Dienstag, Juli 22, 2008

NIN: Lights In The Sky

Gratis Musik von Trent Reznor und seinen Nine Inch Nails ist ja schon fast das alltägliche Musikgeschäft. Wer nach dem Album "The Slip" (jetzt dann als CD+DVD / LP Version käuflich) dachte, das Ende der Fahnenstange sei erreicht muss ich eines besseren belehren:
Vor dem Start der "Lights In The Sky" Tour gibt es eine gratis EP mit eine Song von NIN plus je einem Track der Vor- / Begleitbands.

Tracklist
1 a place to bury strangers
to fix the gash in your head
2 does it offend you, yeah?

we are rockstars
3 crystal castles
crimewave (crystal castles vs HEALTH)
4 deerhunter
like new
5 nine inch nails
echoplex

Der Download-Link ist hier erhältlich:
http://dl.nin.com/lightsinthesky/signup

Montag, Juli 21, 2008

Gefunden und verloren

Eine Woche in einem Solarcamp ist immer wieder eine tolle und wunderbare Angelegenheit. Dieses Mal in Cudrefin stand die Woche aber unter dem Stern der Überraschungen (nebst der Hauptbeschäftigung andere Teilnehmer zu paranoiden Nervenbündel zu machen). Denn es erwarteten mich am ersten Tag nicht nur alte Bekannte aus dem JSP und anderen Camps, nein auch das Koch-Duo war wieder dasselbe wie letztes Jahr. Zum Glück (oder eher leider? Denn Abnehmen konnte man vergessen..), das Essen war wieder fabelhaft.

Bei den Teilnehmern gab es noch viele Weitere Überraschungen, tauchten doch Freunde plötzlich mitten in der Nacht auf und verschwanden dann ebenso schnell am nächsten Abend wieder. Oder sie blieben gleich für den Rest der Woche und halfen tatkräftig mit. Leider haben wir auch ein paar Leute an die Krankheiten verloren, deswegen musste diese frühzeitig abreisen. Sehr schade.

Verloren habe schlussendlich nicht viel, ganz blöd aber: Schon wieder hat sich mein schwarzer Caran d'Ache Kugelschreiber in Luft aufgelöst .Wieso verliere ich diese immer? Blau und rot bleiben für alle Ewigkeiten im meinem Etui, der schwarze aber kann praktisch jede zweite Woche neu gekauft werden. Murphy steht wohl zu oft hinter mir, gekleidet in einen schwarzen Mantel.

Das beste was ich in der dieser Woche aber finden konnte, sind die neuen Freundschaften. Manche tiefer als andere, aber keine überflüssig. Ich hoffe mal, dass ich bald die gesamte Lagerliste erhalte und somit ein paar Briefe schreiben kann. Denn diese Leute einfach so zu vergessen wäre sehr schade.

Eine weitere tolle Sache war das Natur-Reservat La Sauge, denn ich konnte zum ersten Mal in meinem Leben einen echten Eisvogel beobachten. Oder das Papiliorama in Kerzers, wobei ich dort fast zu tode erschrocken bin. Betroffene Personen dürfen sich gerne nochmals darüber freuen und grinsen. ;-)

Ein wunderbarer Abschluss für diese tolle Woche war dann mein Geburtstagsfest (zum letzten Mal in Zofingen). Zeitweise waren 50 Personen anwesen, durchmischt aus all meinen Bekanntschaft- und Familienkreisen. So muss es sein! Besten Dank an alle, war echt ein spezieller Abend.

Sonntag, Juli 20, 2008

Cudrefin bleibt super

Und mit jedem Mal wird es um eine Solar-Anlage reicher.


Freitag, Juli 11, 2008

Sonnenseite des Lebens

Der Sommer ist schon was wundervolles, ich habe es gestern wieder einmal gedacht.

Ohne Probleme kann man nach dem Tag im Büro noch bis um acht Uhr in der Badi verweilen und die warme Sonne geniessen, danach ohne Probleme bis in die Nacht hinein in einer Gartenbeiz sitzen und interessanten Gesprächen lauschen. Das Wetter soll dieses Wochenende zwar wieder zum etwas schlechteren wechseln, doch egal. Die Sonne kommt wieder.

