrzeuge die einen Standardverbrauch von weniger als 10.5 Liter Benzin auf 100 km haben. Siehe dazu auch die Tabelle mit den betroffenen Modellen.

“Für vor dem Inkrafttreten dieser Bestimmung oder im Ausland zugelassene Motorfahrzeuge beträgt die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h.”

Dies betrifft alle Personenwagen, die angegebenen Grenzwerte überschreiten, jedoch bei Annahme der Initiative schon verkauft waren oder von Personen aus dem Ausland stammen, welche die Schweiz besuchen. Diese Fahrzeuge dürfen weiterhin verwendet werden, jedoch mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, da bei hohen Geschwindigkeiten besonders viel CO2 emittiert wird.

Das Zittern beginnt

Es ist jeden Monat dasselbe.. Immer Spannung bis zur Schmerzesgrenze.. Kaum auszuhalten und mörderisch für alle unbeteiligten.
Die Frage: Wird der Lohn dieses Mal pünktlich einbezahlt? Oder muss ich wieder bis Mitte des folgenden Monats warten?
Ich hoffe, dass der liebe Herr Knorrli dieses Mal die Güte hat und noch diese Woche zur Post wackelt. Ist halt extrem viel Geld.. Na gut, eigentlich schon. Momentan sitze ich ja meistens "arbeitslos" vor dem PC und mache irgendwas um mir die Zeit zu vertreiben. Zum Glück muss ich noch Zeugs für die Schule erledigen, das spart mir dann Zeit zu Hause.

PS: Gitarre zu spielen scheint mir nicht mehr so schwer zu sein.. Nur das wechseln bei den Akkorden ist noch recht gewöhnungsbedürftig ;)

PPS: Diesen Samstag wäre was Tolles in der Schützi Olten. Wer kommt?

Dienstag, Oktober 31, 2006

Weisheiten am laufenden Band

Mal ein Spruch nicht ganz von mir und bestimmt schon uralt:

Wenn man den Chef braucht ist er nie da.
Und wenn er da ist, ist er nicht zu gebrauchen.

*hust*.. ähm ja..

Musikalischer Horror

Auch wenn es der Titel vermuten lässt, in diesem Beitrag geht es nicht um die aktuelle Pop-Musik / Radio-Sampler / Sternchen-Geklimper-Songs / R'n'B - Hip-Hop Gschmöis Sachen. Schwer zu glauben, aber ich will dieses Mal über die wirklich schaurige Musik schreiben.

Es ist wohl bis jetzt das erste und einzige Lied, welches für mich solche Gefühle auslöst. Aber "Careful With That Axe, Eugene" von Pink Floyd erzeugt wahrlich Gänsehaut vor Grusel. Bei mir jedenfalls.
Der Song beginnt mit leises und sanften Gitarren und Keyboard Tönen, ein Schlagzeug gesellt sich dazu. Die Instrumente umspielen sich ein paar Minuten lang, dann hört man ganz leise eine flüsternde Stimme. Ales was sie sagt ist: "Careful With That Axe, Eugene." Und sobald dieser Satz ausgesprochen wurde, erklingt ein markerschütternder Schrei und die Musik wird immer kräftiger und lauter. Was daran jetzt so schrecklich sein soll? Je nach Mensch und Person wohl gar nicht bis extrem. Ich habe mir jedenfalls dabei sofort schreckliche Bilder ausgemalt, dass dieser Eugene jetzt beginnt, Leute zu.. Ja jedenfalls benutzt er seine Axt dazu.

Für mich ganz klar kein Lied, welches geeignet ist um es vor dem schlafen gehen zu hören.
Zu finden auf "Ummagumma Live-Album" und "Relics".

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Der Teufel ganz zahm?

Ich hinke ein bisschen hinterher mit diesem Blog. Eigentlich war der Kinobesuch schon am Freitag über die Bühne gegangen, aber mein Freizeitprogramm ist momentan so voll.. zumindest teilweise, dass ich es irgendwie vergessen hatte reinzuschreiben. Hier darum eine kurze Kritik im Nachhinein:

Der Teufel trägt Prada
sagt eigentlich schon alles. Es geht in diesem Film um Mode, Modemagazine ond deren diktatorischen Chefredateurinnen. Für eine Frau wäre dieser Film ganz klar eine Höchstwertung, ein Mann sieht jedoch die kleinen Schwächen. *hust* So ist die Geschichte ganz gelungen, aber natürlich von der ersten Minute an vorhersehbar. Wie meistens bei solchen Liebes-Komödien. Und obwohl es eigentlich um die Ausbeutung und miserable Behandlung der Mitarbeiter geht, sind praktisch alle Figuren zu zahm Alles ausser Meryl Streep. Diese zeigt ihr ganzes Können und ist so richtig teuflisch giftig. Schon alleine ihr verächtlich gehauchtes "That's All." lohnt der Besuch. Dank ihrer Figur wird der Film auch vor dem durchschnittlichen Mittelmass gerettet.
Klar, die anderen Schauspieler lesten gute Arbeit, die Musik ist sehr gelungen und der Schnitt manchmal wirklich super. Aber es ist halt eher etwas, dass man schon 100 Mal gesehen hat. Nett, aber nicht mehr.


6 von 10 alten Turnschuhen, frisch poliert.

Montag, Oktober 23, 2006

Endlich...

Ich kann nicht mehr schreiben.. ich muss lesen..


*freu*

Mittwoch, Oktober 18, 2006

Die Geister der Vergangenheit

Foren sind ja bekanntlicherweise manchmal ganz lustig und so.. Aber mit der Zeit verliert man irgendwie das interesse oder treibt sich sonstwo herum. Darum schwinden die Besuche an solchen Orten und die Posts werder geringer. Nun aber kann es passieren, dass man bei Teil User immer noch im Gedächtnis bleibt. Die Frage ist nun, ist das gut oder schlecht? ;)

freeman hat folgendes geschrieben:
Party on ... 70 000! Wer hätte das vor kurzer Zeit noch gedacht als uns der schnax weggestorben ist ;). Aber er ward wiedergeboren in Samir *hehe*

In diesem Sinne:
freeman

Sir Jay hat folgendes geschrieben:
hö? habsch da was verpasst?

Vince hat folgendes geschrieben:
Na, Schnax ist jetzt halt deBohli und deBohli verhält sich wie so nen Künstler oder wie nen Axl Rose oder so: hat hier große Konzerte zu spielen, aber kommt nur alle Jubeljahre mal, wann's ihm grad gefällt. ;)
War ja früher mal unsere Spamspeerspitze Deluxe...

Tja, so kanns gehen Leute ;)
Gefunden auf
www.liquid-love.de/forum

Freitag, Oktober 13, 2006

100.. and still bloging!


