



Don't BeLIEve The Truth. | Act Now!
Sich eine Sammlung zu erschaffen ist ja immer etwas sehr schönes. Besonders für uns Krebse ist dies eine wunderbare Freizeitbeschäftigung. Bei mir hat sich das Sammeln momentan auf die Musik beschränkt, CDs um es besser zu sagen. Und es ist immer wieder erstaunlich wie schnell sich diese Dinger stapeln. Da liegt die Gefahr des Übersichtsverlustes nahe, aber es gibt eine Möglichkeit dem entgegenzuwirken.
Auf http://www.musik-sammler.de habt ihr die Möglichkeit, eure Sammlung online zu stellen und selber wieder einmal zu schauen was sich eigentlich so alles in euren Regalen befindet. Ihr habt daneben auch noch die Chance weitere CDs und Versionen zu erstellen, in Foren zu schreiben und sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten.
http://www.musik-sammler.de/sammlung/debohli
Die zweite Haut [Mr. Murder]Was als surrealistischer Alptraum beginnt, entwickelt sich bald zum actionreichen Thriller: Eine perfekte Mischung aus harmonischer Familienidylle, eiskaltem Schrecken, wissenschaftlichen Experimenten und raffinierter Dramatik. Eine phantastische, brillant und fesselnd geschriebene Vision voller Abgründe und überraschender Wendungen... [Zitat Buchrücken]
Martin Stillwater ist ein erfolgreicher Krimiautor, lebt in einem schönen Haus und hat eine intakte Familie mit zwei jungen Töchtern. Alles in seinem Leben verläuft nach Plan, bis er eines Tages ein Blackout hat und von sieben Minuten nicht mehr weiss was er getan hat. Schon bald darauf wird in seinem Haus eingebrochen. Als sich Martin dem Eindringling stellt ist er überrascht: Der Mann sieht genau gleich aus wie Martin!
Alfie ist ein professioneller Mörder der im Namen von unbekannten Männern Aufträge erledigt. Er handelt nicht anhand von Instinkt oder seinen Gedanken, sondern wurde mit Gehirnwäschen programmiert. Doch in letzter Zeit fühlt er sich von einer unbekannten Kraft angezogen. Er kann sich nicht mehr auf die zu erledigende Arbeit konzentrieren und muss dem Sog nachgeben. Als er beim Ausgangspunkt eintrifft weiss er genau, hier wird er zu Jemandem. Hier bekommt er sein Leben zurück das ihm gestohlen wurde, hier findet er seinen Verräter. Und dieser Schriftsteller muss dafür sterben!
Die Geschichte und das Szenario sind sehr spannend, nur fällt schon früh etwas auf. Wie meistens bei Koontz dreht sich alles um eine normale Familie, einen Killer und geheime Machenschaften im Hintergrund. Ebenso können die Familienmitglieder übernatürliche Geschehnisse nicht akzeptieren und gelangen bald an einen Punkt an dem sie nicht mehr wegrennen sondern sich der Gefahr stellen.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und geizt auch nicht mit Details. Es werden auch immer wieder Ausflüge in die Gedankenwelt der Protagonisten gestattet, Action und Handlung halten sich in einer guten Balance. Nur leider gelingt es dem Autor nicht, durchgehende Spannung aufzubauen. Meistens tritt die Aufregung nur an bestimmt stellen auf, verursacht dann aber echtes Herzklopfen. Leider ist dies nach ein paar Seiten dann meistens aber schon wieder vorbei.
Trotzdem will man wissen woher dieser Killer stammt und wieso er genau gleich aussieht wie Martin. Allerdings erschafft sich Koontz somit auch ein Dilemma, denn die Auflösung hält den Vorstellungen des Lesers niemals stand. Die Erklärung ist so simpel wie banal und erscheint weder sonderlich logisch noch befriedigend. Somit hinterlässt besonders das Ende wieder einmal einen etwas bitteren Nachgeschmack. Dies ist sehr schade, denn das Buch wäre wirklich gelungen.