Das beste was man in solchen Situationen tun kann ist nun folgendes: Man packt seinen Rucksack, nimmt das Fahrrad und besteigt den nächsten Zug nach Cudrefin. Warum man dort hin sollte? Ganz klar, eine Solaranlage darf gebaut werden.
Da kann ich auch gleich meinen neuen Vorsatz einhalten. Habe ich doch gross gsagt, dass ich nun jeden Tag schwimmen gehen will. Sport, Fitness und so, man kennt es. Aber das Einhalten ist ja dann immer eine völlig andere Sache, wenn man aber einen See in der Nähe hat ist die Hemmschwelle viel tiefer.

Ich wünsche euch eine tolle Woche und geniesst das Leben.
Und nicht vergessen: 19.07. steigt die Party. ;)

Donnerstag, Juli 10, 2008

Charlie's Krieg

Er will nicht aufhören, der Krieg auf der Welt. Und meistens fühlen sich die Meldungen an, als würde man sie all Tag hören. Oder sind es sogar die gleichen?
Gestern Abend war es der gleiche Krieg, die gleichen Bilder aber eine andere Location.

Nachdem ich mir den Film Charlie Wilson's War schon in Olten im normalen Kino angeschaut habe wollte es der Zufall, dass ich für das Open Air Kino Zofingen eine gewisse Anzahl von Tickets bekommen habe. Da konnte ich nicht nein sagen, der Film hat mir ja gefallen. Er wurde bei der zweiten Besichtigung auch nicht schlechter, nein gewisse Stellen und Dialoge haben mir sogar noch besser gefallen als beim ersten Mal. Das heisst ja was.

Das Highlight des Abends war aber, dass man innerhalb von zwei Stunden 11 Personen finden kann die sich spontan dafür begeistern ins Kino zu kommen. Solche Aktionen machen doch immer am meisten Spass und bleiben in Erinnerung. Ich hoffe das passiert wieder einmal, auch wenn ich jetzt leider keine Tickets für das Kino mehr habe.

Mittwoch, Juli 09, 2008

Sinnvolle Signatur

Pro Tag verschicken wir ja alle unzählige Mails, egal ob geschäftlich oder privat mit weniger bedeutsamen Inhalt. Die meisten von euch verwenden dazu auch eine schicke Signatur, aber wieso eigentlich nicht damit anzeigen für was ihr einsteht und euch einsetzt?

Wie wäre es zum Beispiel mit

Ich bin für eine sichere Energieversorgung mit erneuerbaren Energien
und Energieeffizienz -
Und damit für tausende von neuen Arbeitsplätzen und eine
fortschrittliche Schweiz!
Und deshalb gegen neue Atomkraftwerke!

oder

Ich engagiere mich für eine neue Energie-Zukunft
und bin deshalb gegen ein neues AKW,
das den Aufschwung der erneuerbaren Energien erneut behindern würde.
Eine 2000 Watt Gesellschaft wird möglich!

Natürlich lassen sich die Texte nach belieben anpassen.

Dienstag, Juli 08, 2008

Materielle Momente

4 Jahre sind eine kurze Zeit, sie fliegen so schnell vorbei wie eine Möwe am Strand. Und wenn man diese 4 Jahre immer am gleichen Ort verbringt, verbindet man so manchen Moment oder Erinnerung mit gewissen Objekten. Bei meinem Büro gibt es ein paar Klassiker die ich nicht missen möchte für die letzten 3 Woche Lehrzeit.

Rang 1: Ganz klar der Terminkalender von Knorrli. Ein Lehrling freut sich ja über nichts mehr, als wenn er ein bisschen alleine im Büro entspannen kann und sich auf dem Liegestuhl austrecken kann. Doch dies funktioniert nur wenn Herr Chef nicht da ist. Ein Blick auf diesen Kalender sagt einem am frühen Morgen schon, wie oft und für wie lange Knorrli nicht im Büro weilen wird. Und wer ihn kennt rechnet bei den Zeitangaben (z.B. 1.5 Stunden) noch mindestens das doppelte drauf.