Kaum zu glauben aber wahr: Dies ist der 100ste Eintrag in diesem doch noch sehr jungen Blog. Gut was heisst jung, knapp 10 Monate wird hier nun schon geschrieben und gepostet, für das schnell lebige Internet doch eine lange Zeit. Ich hoffe ihr hattet genau soviel Spass beim Lesen wie ich beim Schreiben. Da ich auch in nächster Zukunft nicht mit dem Gedanken spiele aufzuhören, können wir uns auf mindestens weitere 100 wahnsinnige Beiträge freuen. Noch eine Frage an euch Leser: Wie gefällt euch das Ganze bis jetzt? Vermisst ihr etwas stark, driftet das alles zu sehr in eine Richtung, und wurde in letzter Zeit ein Themengebiet zu stark vernachlässigt? Ihr habt es nun in der Hand. Wunschkonzert zum 100sten Beitrag. Haut in die Tasten und schickt mir eure Wünsche.

schnax@bluemail.ch

PS:
Zu 1-jährigen Jubiläum plane ich was spezielles.. Aber das dauert ja noch ein bisschen ;)

Donnerstag, Oktober 12, 2006

Obsession

Das Fansein ist auf der ganzen Welt verbreitet. Es gibt es in jedem kulturellen Bereich und wird wohl nirgends so stark praktiziert wie in Asien. Die dortigen "Otakus" sind nicht nur Fans, sondern schon fast Besessene.

Auch ich merke immer mehr, dass ich einer bestimmten Band immer mehr verfalle. Seit ich vor ca. 2.5 Jahren durch meinen Vater U2 kennengelernt habe, bin ich zu einem echten Fan angewachsen. Alle Alben zu besitzen reicht mir schon lange nicht mehr, ich habe nun auch viele Singles / Poster / Bücher und DVDs. Dadurch stellt sich natürlich ganz klar eine Frage: Wie viel davon ist für meine Umwelt erträglich? Bei gewissen Personen stellt sich nämlich sofort eine Abneigung ein, wenn jemand zu stark von etwas "besessen" ist. Daraus resultiert sich dann die Unfreundlichkeit gegenüber dieser (in meinem Fall) Musikgruppe, was nicht immer dem sozialen Verhältnis förderlich ist. Klar ist es für beide Seiten nicht unbedingt einfach. Ich von meiner Sicht aus kann nicht immer das nötige Verständnis aufbringen und begreifen, warum man diese Band nicht gut findet. Die Gegenpartei wiederum ist schon alleine durch das erwähnen von U2 ermüdet.
Die Frage ist nun: Wie weit ist ein solches Verhalten erträglich und für alle gesund? Wie viel darf von seinem Schwärmobjekt gesprochen werden? Wieviel Zeit darf man sich dazu überhaupt widmen? Klar, es ist mein Leben und ich kann selber bestimmen zu was ich halten will und welche Hobbies ich ausübe. Aber wenn ich dadurch meinen Freundeskreis belästige und nerve, stimmt es mich auch nicht glücklich.
Ich war in diesem Punkt schon immer eine Person die sich eher anpassen möchte, manchmal es aber nicht soweit schafft. Ich habe einfach zu viele Sachen die mich mit U2 verbinden um es ein bisschen ruhen zu lassen. Es ist leider bei mir schon lange über das "Ich finde einfach ihre Musik genial"-Stadion herausgewachsen.. Wohl auch, weil in mir nicht alles so rund läuft. Aber das wäre ein anderes Thema. Und dieses hier zu behandeln ist noch zu früh.

Mittwoch, Oktober 11, 2006

Vermischtes

So hier mal ein bisschen ein Krims-Krams Beitrag, ganz in Stile der alten Flohmärkte. Alles wird verkauft und angeboten ohne eine geringste Ordnung dahinter.

Ich habe mir heute St. Anger von Metallica zum ersten Mal ganz angehört (das Album) und war ein bisschen enttäuscht. Klar, die Lieder rocken zum Teil schon recht ab, aber das Album will nicht überzeugen. In den 11 Songs wird kein einziges Mal ein Solo gespielt, die Abmischung des Drums ist völlig daneben und die Songs haben praktisch alle Überlange. Der erste Song oder St.Anger wären sehr gelungen, aber da die Band die Lieder auf 7 Minuten Länge geprügelt hat, wird man mit der Zeit einfach nur Müde. In der Kürze liegt die Würze.

Dann kann ich nun glücklich verkünden, dass nebst dem Besuch des RHCP-Konzertes im Dezember nun auch noch MUSE von mir angeguckt werden. Auch im Dezember und in Winterthur.. Das wird ein Fest. :)

Glücklich macht mich auch die Tatsache, dass in unserem Büro doch endlich die Heizung läuft. Welch Wunder meine Worte manchmal bewirken. Aber jetzt kommt dann wohl der Altlesern bekannte Spruch: "Michael, diesen Monat gibt es 100.- weniger Lohn wegen den Heizölkosten!" *schauder*

Dienstag, Oktober 10, 2006

Blogigs

Da ihr wohl eh alles liest (sonst würdet ihr hier schon lange nicht mehr aufkreuzen.. aber trotzdem Danke für das Durchhaltevermögen) gibt es hier wieder mal Werbung für weitere Blog-Kollegen und Kumpanen:

http://mauricemoe.blogspot.com/ ist ein wahrlich lesenswerter Blog über das Geschehen hinter den Kulissen der Schweizer Wirtschaft und Politik. Verfasst von einem guten Freund von mir bietet es schon jetzt genügend Lesestoff für viele vergnügliche Stunden.

http://luegnidsobloed.blogspot.com/ kennt ihr vielleicht schon. Der Blog von meinem ehemaligen Oberstift bietet allerlei Anekdoten aus der Bürozeit bei Knorrli, dem Schweizer Militär und allgemeinen Kurriositäten. Leider wir nicht allzuhäufig was neues geschrieben, aber das Warten lohnt sich immer.

http://hoferatwork.blogspot.com/ ist ein Blog von einem weiteren Kolleg von mir. Noch sehr frisch und jung, nocht nicht sonderlich voll, aber vielversprechend. Leider schon längers nicht mehr aktualisiert, aber wer weiss was da noch kommen wir. Augen offen halten.

Das wärs fürs erste.

Das Parfum

Erstaunlich wie gut mir die Kinofilme in letzter Zeit gefallen. Nach dem durchschlagenden Erfolg von World Trade Center kam gestern "Das Parfum" in die Reihe der mehr als gelungenen Filme in diesem Jahr.
Der Film trumpft mit einem überragenden Cast, sehr gut eingesetzter Musik, wunderschönen Bilder und abschreckenden Szenen. Die Essenz des Buches wird sehr gut eingefangen und auf visuelle Art verarbeitet. Klar, auch bei dieser Verfilmung weicht die Kinofassung manchmal meilenweit von der Vorlage ab. Aber meistens sind diese Änderungen verschmerzbar, auch wenn sie zum Teil doch ziemlich weh tun. Das störendste am Ganzen: Grenuille ist im Film ein durchaus hübscher Junger Mann, während er im Buch schon als Kind hässlich und vernarbt ist. Dadurch entstehen bei den Zuschauen vielleicht falsche Vorstellungen, dass er geliebt wird oder Liebe empfindet. Dem ist ja bekanntlicherweise nicht so.
Genial gemacht ist hingegen das Ende. Sozusagen wortwörtlich aus dem Buch übernommen und in opulenten Bilder auf die Leinwand gebracht, entschädigt es für viele Änderungen. Und das Ende macht bei einem Film sehr viel aus im Bezug zu dem Gesamteindruck.
Sehr gut ist auch die Idee mit dem Erzähler. Kenner des Buches werden hier die besten Momente erleben, so sind diese Textpassagen doch eins zu eins aus dem Buch übernommen und lassen Atmosphäre aufkommen.