Somit kann ich leider immer noch nicht verstehen, was an Dean Koontz so genial sein soll. Er ist sicherlich ein sehr guter Schriftsteller, an King reicht er aber nie heran.
Ich wagte mich in Höhle des Löwen, in den innersten Kreis der Hölle, an die SVP-Veranstaltung „Samuel Schmid in Zofingen“. Gelockt wurde ich durch die Voraussicht, den Bundesrat einmal hautnah zu erleben und zu sehen wie so ein Treffen funktioniert.
Schon beim Eingang wurden wir von Petitionen wie „Verbietet den Minarettbau“ überschüttet, der Securitas war einen kritischen Blick auf mich. Lag es an dem Anti-Atomenergie Button den ich trug? Oder doch an dem Greenpeace Armband?
Aus dem Innern der Halle schallten uns alsbald auch die Klänge der „Staufberg Musikanten“ entgegen. Da hüpft das bürgerliche Herz und schunkelt mit. Ich selber hoffte eher, nach einem Lied sei dann Schluss. Doch die fröhlichen Gesellen spielten weiter bis Herr Schmid auftauchte, und dieser Punkt war noch 40 Minuten entfernt.
Zuerst steuerten wir das Buffet an, auch da gab es eine eher enttäuschende Überraschung. Es gibt keine Bratwürste und kein Elmercitro. Feldschlösschen aber war vorhanden, ebenso Älplermaccaroni und Schweinswürste mit Thomi-Senf. Die Preise waren höher als vermutet, hatte hier die SVP oder der SV(p)-Service seine Hand im Spiel? Wahrscheinlich werden so die entstandenen Wahlkampfkosten kompensiert.
Bewaffnet mit Bier wanderte unsere Gruppe an einen Tisch (schön dekoriert mit SVP-Tischplastiktuch) und studierte die aufliegenden Infos (Wahlzeitung, Flyer etc.). Es verging keine Viertelstunde, da watschelte auch schon der erste Nationalratskandidat an und stopfte uns allen massig Propaganda in die Hände. Auch wenn ein paar nicht einmal erklären konnten, wie ihre Verhaltensweise ist. „Jo ich be ebe eifach speziell.. aso.. jo.. speziell.“ So langsam fühlte ich mich echt unwohl, ich hatte nicht einmal Flugblätter von Greenpeace dabei.
Nach eine kurzen Begrüssung mit überdurchschnittlich vielen Versprecher fand sich der Sämi auf der Bühne wieder und sprach über Sport, Wirtschaft, Sicherheit und die Wahlen. Er hielt sich erstaunlich kurz, erwähnte auch nicht viel Neues. Schon bald konnten die Leute fragen stellen. Die meisten bewegten sich im Wirtschaftrahmen, nur ich wagte einen Ausflug in das Gebiet Energieverbrauch. Leider wurde meine Frage nur ausweichend beantwortet, die Kernaussage war aber: Wir werden nicht ohne ein neues AKW auskommen. Tja lieber Sämi, hier muss ich dir leider widersprechen. Aber danke trotzdem, dass du mich angehört hast.
Ich werde nun noch bestimmter nicht die SVP wählen und,
ich habe ein Schaf-Plakat („Sicherheit schaffen“) ergattern können. Zu diesem Punkt sage ich nur: Fortsetzung folgt…

Ein Horrorfilm in den Kinos ist ja heutzutage keine Sonderheit mehr, einer der ruhigeren und psychotischeren Sorte aber leider doch rar. Die Leute schauen sich lieber blutige Metzeleien im Stil von Saw an, der gepflegte Horror ohne Blut ist fast ausgestorben. Doch siehe da: Eine Rückkehr könnte möglich sein, denn mit 1408 hat wieder einmal ein klassischer Psycho-Schocker das Licht der Sääle erblickt.


Er war ein Visionär, ein Meister seines Faches und wird für immer einer der besten Regisseure aller Zeiten bleiben. Stanley Kubrick.
Wer den Mann oder sein Werk überhaupt nicht kennt, hat einen grossen Teil der Filmgeschichte verpasst.