Als nächstes folgt Knorrlis Mappe. Auch sie ist ein grosses Indiz, ob der Meister das Büro bald verlässt oder es vor hat. Und wenn dann der Reissverschluss erklingt weiss man sofort: Er geht. Somit ist dieses "riiiitsch" auch das schönste Geräusch der Lehre.

Weiterhin zu beeindrucken wusste mich unter anderem der Thermometer. Er ist zwar alt, aber die meiste Zeit sowieso nicht im Büro. Sobald Knorrli vermutete, dass die Temperaturen im Büro (ohne zu heizen im Winter) unter das erträgliche Niveau sinken könnten, wurde das Ding abmontiert und versteckt. Danke danke, frieren kann ich auch ohne genaue Angaben.

Sowieso wäre in diesem Chaos hier noch vieles zu entdecken, aber meistens sind es doch einfach zu verrückte Dinge. Die will man gar nicht kennen sondern lieber darüber hinweg schauen. Denn wer braucht in einem Büro schon ein Wäschekorb, eine Öllampe, uralte Schlüssel etc.
Aber genau deswegen war es hier teilweise auch so toll, die urkomischen Geschichte aus der Lehrzeit werden mir so schnell nicht ausgehen.

Montag, Juli 07, 2008

Noch mehr back

Nach den ersten Liedern und dem Tracklisting gibt es nun das Cover des neuen "The Verve" Albums Forth.
Na gefällts? Himmlisch oder? ;-)


Sonntag, Juli 06, 2008

Es passierte letzte Woche

Man festet, man feiert und was bleibt dann natürlich liegen? Klar, die Arbeit im Büro und das Schreiben im Blog. Darum jetzt ein kleiner Sammeleintrag.

Begonnen hat diese Woche mit einem weiteren Konzert der Bärte aus den USA. Spock's Beard haben sich wieder einmal kurz im Z7 in Pratteln niedergelassen. Das Konzert war der Oberhammer, noch besser als das Letztjährige. Die Band spielte wieder etwas mehr alte Stücke und setzte mit den knapp 29-minütigen "The Great Nothing" dem Ganzen die Krone auf. Spielfreude, Menschlichkeit und Lebensfreude ist bei der Band sowieso nie Mangelware, kamen sie nach dem Auftritt doch noch für eine Stunde in die Halle und schwatzten mit den Besuchern. Natürlich konnte man auch Autogramme ergattern und mit Roadies über das Leben philosophieren.



Anstatt mich auszuruhen setzte ich mich am Dienstag Abend ins Kino um das neuste Werk von M. Night Shyamalan anzuschauen. The Happening ist ein weiterer typischer Film von ihm, leider aber bei weitem nicht mehr so gut wie "Unbreakable" oder "Signs". Der gelungenen und interessanten Geschichte fehlt es leider an Spannung, die Figuren sind zu platt und die Wendungen zu erzwungen. Aber trotzdem bleibt die Unterhaltung vorhanden und was er mit der Geschichte aussagen will ist ein weiterer Pluspunkt. Aber wohl eher nur für Fans. 7/10

Das Kinderfest war dann auch schon wieder da und wurde kräftig begossen. Am Freitag sagte ich aber "tschau Bäse" und begab mich nach Aarau ans Chrutwäje Open Air. Neve aus Zofingen konnten dort bestaunt werden, ihr spannender Stilmix gepaart mit tollen Melodien und hypnotisierenden Beats faszinieren mich immer wieder.
Es war für mich auch das Highlight, die folgenden Bands waren gut konnten aber nicht mehr komplett überzeugen.

Die Woche war also ziemlich rastlos, aber echt toll. Und die Party geht weiter, denn der Sommer ist ja erst angekommen.

Dienstag, Juli 01, 2008

The Verve Are Back

Wer? Na die Britrock-Band aus den 90er welche mit "Bittersweet Symphony" einen Welthit landen konnte und sich bald darauf auflöste. Und jetzt sind sie wieder zusammen und machen sogar neue Musik.