Als Fazit kann ich nur noch sagen, das sich der Film lohnt. Am besten geniesst man die prächtigen Bilder und lässt sich auf eine neue Version von "Das Parfum" ein. Dann wird der Kinobesuch zu einem tollen Abend.

8 / 10

Montag, Oktober 09, 2006

Geld in 2 Gebrauchsweisen

1. Art Geld zu verwenden:
Ausgeben. Und zwar im Kino. Nach nur einer Woche seit meinem letzten Besuch in einem Lichtspielhaus wird es heute Abend wieder soweit sein. Dieses mal wieder ein Film, den ich eher mit negativen Vorstellungen erwarte. Das Parfum.. Buchverfilmung nach einer wahrlich genialen Vorlage. Es wird sehr schwer sein, mich mit diesem Streifen glücklich zu stimmen. Das Buch ist von vorne bis hinten ein Meisterwerk, die ersten Minuten aus dem Film (auch Trailer genannt) haben mich schon ziemlich enttäuscht. Praktisch nix scheint Bezug zu dem Buch zu haben (na gut, ausser der Geschichte und so..). Das kann ja heiter werden. Aber ich bin ja offen für solche Sachen und werde einfach 2 Wertungen für diesen Film bereit halten. Die erste nach dem Moto "Ich bin der Bohli, kenne das Buch und finde den Film soundso (siehe Sakrileg - Ther DaVinci Code)", die zweite nach dem Leitfaden "Ich bin Bohli und geniesse einen Film, der die Ideen aus einem Buch hat, aber ein eigenständiges Werk ist (siehe Herr der Ringe)."

2. Art Geld zu verwenden:
Einsacken und bloss nicht verwenden. Und zwar im Büro, genauer im Keller, genauer bei der Heizung. Heizöl zu verbrennen kostet Geld, klar. Aber ich verstehe meinen Cheffe nicht, dass er nicht ein bisschen davon verwendet um das Büro gemütlich zu machen. Bei 16°C kann ich einfach nicht so konzentriert arbeiten.

Obwohl, eigentlich macht er es ja richtig. Heizöl ist Umweltschädlich und man heizt besser mit umweltfreundlichen Methoden.. Aber ich friere momentan trotzdem, egal ob die Umwelt stirbt oder nicht.

Sonntag, Oktober 08, 2006

Reaktionen

Der letzte Beitrag (Wieder mal ein bisschen jammern?) hat einiges an Stirnrunzeln verursacht, wie ich den Reaktionen entnehmen konnte. Ich möchte noch einmal klarstellen, dass ich in keinster Weise an eine höhere Macht oder an einen Gott glaube. Ich kann es mir nicht genau erklären, aber die Vorstellung von einem solchen Wesen scheint mir eher lächerlich. Das ist, meiner Meinung nach, nur eine Methode um Ausreden zu suchen für Leute, die ihre Fehler und Schwächen nicht zugeben wollen oder es hier auf der Welt nicht zurechtfinden.
Manchmal gelingt mir dies auch nur schwer und ich habe mich auch schon gefragt, ob der Glauben nicht doch ein Halt sein kann. Hilft es tatsächlich, wenn man die Nähe von so Jemandem bei sich zu haben glaubt? Eher nicht. Man muss sein Glück im hier und jetzt finden. Wie sagte jemand so schön? Für alle Aktionen und Reaktionen sind Menschen verantwortlich und nicht jemand auf Wolken.

Die verwendete Phrasen "ob eigentlich irgendwas/wer da oben etwas gegen mich hat. [,,,] Hasst mich dieser Knilch auf der Wolke etwa?" waren bloss ein Mittel zu Darlegung meiner aktuellen Gefühle und Ansichten.

Apropos Gefühle:
Manchmal ist es auch besser, wenn man gewisse Sachen für sich selber behält, und die betroffenen Personen nicht damit konfrontiert. Das aktuelle Verhältnis hätte wohl sehr darunter gelitten, wenn ich den weiteren Schritt gewagt hätte. Ich habe es gestern stark bemerkt, obwohl ich eigentlich das Gegenteil vor hatte.
Aber das Leben geht weiter und ich hoffe, es öffnet sich bald wieder eine weitere Türe für mich...

Donnerstag, Oktober 05, 2006

Todesgefahr!!!

Noch eine Warnung an alle Znüni-Vertilger da draussen:

ESST NIE BLÉVITA SESAM (hier zuunterst auf dem Bild)

und NIE FARMER MARRONI (so schlecht, dass es nicht einmal ein Bild gibt).

Das beste aber: Kombiniert man die beiden (da ich gedacht habe, schlechter + schelchter Geschmack = guter Geschmack) ist die Brechreizgefahr enorm extrem verdammt gross!

Ich würge immer noch wenn ich daran denke.. Und es war gestern!

Wieder mal ein bisschen jammern?

Gute Idee, schliesslich ist es mein Blog. Und es sind meine Gefühle, darum darf ich das! Jawohl..

Ich habe mich in letzter Zeit wieder mal so richtig gefragt, ob eigentlich irgendwas/wer da oben etwas gegen mich hat. Ich meine, warum kann ich nur für die Personen Gefühle entwickeln, die unerreichbar sind oder das komplette Gegenteil? Hasst mich dieser Knilch auf der Wolke etwa? Gut, ein Problem ist wohl, dass ich gar nicht an Ihn glaube. Aber irgendwie ängstigt mich dann die Situation, dass er mir trotzdem Leid schenken kann. Jawohl, Leid und Einsamkeit. Danke sehr du barttragender alter Sack! (Gut, das ist jetzt eine Vermutung. Vielleicht ist es auch ein schnauztragender Junger Iditot) Nerv jemanden anderen, es gibt noch über 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Schenke eine anderen Pech und Unglück, aber lass mich für einmal im Leben doch eine schöne Zeit erleben. Nur einmal, wäre dies zu viel verlangt? Wohl schon..

Ok, ich muss es selber ändern, da ich mir das selber eingebrockt habe? Meint ihr? Na ich weiss ja nicht. Klar, das Leben hat keinen tiefen Sinn sondern ist einfach.. Aber irgendwie entstehen ja Gefühle. Und die kann ich nicht steuern, so Leid es mir tut. Und der da Oben kann es wohl auch nicht.. Jedenfalls macht er seinen Job beschissen.

Mittwoch, Oktober 04, 2006

Überraschung pur..

Ich bin.. überwältigt? So könnte man das wohl umschreiben, was ich gestern erlebt habe. Mit meinen doch gemischten Vorstellungen (siehe gestriger Post) betrat ich das Kino, beeindruckt, extrem positiv überrascht und berührt verliess ich den Saal. Dazwischen lagen für mich 2 Stunden voller Emotionen und sehr gut gemachten Bildern. Ich kann nicht genau erklären, warum mich der Film so stark getroffen hat.
Es ist für mich nun auch schwer eine Empfehlung auszusprechen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr den Film auch so sehen werdet wie ich.
Was ich aber widergeben kann, sind Eindrücke zur Machart.
Vielleicht wird ein bisschen gespoilert, ich kann es nicht garantieren.