Erste Kostproben:
Love Is Noise auf Myspace gratis anhören.
Mover auf der Website gratis downloaden.

Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv, vor allem Love Is Noise ist ein extrem starker Song. Ob sie aber wirklich an ihre (teilweise) brillante Vergangenheit anknüpfen können ist für mich noch fraglich.
Überzeugen kann sich dann jeder mit dem Album "Fourth", welches am 18. August 2008 erscheinen soll.

Dienstag, Juni 24, 2008

Auswirkungen

Eine bestandene Prüfung ist natürlich immer ein guter Grund fröhlich zu sein, bei einem Meilenstein wie der LehrAbschlussPrüfung darf man sich aber ohne schlechtes Gewissen noch mehr freuen. Problematisch wird es nur dann, wenn das Feiern und Party machen in Kriegsfuss mit der Arbeit steht. Will heissen, das Aufstehen am Morgen danach fällt immer schwerer und die Stunden im Büro ziehen sich unendlich in die Länge. Besonders bei solch warmen Tagen.

Aber das ist ja nur ein kleines Übel (praktisch nicht vorhanden). Denn der Vorteil überwiegt: Endlich hat man nach den 8 Stunden im Büro wieder viel Zeit für sich selber. Man ist zu Hause und fröhnt wieder mal seinen Hobbys oder zieht mit Freunden durch die Welt.
Klar wir sind noch immer in der Lehre, doch sich da noch gross aufzuhalten erscheint etwas sinnlos. Deswegen (und auch weil jetzt alle Türen offen sind und man wirklich zum ersten Mal echt frei ist) schwebe ich fast. Ein spezielles Gefühl...

Ach ja: Vom 12. bis 18.07.2008 werde ich dann wieder auf Dächern herumklettern, denn Cudrefin und das JSP rufen. Da gehe ich doch ohne zu Zögern hin.

Montag, Juni 23, 2008

Tolle Nachricht

Praktische Arbeiten: 4.7
Berufskenntnisse: 5.0
Unterricht: 4.9
ABU: 5.4

Gesamt: 4.9

*fröhlich umherspring*

Sonntag, Juni 15, 2008

Südöstliche Reaktion

Hier ein Scan des Zeitungsberichtes von der "Südostschweiz". Unterhaltsam und gut geschrieben.

Klickt auf das Bild für eine grössere und besser lesbare Ansicht.


Samstag, Juni 14, 2008

Solarstrom in Lain

08. - 13.06.2008: Solarcamp in Lain [Obervaz]
Endlich wieder einmal eine Solaranlage bauen, endlich wieder einmal im Zelt schlafen, endlich wieder einmal in den Bergen sein, endlich wieder einmal Ferien.

Samstag, Juni 07, 2008

Nächste Woche


...werde ich hier leben und sein. Deswegen wohl keine Blogeinträge.

Machts gut und vergesst nebst dem Fussball das Leben nicht. Es bietet noch viel mehr.

Freitag, Juni 06, 2008

Der Anfang ist nah

Der Titel wird wohl jeder mit "Das Ende ist nah" schreiben, doch wieso? Nachdem wir uns nun eine Woche lang gequält, abgerackert und gefordert haben, ist doch nicht das Ende da, sondern die neue Zukunft nach der Lehre. Nach 4 Jahre Angst und Bange verging die LAP nun wie im Fluge. Jeder Tag brachte neue Herausforderungen und teilweise unlösbare Probleme, doch es war wie eine Sekunde. Seit letzten Samstag wurden die Tage einfach übersprungen und wir sind nun hier. Am Ende dieses Weges zwr, doch es gibt keine Enden, nur neue Anfänge.

Deswegen willkommen im Leben und WIR haben es bald geschafft!

Freitag, Mai 30, 2008

Atommüll wohin?

24.05.2008: Greenpeace Aktion
Wie ja schon angedroht, haben wir mit unserer Regionalgruppe Mittelland am Samstag 24.05.2008 eine Aktion zum Thema Atommüll und Endlagerung durchgeführt. Es war eine gelungene Sache und viele Passanten haben uns zugehört und mit uns diskutiert.
Das macht Mut zum weiterarbeiten.

Und ihr, für was setzt ihr euch ein? Für das Leben? Für die Menschheit? Den Rock'n'Roll?

Bald..

So Leute, langsam wird es ernst. Denn morgen um 07.00 Uhr steigt die grosse Party, genannt LAP.

Deswegen wird es wohl hier im Blog etwas ruhier werden (fast nicht mehr möglich ^^) für die nächsten 2 Wochen. Denn nach dem grossen Stress kommt die grosse Arbeit, Solarcamp mit der Klasse. Ab ins Büdnerland, hach wärs doch schon so weit.

So, nun wünscht mir Glück und bleibt am Ball. ;-)

Mittwoch, Mai 28, 2008

Grosse Namen, grosse Daten

Wer diese Open Air Saison auch so verhindert ist wie ich (und dadurch die wichtigsten Termine verpasst) kann aufatmen: Die hochkarätigen Acts kommen auch danach noch für ihre Solotourneen zurück in die Eidgenossenschaft.

So zum Beispiel:

25.06.2008: Judas Priest [Sportzentrum, Huttwil]
30.06.2008: Spock's Beard [Z7, Pratteln]
17.08.2008: Metallica [Degenaupark, Wil]
24.09.2008: R.E.M. [Hallenstadion, Zürich]
28.09.2008: Coldplay [Hallenstadion, Zürich]

Die Musik geht also weiter. Ebenso das leeren der Sparkonti.

Montag, Mai 26, 2008

Neve - Ebb And Flow

Nachdem ich euch ja schon gratis Musik von NIN und Alt F4 vorgestellt habe, will ich nun wieder einmal die Zofinger Regionalband Neve loben. Denn sie sind nicht nur nette Leute und spielen sehr gut, nein sie haben nun im Aufnahmeprozess ihres 2. Albums das Debut gratis bereitgestellt.
Auf der Band-Homepage kann man "Ebb And Flow" mit einem Klick auf den eigenen Computer laden und danach eine gelungene Mischung aus Drum'n'Bass, Lounge und Ambiet geniessen.

Also besucht die Page und schaut oben Rechts nach.
http://www.neve-music.ch/

Ein kleiner Bericht über ein Neve-Konzert im Ochsen Zofingen findet ihr hier.

Donnerstag, Mai 22, 2008

Endlagerung

22.05.2008: Wohin mit all dem Zeugs? KKW's sind für die einen ein Segen, für die anderen ein Graus. Wo ich hier stehe wird wohl bekannt sein. Damit man aber nicht nur spricht sondern auch handelt, werde ich am Samstag auf der Igelweid in Aarau sein (das ist dort beim Starbucks) und Atommüll verteilen.
Ihr glaubt mir nicht? Na gut, kommt selber und schaut vorbei.

Mittwoch, Mai 21, 2008

Kurz über Lang

Nachdem mein letzter Post in den Kommentaren ein interessanter Vergleich beinhaltete, dachte ich mir ich widme dieser Idee gleich mal ein Eintrag.

Es ging um die länge der Songs im iTunes. So findet man dort kurze und sehr lange Stücke, jedenfalls bei manchen Leuten. Bei mir sieht das Ganze so aus:
Kürzester Track: One Last "Woo-Hoo" For The Pullmann - Sufjan Stevens = 6 Sekunden
Kürzester Song: 17 - Smashing Pumpkins = 18 Sekunden
Längster Song: The Sky Moves Sideways [Alternate TVersion] - Porcupine Tree = 34'43''
Längster Track: The Theme: The Rhodes Elegy - Klaus Schulze = 1 Stunde, 4 Minuten und 59 Sekunden.

Wie sieht es bei euch aus? Und ist ein langer Song automatisch auch besser als ein kurzer?