Der Film handelt vom 11. September 2001 und findet den besten Weg diese terroristischen Akte zu zeigen: Nämliche gar nicht. Man sieht keine meterhohen Feuerbälle, keine dramatischen Kollisionen und kein Zusammenstürzen der Türme. Die einzigen Eindrücke von diesen Ereignissen kriegt man über TV-Bilder (welche man ja eh schon kennt) und Reportagen. Aber eigentlich die ganze Zeit zeigt der Film alles aus der Perspektive der Polizisten, Feuerwehrmänner und Marines. Es wird nicht mit Patriotismus Werbung für das Land gemacht, es werden keine Helfer glorifiziert und nirgends weht eine amerikanische Flagge, im ganzen Film.
Somit steht die Aussage für alle Menschen und Personen auf dieser Welt. In extremen Situationen ist man zu unglaublichen Taten fähig. Man ist füreinander da, man opfert sich selbstlos und gibt nicht auf.
Der Film endet dann auch mit dem besten Satz, mit dem er enden könnte. "Der 11. September hat uns gezeigt, zu was Menschen fähig sind. Nicht nur zu Schlechtem, sondern auch zu Gutem. Ich habe heute viel gutes gesehen."

Meine sehr persönliche Wertung: 8 von 10.

Dienstag, Oktober 03, 2006

Selbstdarstellung?

Heute Abend wage ich wieder einmal etwas, das eigentlich überhaupt nicht meinen Ansichten entspricht. Ich begebe mich mit Freunden ins Kino um "World Trade Center" zu gucken. Vielleicht wissen es ja ein paar von euch, aber ich bin überhaupt nicht der Fan von dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das Ereignis vor 5 Jahren war ein Auslöser vieler Theorien, Gedanken und Emotionen. Nach so kurzer Zeit so etwas zu verfilmen erscheint mir ziemlich gewagt. Braucht es das wirklich schon? Darüber lässt sich streiten aber es ist nun so, dass der Film die Lichtspielerhäuser erblickt hat. Es stellt sich für mich nun eher die Frage, wie stellt sich Amerika eigentlich selber dar. Wird das Ganze eine 2-stündige Beweihräucherung der guten alten Amerikanischen Werten? Wird der Otto Normalbürger wieder einmal als Amiheld dargestellt, der jeder Bedrohung trotzen kann und immer mit pompöser Musik im Hintergrund gewinnt? Ich hoffe nicht. Soweit ich bis jetzt gelesen habe, ist der Film eher eine Darstellung der Menschen die selbstlos den Opfer geholfen habe und dabei selber in schlimme Situationen geraten sind. Dies kann jedem überall passieren und hat ja eigentlich nichts mit Amerika selber zu tun. Vielleicht brauche ich für diesen Film eine solche, sehr offene, Sicht.
Jedenfalls bin ich schon sehr gespannt.

Montag, Oktober 02, 2006

The Mars Volta - Amputechture

Wieder einmal ein bisschen was auf die Ohren. Und dieses Mal ein Album, das viel Aufmerksamkeit und Geduld verlangt.

The Mars Volta - Amputechture

Eine Band die wohl hier praktisch kein Leser kennt, aber das macht gar nichts. Angesiedelt im Progressiv-Rock macht diese Gruppe Musik die wirklich sehr speziell ist. Eine Demontage der normalen Prog-Hörgewohnheiten, gemischt mit extremen Soundspielereien und spanischem Gesang. Auch ein paar Südamerikanische Rhythmen sind zu entdecken. Die Lieder beginnen meistens ruhig, breiten sich dann aber aus wie eine Staubwolke nach einer gewaltigen Explosion. Alles wird niedergewalzt und meistens ist erst nach 6-8 Minuten ein Stück zu Ende.
Der Schluss eines Liedes kommt dann genau so überraschend wie die ewigen Stilwechsel. Plötzlich und unerwartet werden Lieder abgewürgt, Takte gewechselt und Instrumente eingespielt.
Für ungeübte Ohren (will heissen: 08/15 Hitparaden-Hörer) wohl eher eine Qual, für Freunde der speziellen Musik ein echtes Meisterwerk. Man braucht zwar ca. 3 Durchgänge bis einem sich das Album wirklich öffnet, dann aber wächst es immer weiter. Aber Achtung: Hört man es zu lang, ist Kopfweh nicht ausgeschlossen.
Eine abschliessende Bewertung ist sher schwer, aber ich schwanke so zwischen 8-10 von 10.

Ruhigere Zeiten?!?

So, der Stress ist vorbei.. Endlich! Für die nächsten 2 Wochen habe ich keine Berufsschule, somit etwas mehr Freizeit und so. Ein gewisses Geschenk für einen Kolleg haben meine Geschäftspartnerin und ich auch letzte Woche fertig gestellt und somit findet es sich wieder mal etwas mehr Zeit, diesen Blog hier zu füllen. Vielleicht.

Eigentlich habe ich ja sonst schon wieder genügend vor. Unter anderem endliche wieder mal mehr lesen, vermehrt Gitarre spielen, ein Kinobesuch (oder mehrere?) und so weiter.

Aber egal. Hier mal die offizielle Bekanntmachung der neuen Gemeinschaftsgründung:


Seit Oktober 2006 steht dieser Name nun für qualitative Geschenke. Die ersten durchschlagenden Erfolge wurden erzielt, die nächsten Projekte sind schon in der Planungsphase. Also Leute, falls ihr mal ein Paket mit diesem Aufdruck unter dem Weihnachtsbaum findet, besteht Grund zur grossen Freude ;)

Montag, September 25, 2006

Anhaltende Dürre

Nicht beim Wetter, der Himmel weint wieder mal praktisch ununterbrochen.. Nein die Dürre findet hier im Blog statt. Ich habe momentan einfach keine gute Ideen, die hier reinpassen würden.
Aber nach dieser Woche, wird es dann bestimmt wieder anders. Wieso? Nun zum einen sind dann alle grossen Aufgaben in der Schule gelaufen und ein gewisses Geschenk wurde vollendet. Ah ja, Schulferien sind dann auch noch, aber wer hat schon frei (Irgendwie alle ausser mir *grummel*).

Darum habt Geduld liebe Leser, schon bald weht hier ein anderer Wind.

Mittwoch, September 20, 2006

6. Sinn oder so

Ich weiss nicht, ob das hier schon bekannt ist.. Aber wir (also unsere Familie) besitzt eine Katze (genauer ein schon etwas älterer und ein bisschen verrückter Kater). Der hat die Angewohnheit in regelmässigen Abständen zu verschwinden und wandern zu gehen.. Oder im Bergwerk arbeiten, oder Aufträge für die Katzenmafia zu erledigen oder was weiss ich. Jedenfall war er nun ca. 2.5 Monate weg und wir haben ihn eigentlich schon fast auf den imaginären Friedhof gelegt (I nomine Padre...). Der Vater hat auch schon den Zugang im Badezimmer zugemacht, auch weil die kleinen Kätzchen von der unteren Wohnung immer bei uns reinkamen.Aber wie es der Zufall so will, kam der Herr Söckli (Ja ja so heisst unser Kater, doof ich weiss...)genau heute Morgen zurück.
Ich frage mich nun, wie kommt es, dass er es immer schaft genau dann zurück zu kommen, wenn man die Wohnung schon fast katzenfrei gemacht hat? Den Zugang versperrt usw. Gibt es dazu einen zusätzlichen Sinn? Auch bei den Menschen ist dies ja zu beobachten, jedenfalls in ähnlicher Form. Oder habt ihr es noch nie erlebt, dass der Chef genau dann ins Büro zurück kommt, wenn ich gerade mit den Akten ein Lagerfeuer entzündet habt, oder die PCs am demolieren seid?