Montag, Mai 19, 2008

Alt F4 "Demo 2008"

Progbands in der Schweiz gibt es ein paar. Manche eher im Instrumentalbereich mit langen Epen, andere mit kurzen und knackigen Songs.

Alt F4 können beides, was sie mit ihrer gratis downloadbaren Demo 2008 beweisen. Die drei Stücke ergeben zusammen eine Laufzeit von ca. 36 Minuten, also fast einer ganzen Vinyl-Platte. Nur fehlt hier leider das Knistern und Umdrehen nach der Hälfte. Dafür ist dies alles aber gratis.

Tracklist:
1 Fuori un gran buio 3.19
2 Woyzeck 24.51
3 Fahnenflucht 8.38

Hier klicken und geniessen. Und doch sogleich auch noch die älteren Alben der Band bestellen.

Freitag, Mai 16, 2008

Solarschule

Ma hört ja so manch schlechtes über die Berufsschule in Aarau (BSA), aber etwas gutes hat sie nun auf jeden Fall: Eine eigene Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. *bravooo*

Infos findet ihr auf dieser Site.
http://www.solarlog-home.eu/bsa/

Sonntag, Mai 11, 2008

Das war dort

11.05.2008: Wege
Strassen und Wege sind eigentlich eine wundersame Sache. Auf der einen Seite dienen sie nur unserer Transportation und dem Naherbringen an ein Ziel, andererseits verbinden wir tonnenweise Erinnerungen mit ihnen. Kann sich so etwas überhaupt vereinen?

Zu Bild 1: Mein alter Schulweg. Was ich hier alles für tolle Gespräche und Sachen mit Freunden erlebt habe. Damals als man noch jung war. ;-)
Zu Bild 2: Der steile aber lohnenswerte Weg auf den Heitere. Man schwitzt zwar meist, aber dafür entlohnt das oben stattfindende Open Air, der Grillierabend oder sonst was mehr als genug.

Freitag, Mai 09, 2008

NIN: The Slip

Es geht Schlag auf Schlag, man kann fast nicht Luft holen. Trent Reznor veröffentlicht ein Album nach dem anderen.

So gab es erst vor kurzem das instrumentale Experiment "Ghosts: I-IV" als Download, CD oder LP auf der Homepage zu kaufen, im April kam das ganze auch in die regulären Geschäfte. Wenige Wochen darauf konnte man plötzlich eine neue Single namens "Discipline" gratis downloaden und jetzt steht sogar ein komplettes Album bereit: The Slip ist der Nachfolger von Year Zero und bietet wieder Industrial von Nine Inch Nails wie gewohnt. Und alles gratis!

Man kann sogar zwischen 4 Dateiformaten wählen. MP3, FLAC, M4A oder das verlustlose (sogar besser als CD-Qualität) 24/96 WAVE. Wenn das mal kein Service ist. Und da die Musik unter dem Banner von "Creative Commons" läuft, darf man die Musik auch selber verändern, remixen etc.

Hier klicken und sich den persönlichen Link besorgen. http://theslip.nin.com/

Bei all diesen Veröffentlichungen in solch kurzer Zeit fragt man sich aber, wie lange Herr Reznor sein hohes Qualitätsniveau halten kann. Diese Vertriebswege verleiten natürlich dazu, jeden aufgenommenen Ton unter die Leute zu bringen. Aber ich will jetzt noch nicht meckern, denn die Musik weiss immer noch sehr zu gefallen.

Ach ja, eine CD / LP-Version von The Slip folgt dann im Juli.

Mittwoch, Mai 07, 2008

Leben auf Schienen

07.05.2008: Überschreiten
Eigentlich ohne grossen Gedanken entstand dieses Bild. Man kann schliesslich auch zu viel Denken anstatt eifach nur den Gefühlen und Wegen zu folgen.
Obwohl dieses Bild ja schon eine Grenze überschritten hat, oder wie nahe darf man eigentlich einer Schiene kommen, ohne dass sie uns vom Pfad abbringt?

Nein zur EM

Über 40% der Personen die an einer Umfrage teilgenommen haben, sagten sie interessieren sich nicht mehr für die EM. Und mir geht es ehrlich gesagt gleich. Ich will nichts mehr davon hören oder sehen. Wieso?

- Jeden Tag muss man darüber in der Zeitung lesen, am Radio davon hören.
- Alle Firmen geben EM-Rabatte oder Spezial-Angebote raus.
- In der Migros werden plötzlich alle normalen Produkte mit einem Fussbalbild oder einem "Hopp Schwiiz" bedruckt.
- Zu den Lebensmittel gibt es (ohne das man es will oder braucht) Fanartikel wie kleine Wimpel oder ähnliches.
- Mars heisst jetzt Hopp. Ähm sorry?

Darum: Auf diesem Blog werdet ihr keinen einzigen Beitrag zur EM lesen können. Versprochen.

Montag, April 28, 2008

22 Jahre Tschernobyl

Am Samstag jährte sich der schreckliche Unfall von Tschenobyl bereits zum 22 Mal. Um den Leuten dieses Ereignis auch weiterhin in Erinnerung zu behalten, half ich wieder einmal bei einer Aktion von Greenpeace mit. Die Reise führte mich nach Luzern, zu der dort ansässigen ReGru. Dank warmen und sonnigem Wetter, LUGA und Luzerner Stadtlauf war uns ein grosses Publikum vergönnt und wir konnten viele Passanten zum Nachdenken anregen.

Der offizielle Bericht findet ihr hier.

Kleines Ratespiel: Welche Person auf den Photos bin wohl ich? (Klickt auf die Bilder und sie werden grösser.)

Freitag, April 25, 2008

Noch ein Zwischenstand

26 von 40 Skizzen.

Das lässt sich doch sehen oder? Und heute ist erst der 25.04., ich bin also ein Tag voraus. Hurra.

'nuff said.

Sonntag, April 20, 2008

The Sky Is The Limit

19.04.2008: Grenzen
Wo endet eigentlich der Himmel? Und sind die Wolken wirklich nicht greifbar? Sie scheinen so nahe zu sein.
Ich habe als Kind einmal eine Geschichte gehört, in der die Wolken essbar waren. Ich stellte mir dann immer vor, dass es wohl das beste Essen wäre was es gibt. Aber was für eine Geschichte dies war, weiss ich nicht mehr.

Donnerstag, April 17, 2008

Geborgenheit


17.04.2008: Das Zuhause

Worin definiert sich eigentlich ein Ort, an dem man sich wohl fühlt? Was muss da sein? Wie lange muss man ihn kennen?
Ich habe praktisch mein ganzes Leben in diesem Gebäude verbracht, es ist also mein Zuhause. Doch irgendwie bin es so langsam auch überdrüssig. Warum wohl? Geht es euch änhlich?

Mittwoch, April 16, 2008

Alles bleibt anders

Ich starte nun etwas neues in meinem Blog. Schon lange kursierte diese Idee in meinen Kopf, schaffte es aber nie ans Tageslicht.
Ein Phototagebuch, Bilder aus meinem täglichen Leben. Dinge die kurios erscheinen, Kleinigkeiten die man übersieht oder einfach nur Momente die ich festhalte.


16.04.2006: Veränderung
Das Einzige was wirklich konstant in unserem Leben auftritt, ist die Veränderung. Nun trifft es auch das Migros-Center in Zofingen. Eine Generalüberholung, eine komplette Umstrukturierung. Ende September wissen wir dann mehr, und sehr kurz danach wohl nicht mehr was vorher war.

Denn sobald sich etwas im Umfeld verändert wird die alte Sache bald verdrängt. Oder könnt ihr euch erinnern, was früher an den Orten stand wo jetzt neue Gebäude in den Himmel ragen? In den wenigsten Fällen, was schade ist.

Dienstag, April 15, 2008

Auch ein Zwischenstand

Das kann ich auch.. ;-)

Zusammenfassungen: Alle fertig und im PC eingegeben.