Nicht?

Na gut, dann ist das wohl kein tzusätzlicher Sinn sondern Murphys Schuld.. Und hier hat eh alles keinen Sinn ;)

Dienstag, September 19, 2006

Real Life

Mal ein bisschen Werbung für andere Leute (ich hoffe, die wissen das zu schätzen..).


Real Life ist ein fasttäglicher Online-Comicstrip, ganz unterhaltsam und gut gemacht. Nicht immer genial witzig, aber doch zum schmunzeln. Sehr geeignet für die Zeit zwischen den Pausen im Büro. ;)

www.reallifecomics.com

Auf und ab.. wie immer.

Was es im "echten" Leben gibt, entsteht bei mir auch häufig in diesem Blog. Es gibt Zeiten, da läuft alles prächtig und die Beiträge sprudeln nur so aus mir raus. Dann aber gibt es Phasen in denen einfach nichts geht.

Momentan ist so eine. 3 Beiträge pro Woche werden wohl das höchste der Gefühle bleiben. Warum? Hier die besten Ausreden:

1. Ich bin erkältet *hatschu*.. Woher der Virus kommt, könnte ich mir nie denken.. Hehe...
2. Ich muss für die Schule 2 Vorträge, 1 Probe und sonstige Aufträge vorbereiten.
3. Im Büro gibt es ab und zu doch noch ein bisschen Arbeit.
4. Ich schlafe zu wenig und bin zu Müde um was kreatives zu verzapfen.
5. Es geschieht nichts wirklich spannendes auf der Welt (ausser den üblichen Morden, Kriegen und Unruhen.. Plus Wahlen in Deutschland, Abstimmung in der Schweiz, Feindseligkeiten zwischen Papst und Islamisten usw.)
6. Über Midnight Oil zu schreiben (sehr gute Band, läuft gerae im CD-Player) würdet ihr wohl nicht spannend finden..

Jo das wärs.

Noch eine Frage: Wollt ihr eine neue Schriftart? Arial erscheint mir irgendwie nicht mehr so geeignet. Wie wärs mit Verdana?

Montag, September 18, 2006

Neinnein

Keine Zeit für sowas, ich muss arbeiten! *herumschwirr* Argh.. *Kopfschüttel*

Mittwoch, September 13, 2006

Comfortably Numb

Live-Versionen von Songs können für Fans eine echte Offenbarung sein, aber auch der totale Absturz. Mein aktuelles Beispiel ist "Comfortably Numb" von Pink Floyd.

Das Original auf The Wall ist ein wirklich genialer Song mit tollem Text, gutem Sound und dem wohl besten Gitarren-Solo von Pink Floyd, wenn nicht von allen Bands. Sobald es erklingt beginnt man zu frösteln vor Schönheit, die Faszination ist gewaltig. Leider endet der Song mit einem Fade-Out nach 6'22". Aber er ist trotzdem der beste von dem ganzen Album.

Die Liveversion von 1980/81 ("Is Anybody Out There?" - The Wall Live) ist dann überraschenderweise nocheinmal schöner und überwältigender. Das Solo ist brillanter, der Gesang wunderschön. Und das Lied dauert hier über 7 Minuten, ohne Abbrechen des 2. Solos. Eine Steigerung und die Wohl beste Version des Songs. Einfach nur genial.

Die Version von PULSE hingegen (auch Live gespielt, aber im Jahre 1994) fällt gegenüber den anderen beiden sehr ab. Auf der einen Seite fehlt hier das Mitwirken von Roger Waters. Auf der anderen Seite inszenieren die übrigen Pink Floyd Mitglieder den Song so übertrieben und dramatisch, dass es zu bombastisch sein will und in sich selber zusammenfällt. Der zweistimmige Gesang kling noch sehr gut, aber die Einzelstellen von David Gilmour sind leider zu dramatisiert gesungen. Und dann das Solo: Eine einzige Enttäuschung. Ohne Gefühl, irgendwie zu langsam gespielt und einfach lahm kommt es aus den Boxen. Und auch die Länge von knapp 9 Minuten können den Song nicht retten.

Hiermit bewiesen auch Pink Floyd, dass eine riesige Bühnenshow zwar solche Sachen kompensieren kann, ohne das optische Spektakel wirkt der Sound aber nur noch leer und seelenlos.

Dienstag, September 12, 2006

Endlich mal ein guter Text

Aber dann kann er bestimmt nicht von mir stammen. Wohl wahr, aber hier mal ein paar Songtexte die mir sehr wichtig sind und viel bedeuten.

"Leaving So Soon?" - Keane

You must think I'm a fool
So prosaic and awkward and all
D'you think you've got me down?
D'you think I've never been out of this town?

Do I seem too eager to please to you now?
You don't know me at all
I can't turn it on, turn it off like you now
I'm not like you now

Now you're here
I bet you're wishing you could disappear
I'm trying to be kind
I get the feeling you're just killing time

You look down on me
Don't you look down on me now
You don't know me at all
A slap in the face
In the face for you now
Just might do now

You're leaving so soon
Never had a chance to bloom
But you were so quick
To change your tune
Don't look back
If I'm a weight around your neck
Cos if you don't need me
I don't need you
[...]

________________________________________

"A Bad Dream" - Keane

Why do I have to fly
Over every town up and down the line?
I'll die in the clouds above
And you that I defend, I do not love

I wake up, it's a bad dream
No one on my side
I was fighting
But I just feel too tired
To be fighting
Guess I'm not the fighting kind

Where will I meet my fate?
Baby I'm a man, I was born to hate
And when will I meet my end?
In a better time you could be my friend

I wake up, it's a bad dream
No one on my side
I was fighting
But I just feel too tired
To be fighting
Guess I'm not the fighting kind
Wouldn't mind it
If you were by my side
But you're long gone
Yeah you're long gone now

Where do we go?
I don't even know
My strange old face
And I'm thinking about those days
And I'm thinking about those days

I wake up, it's a bad dream
No one on my side
I was fighting
But I just feel too tired
To be fighting
Guess I'm not the fighting kind
Wouldn't mind it
If you were by my side
But you're long gone
Yeah you're long gone now
________________________________________

"Make This Go On Forever" - Snow Patrol

Please don't let this turn into something it's not
I can only give you everything I've got
I can't be as sorry as you think I should
But I still love you more than anyone else could

All that I keep thinking throughout this whole flight
Is it could take my whole damn life to make this right
This splintered mast I'm holding on won't save me long
Because I know fine well that what I did was wrong

The last girl in the last reason to make this last for as long as I could
First kiss in your first time that I felt connected to anything
The weight of water, the way you told me to look past everything I had ever learned
The final word in the final seconds you ever learned to me was love

We have got through so much worse than this before
What's so different this time that you can't ignore
You say it is much more than just my last mistake
And we should spend some time apart for both our sakes

The last girl in the last reason to make this last for as long as I could
First kiss in your first time that I felt connected to anything
The weight of water, the way you told me to look past everything I had ever learned
The final word in the final seconds you ever learned to me was love

The last girl in the last reason to make this last for as long as I could
First kiss in your first time that I felt connected to anything
The weight of water, the way you told me to look past everything I had ever learned
The final word in the final seconds you ever learned to me was love

And I don't know where to look
My words just break and melt
Please just save me from this darkness[x2]

Montag, September 11, 2006

9/11

Es ist 5 Jahre her, seit sich unsere Welt wieder mal grösstensteils geändert hat. Seit 5 Jahren leben wir mit der grossen Angst des Terrorismus und seit 5 Jahren fehlen in New York 2 Gebäude.

Ich weiss immer noch nicht so genau, was ich von dem Tag eigentlich halten soll. Es gab eine Zeit, da hatte ich die Meinung vertreten, die USA habe diese Anschläge auf sich selber verübt. Ein besserer Grund zum Krieg führen findet sich ja nur schwer.. Doch irgendwie ist diese Ansicht nicht sehr befriedigend und auch ziemlich einfach. Anhand der (oder eben nicht vorhandenen) Beweisen kam ich aber mit der Zeit von dieser Vorstellung weg.

Allerdings sehe ich keinen grossen Sinn dahinter, diesen Tag hier nochmals wirklich aufleben zu lassen. Klar es war schrecklich, klar die Amis könnten einem Leid tun usw. Aber es berührt mich zu wenig um hier ein grosses Tamtam zu veranstalten. Für mich ist der 11. September ein ganz normaler Tag, wie der 12. auch sein wird. Nur am 13. wird es dann speziell, Pearl Jam spielt in Bern! Und Musik war schon immer besser als Gejammer über lange Vergangenes.

Mittwoch, September 06, 2006

*freu*

Endlich ist sie wieder da, die Freude am Leben. Noch nicht so ganz, aber doch ziemlich. Und warum? Dank meiner Gitarre. Nachdem ich sie nun schon ca. 1 Monat besitze, hatte ich aber noch nie Zeit (genug Zeit genommen) um mal so richtig zu spielen. Seit Montag übe ich aber nun brav jeden Tag soviel es geht. Klar, momentan spiele ich erst diese Übungen aus dem Lehrbuch, aber auch diese machen Freude. Besser gesagt: Das spielen auf dem Instrument macht einfach Spass. Egal was, egal wie viele Fehler und egal wie falsch es klingt.
Ich glaube, ich habe genau das gefunden was mir bis jetzt im Leben wirklich gefehlt hat. Ich habe dadurch zwar noch weniger Zeit, aber macht nichts. Ich laufe dafür wieder vermehrt mit einem lächeln im Gesicht herum. Und wenn ich dann mal soweit bin, gebe ich für euch Blogleser ein Gratis-Konzert ;)

Dienstag, September 05, 2006

GeschWINDigkeiten

Neue Technologien, der Untergang der heutigen Zivilisation. Warum?

Lektion 3: Das Renntelefonieren
Herr Knorrli ist ja bekannt dafür, immer ein bisschen alles auf den letzten Drücker zu erledigen und somit unter ständigem Stress zu stehen. Daraus resultiert sich auch seine normale Gehweise zwischen den Akten-Stapeln im Büro:
Slalomlauf mit haarsträubender Geschwindigtkeit. Und da telefonieren ja eh nur kostbare Zeit verbraucht (Zeit ist Geld ist Macht ist Weltherrschaft ist Michael Bo.. ähm.. noch nicht erreicht) muss man seine nervösen Beine auch dabei noch ein bisschen
beschäftigen. So zum Beispiel mit hin und her rennen im Büroräumchen. Jetzt kommt aber der etwas luftige Hacken an dem ganzen Spass. Durch die zackigen Schritte des Büro-Gurus und extremen Richtungsänderungen entstehen im kleinen und stickigen Raum Luftwirbel. Diese bringen die ganz schön ordentlich aufeinandergebastelten Unterlagen in Bewegung und somit in die Luft.

Resultat der ganzen Übung: Ein kleines Chaos im grossen Chaos und atemloses Gespräch am Handy / Telefon. Da schädigt die Beziehungen zu den Gesprächspartnern und dem Stift, der seine Machete ja eigentlich zu Hause gelassen hat. Aber nun durch diesen Papier-Dschungel? Ohne Messer? Hmm, wie spitzig sind eigentlich die Bleistifte?

Irgendwie passt das Bild nicht, aber trotzdem gewissermassen eigentlich theoretisch doch. Das Ganze ist ja eh nur rethorisch gemeint, aber nicht so genau.

Montag, September 04, 2006

Der Sommer kommt noch einmal

Das Wochenende war für mich nicht sonderlich ereignisreich oder speziell gut wie zum Beispiel das Heitere-Weekend. Aber egal, mal ein bisschen weniger zu unternehmen kann ja auch nicht schaden. Wenn es nur nich immer so schnell vorüber wäre.
Wenigstens hat das Wetter für einmal auf ganzer Linie überzeugen können. Der gemeldete Regen blieb aus, die Temperaturen stiegen wieder auf über 20°C. Und heute ist es sogar noch wärmer. Mein kleiner aber doofer Wecker zeigt 27°C im Zimmer an. Aber egal, man muss diese Situation noch auskosten solange man kann. Der Schnee und die Kälte werden früher kommen als es mir lieb ist.

Was steht denn noch an, wenn schon solch tolles Wetter herrscht? Zum einem das Pearl Jam Konzert am 13.09.2006 in Bern, oder das Leech-Festival in Zürich. Dann wäre es nun wieder mal der richtige Zeitpunkt für eine kleinere Photo-Tour. Und die Gitarre will nun stärker gebraucht werden :). Grillieren kann man nun auch wieder, und am Haldenweiher sitzen. Da fällt mir ein: Der Tag hat ja nur 24 Stunden.. verdammt..

Freitag, September 01, 2006

Computer und ihre Fehlreer.. ERROR

Es erstaunt mich immer wieder, wie kreativ die lieben Heimrechner ihre Fehler im System preisgeben. Das Problem dabei: Als normalsterblicher Benutzer ohne Vornamen Billy-Boy weiss man dann leider meistens nicht, wie zu reagieren ist.

Siehe hier zum Beispiel..


Deutsche Grammatik ist halt schon teuflisch kompliziertes Zeugs.

Mittwoch, August 30, 2006

Leere

Momentan ist echt nichts zu machen. Ich fühle mich irgendwie total leer und einsam. Die Arbeit motiviert mich nicht mehr.. Es scheint irgendwie wieder mal sinnlos. Ich kenne solche Situationen und Phasen, aber irgendwie scheint es mir jedesmal wieder neu und schrecklich.
Ich versuche meine Gefühle manchmal in Worte auszudrücken, doch irgendwie sage ich dann nur die Hälfte die ich möchte. Gestern Abend.. es war eigentlich schon ganz früh am heutigen Morgen, war ich wieder mal in einer solchen Situation. Ich finde es momentan nicht einfach hier auf der Welt, allerdings hatte ich mich wieder mal dazu durchgerungen mit einer gewissen Person etwas zu besprechen. Was nach dem reden aber blieb, war ein schales Gefühl und der Gedanke, dass ich nicht einmal die Hälfte von dem was ich zur Sprache bringen konnte. Die Hälfte, die im Gespräch raus konnte habe ich falsch ausgedrückt und nicht in die richtigen Worte verpackt. Ich bin jetzt noch unsicherer als vor dem Gespräch. Aber wieso kann ich meine Gefühle nie klar ausdrücken? Wenigstens gelingt es mir ab und zu schriftlich. Ich meine jetzt nicht hier im Blog, der ist mir zu öffentlich, sondern in Form von Briefen oder persönlichen Texten.
Aber dazu braucht es die richtige Situation.

Ich muss einfach mein Leben ein bisschen anders gestalten. Frische Luft, frische Umgebung. Wenn nur das Arbeiten nicht wäre.. Dann wäre ich schon lange losgezogen..

You're leaving so soon
Never had a chance to bloom
But you were so quick
To change your tune
Don't look back
If I'm a weight around your neck
Cos if you don't need me
I don't need you

[Leaving So Soon / Keane]

Dienstag, August 29, 2006

Das Solar-Camp in Bergün, ein Fazit

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit folgt hier wie schon beim Heitere Open Air eine kleine Auflistung von den Geschehnissen in Bergün. Allerdings ist es nicht mehr genau möglich, alles nach Tagen zu ordnen. Reihenfolge muss nicht stimmen ;)

Sonntag 20.08.2006
- Lange Zugfahrt mit gemischten Gefühlen (Wer wird kommen? Wie werden wir "leben"?)
- Ankunft und Bekanntschaft mit Michael 1 und anderen Gesellen
- Marsch durch das Dorf *schön hier*
- Alte Lokomotive bestaunt
- Eintreffen auf dem Hof und Bekanntschaft mit Michael 2 und 3 (und allen Anderen)
- Bezug der Schalfstelle *Juhui, kein Zelt sondern Stroh :D*

Montag 21.08.2006
- Etwas fröstelnd aus dem Schlafsack gestiegen
- Morgenessen in der Küche der Bauernfamilie *ahh.. schön warm*
- Folsaeure.ch zur besten Website aller Zeiten erklärt
- Mit dem Herstellen der Kollektoren begonnen
- Mit Michael 1 im Kücheteam, Küchenchef ist Michael 3 *Du Michi.. - Ja? - Nei ned du, er!*
- Über Toi Toi Klo gewürgt
- Französisch und Englisch gesprochen
- Sich über das Essen-Glöckchen gefreut
- Warmes Wetter mit viel Sonne genossen
- Am Lagerfeuer gelacht und ein bisschen gesungen

Dienstag 22.08.2006
- Übliches Morgenprozedere (*gähn*, *fröstel*, *mampf*, *klingeling*, *blabla*, *chrampf*)
- Warm geduscht in der Turnhalle
- Tatkräftiges Mitwirken bei den Lötarbeiten *gibt warm.. mehr oder weniger*
- Sonnenaufgang genossen
- Franz gelauscht und Notizen gemacht
- Beginn der Konstruktionsarbeiten auf dem Dach
- Interessante Diskussionen geführt und viel Schwachsinn erzählt
- Von dem Heitere Open Air erzählt
- Fussball gespielt, auch mit einem Lokalspieler
- Immerhin ein Torgeschossen, und viele Schaueinlagen geboten (Rasen war sehr rutschig)
- In der örtlichen Bar aufgewärmt und eine halbe Runde mitbezahlt *ich habe leider kein Geld da, könntest du..?*
- Aufgewärmt in den Schlafsack geschlüpft und so gut geschlafen wie noch nie im Stroh

Mittwoch 23.08.2006
- Übliches Morgenprozedere (*gähn*, *fröstel*, *mampf*, *klingeling*, *blabla*)
- Sich clever vor dem Arbeiten gedrückt
- "Gsehsch en, Thomas???"
- Geniale Postkarten geschrieben
- Endlich wieder mal was gelesen
- Flyer gefaltet, waren ja nur 208 Stück
- Nach Preda gewandert und dabei moralische Unterstützung geleistet
- Hälfte eines Banenenstrip.. split gegessen
- Die Greenpeace-Banner vom Zug aus stolz bestaunt
- Müde in eine etwas krude Beiz gewatschelt
- Über Filme, deren Auswirkung auf die Psyche und die Gefühle philosophiert
- Wieder schön aufgewärmt eingeschlafen

Donnerstag 24.08.2006
- Über das 1-Mann-Fernsehteam geflucht
- Auf dem Dach kräftig mitgebohrt, -geschraubt, -gehämmert
- Ein bisschen idiotisches Zeugs in die Kamera gelabbert, unbewusst
- Mit dem Einsetzen der Kollektoren begonnen
- Extrem gute Lasagne zum Abendessen verputzt
- Super Witzrunde veranstaltet
- Franz ins Herz geschlossen.. und alle anderen.. eigentlich schon früher
- In strömendem Regen in die 3. Beiz geflüchtet
- Zwischen die Streitfronten geraten
- Burton-Katalog bestaunt *ooooh, bilder*
- Ein bisschen durchs Dorf gelaufen und gleich wieder Kehrt gemacht
- Leider schon wieder die Abfahrtszeiten studiert
- Ernstes Gespräch über Gefühle und die Liebe geführt
- Schnarchen versucht zu unterbinden *pfffff*

Freitag 25.08.2006
- Bau der Anlage abgeschlossen
- Final Countdown [Europe] und We Are The Champions [Queen] geträllert
- Mit imaginären Karten gespielt
- Über ein U-Boot mit Rädern den Kopf geschüttelt
- Als konservativ abgestempelt worden, dann wieder als "loschtig" bezeichnet :)
- Zeugs für den letzten Abend eingekauft (Was esch met Alkohol? - Jojo, choufet chli öppis för aui. Ond es paar Sache zom chnabbere.)
- Einweihungsfeier über die Bühne gebracht
- Ehrlichkeit der Graubündner getestet *50-Räppler auf Kleber leg*
- Tolles Solar-Generation T-Shirt gekriegt
- Erste Leute verabschiedet *Träne vergiess*
- Einen schönen, aber auch etwas traurigen letzten Abend am Lagerfeuer verbracht
- Peinliche Photos bestaunt
- Als letzter in den Schlafsack gekrochen

Samstag 26.08.2006
- Zum letzten Mal von Zug geweckt worden
- Gepackt und gestopft
- Zuerst alles verräumt, dann doch wieder an den Tischen gefrühstückt
- Schwer bepackt Richtung Bahnhof gelaufen *Unterwegs noch Nusstorte gekauft*
- Traurig im Zug nach Hause gefahren
- Etwas starker Geruch bemerkt *hmm.. das send doch mer?*
- Immer mehr in eigene Richtungen gezogen
- In Zofingen angekommen.......

Wie gesagt, da fehlt viel.. sehr viel. Ich kann eigentlich nur noch schreiben, dass die Woche genial war. Und ich würde gleich wieder bei einem solchen Projekt mitmachen.

Montag, August 28, 2006

Zurück und verändert

Wie es Titel ja schon verlauten lässt, bin ich aus Bergün zurück. Die Woche verging wie im Fluge, noch schneller als das Zeichnungslager. Ich sitze wieder auf meinem alten Stuhl im Büro und bin ehrlich gesagt ziemlich traurig. Warum trifft man die Leute, die man wirklich mag und gerne wiedersehen möchte dann, nur an solchen Orten und in solchen Situationen? Die Personen die beim Solar Camp dabei waren, sind ausnahmslos echt toll und freundlich. Es gab keinen einzigen, bei dem man hätte sagen müssen: Na gut, dich muss ich echt nie mehr treffen. Aber da die meistens ziemlich weit weg (auch von Deutschland) sind, werden wir uns wohl kaum häufig sehen.

Der Alltagstrott ermüdet mich momentan stark, die Arbeit im Büro ist einfach nur sinnlos. Wenn es so weiter geht, werde ich vielleicht noch das Büro wechseln müssen. Allerdings ist diese Angelegenheit im 3. Lehrjahr extrem kompliziert.

Aber das Lager hat auch gute Nachwirkungen:
Ich will mich nun bei Greenpeace engagieren und mitmachen. Zuerst beim JugendSolarProjekt, dann vielleicht bei weiteren Zweigstellen.
Auch habe ich im Lager wieder gelernt, wie ich mit gewissen Gefühle für eine bestimmte Person umgehen kann und habe ich somit wieder selbst gefunden.
Die Arbeit war auch sehr lehrreich, unterhaltsam und interessant, wie eigentlich alles andere in dieser Woche auch.

Photos werden vielleicht dann noch folgen. Aber nicht heute :)

Sonntag, August 20, 2006

i verabschiedemimau

Sagte auch schon Kuno und nun wieder mal ich. Dieses Mal geht es nicht ins Tessin sondern ins Bündnerland, genauer nach Bergün. Auch wieder für eine Woche und zwar ins Jugend Solar Camp :)

Hier noch ein Link für Interessierte:
http://www.jugendsolarprojekt.ch/

Na dann eine gute Woche und man liest sich frühstens am 27.08.2006 wieder.

Servus.

Mittwoch, August 16, 2006

PFC - Der PinguFanClub

Es nimmt immer eine genauere Form an Leute. Der Club hat einen Namen (PFC - PinguFanClub) und auch schon eine Kontaktadresse:

pfc@bluemail.ch

Interessierte sollen einfach mal eine Mail schreiben, das weitere Vorgehen wird dann erklärt.
Die Memberkarten exisiteren auch schon, es fehlt eigentlich nur noch die Homepage. Allerdings muss ich euch da noch eine Zeit lang vertrösten. Denn eine Person des Clubvorstandes ist momentan in den Ferien.

Aber das kommt dann schon noch. Meldet euch doch, es lohnt sich :)

Dienstag, August 15, 2006

Pingu, der Held

Manchmal geschehen schon lustige Sachen im Leben. Da trifft man sich nach längerer Zeit wieder mit einem guten Freund und beginnt über dieses und jenes zu sprechen.
Als dann die Pingu Bücher entdeckt werden, merkt man, dass so manches bei vielen gleich ist. Ich habe früher praktisch alle Pingu-Geschichten auf Kassette gehört, die Bücher angeguckt und ab und zu auch mal eine Folge dieser genial gemachten Knet-Sendung gesehen. Und bei den anderen war es genau so. Es entwickelte sich eine wirklich schöne Gesprächsrunde, in der wohl so jede Geschichte aus dem Kopf konstruiert werden konnte. Erstaunlich, dass man solche Sachen immer noch weiss, wenn man sich daran erinnern will.
So bemerkten wir auch, dass wir vor den selben Figuren und Geschichten Angst hatten oder lachen mussten

Was nun? Pingu wurde wieder unser Held und verdient grössere Beachtung. Darum haben wir uns in den Kopf gesetzt, einen Fan-Club zu gründen und eine Homepage zu basteln. Wie weit wir damit jemals kommen werden wir noch sehen, aber die Idee ist unterhaltsam. ;)

Montag, August 14, 2006

Heitere Open Air 2006

So schnell kann es vorbei sein. Darum das offizielle Heitern-Fazit von dem Bohli:

Freitag 11.08.2006

- Überfüllte Wohnung mit Leuten die ich nicht kannte, kleiner Schock bei der Ankunft inklusive
- Curry zum wichtigsten Gewürz der Welt erklärt!
- Regen: manchmal stark, manchmal schwach
- Noch etwas Rasen sichtbar, Der Platz noch ohne Probleme begehbar
- Französisch gesprochen *argh*
- Clawfinger, Opeth, Gentleman gehört und als gut befunden
- The Rasmus versucht zu überhören
- Nass, müde und fröstelnd nach Hause gewatschelt, obwohl Stereo MCs noch gespielt haben

Samstag 12.08.2006

- Aufbackbrötli leider nicht an den Fernseher gebracht
- Letzter Aufenthaltsort des Samichlaus entdeckt, das verdammte Messer hat mich verraten
- Kettensägenmassaker begutachtet
- Salami gekauft, trotz Ablehnung
- Beim alten Brieftaschentrick mitgelacht
- Kurzer Sonnenschein genossen, dann wieder im Regen getanzt
- Schlammboden überall
- Allschwil Posse, The Delilahs, Lovebugs, Blues Caravan, Reamonn, Sugarplum Fairy und Karaoke from Hell gehört und abgerockt
- Fast an gelben Möchtegern-Sugus erstickt (das kommt davon, wenn man sich für Freundinen opfert ;))
- Florian L. ausgelacht

Sonntag 13.08.2006

- Bis um 8 Uhr Morgens mit Freunden über Musik, Gefühle, das Leben und Pingu diskutiert
- Eine extrem spezielle Zeichnung angefertigt
- Ein "1 Liter Ice Tea in 5 Minuten"-Trinker beobachtet
- Ein Stück Zopf gefressen und danach mit dem Bus gefahren
- Im Regen rumgehüpft und Schlamm verteilt
- Rösti gefressen und gejammert das sich niemand an den Kosten beteiligt
- Ein Berliner vertilgt, der Bauchweh ausgelöst hat.. Vielleicht
- Stop the Shoppers, Sam Ragga Band, Patricia Vonne, Xavier Naidoo und Puppetmastaz gehört und immer Spass gehabt
- Etwas scheu zugegeben, dass Xavier Naidoo doch nicht so schlecht ist
- Zum ersten Mal trocken nach Hause gelaufen
- Adresse verteilt und Dinkel-Guetli gefuttert
- Von den letzten Verbliebenen verabschiedet und glücklich aber Müde ins Bett gehüpft

Alle 3 Tage

- Viel gelacht, getanzt, geredet und Spass gehabt. War ein echt tolles Wochenende.

Nachwirkungen

- Müdigkeit
- Heiserkeit
- Muskelkater

Das wäre es von mir, man sieht sich in einem Jahr wieder, auf den schönen Heiternplatz in Zofingen.

Freitag, August 11, 2006

Die Welt bei Nacht II

Weitere Bilder von meinen Wanderungen:


Neu und unverändert!

So nach doch schon über 60 Einträge in diesem "Online-Tagebuch", war es an der Zeit das ganze umzubennen. Derselbe Schwachsinn unter neuem Namen:

debohli.blogspot.com

Super oder?

*klimper klamper*

Sodeli, hier ist das Ding. Viel habe ich noch nicht "gespielt", zuerst muss ich das Ding auch mal kennen lernen. Und Noten lesen lernen könnte auch nicht schaden. Egal, ab nun wird im Hause Bohli gerockt! ;)


Gitarre: Fender Squier Stratocaster
Verstärker: Peavey Rage 158

Dienstag, August 08, 2006

Die Welt bei Nacht I

Hier zum ersten Mal ein paar der Photos, welche auf meinen Nachtwanderungen entstanden.