Details: 11 von 30.. äääh 40

Ende dieser Woche soll es dann noch besser aussehen. Wie ich dies erreichen will ist mir aber noch nicht klar. Vielleicht muss ich während dem Züri West Konzert (Samstag Abend im Stadtsaal Zofingen) skizzieren um das Ziel zu erreichen.

Donnerstag, April 10, 2008

Das normale Leben

Das Leben ist voller schöner, melancholischer faszinierenden, spannend und unterhaltsamen Momente. Und dieser Webcomic fängt alle Stimmungen ohne zu übertreiben ein.
http://www.ordinarycomics.com

Montag, April 07, 2008

Das Pferd feat. Evil Blemish, Ochsen Zofingen

Das Pferd feat. Evil Blemish live im Ochsen Zofingen // 28.03.2008

Indie und Electro werden ja immer mehr vermischt, darum passte auch die Vorband "Sheila, She Loves You" ganz gut in den Abend. Die Band spielte in einer Dreierbestzung ihre Songs und konnte mit abwechslungsreichen Liedern und einem tollen Sänger trumpfen.
Das Highlight des Abends war aber ganz klar "Das Pferd", zwei Typen welche mit ihrem Mix aus D'n'B, Idustrial, Electro und Trance den Saal zum beben brachten. Hier konnte man abtanzen und abfeiern und dazu den etwas kruden Humor des Duos geniessen (kamen sie doch als Ärzte bekleidet auf die Bühne, der eine sogar nur in einem blutverschmierten Kittel). Ihr kurzes Set sollte eigentlich nur den Auftritt von Evil Blemish einleiten, war es doch eigentlich die Plattentaufe seines neuen Album "Am Morgen". Für die meisten Besucher aber war der Typ nebensache. Klar, seine Die Ärzte-ähnlichen Songs sind nicht schlecht, wirklich zünden konnte er aber nicht.
Zum Glück spielten die 3 aber auch immer wieder lange Tracks zum tanzen und als krönender Abschluss ein super Cover des Deichkind Song "Remmidemmi". Danke und bis zum nächsten Mal.

Sheila She Loves You
http://www.das-pferd.ch/
http://www.evilblemish.com/

Freitag, April 04, 2008

Heitere 2008

Das Heim-Open Air wird endlich wieder besser:

Freitag, 8. August
Jan Delay
Züri West
Danko Jones
Grand Avenue
Breitbild

Samstag, 9. August
Die Fantastischen Vier
Sportfreunde Stiller
The Locos
Dada Ante Portas
Open Season
Miss Platnum

Sonntag, 10. August
Stephan Eicher
Wir Sind Helden
Culcha Candela
6er-Gascho
Kummerbuben


Weitere Bands werden noch folgen, ich auf jeden Fall auf dem Hausberg von Zofingen anzutreffen sein.

Donnerstag, April 03, 2008

You can do it..

..if you really want!

4.6

!
!
=)

Samstag, März 22, 2008

Spiritual Man

I heard about a man, walkin' on the water
He had hope in his eyes
He didn't wear a crown or have any money
He didn't have any lies

He had holes in his pockets
He had holes in his hands
He looked like an outlaw talkin' to his lover

He was a spiritual man

[Auszug von "Spiritual Man" by Toto]


Die Welt ist nicht verloren, glaubt nur an euch.


Mittwoch, März 19, 2008

Ironie




Diese und mehr Wahrheiten, wunderbare Zukunftsaussichten und wertvolle Tipps wie die Welt besser funktionieren würde gibt es auf
http://www.smbc-comics.com/

Ich wünsche euch allen eine tolle Osterwoche.

Sonntag, März 16, 2008

Was ist Musik?

Was passt zu welcher Stimmung?
Was kreiert welche Erinnerungen?
Was kann man anhören?
Wie weit kann man gehen?

Und wieso gefällt mir beides total gut?

Extrem Nr.1: Klaus Schulze - Crystal Lake (Edit)



Extrem Nr.2: The Dillinger Escape Plan - Panasonic Youth

Freitag, März 14, 2008

Berufsmatur

Und darum nichts neues. Sorry, aber nach dem morgigen Tag wird alles vorbei sein... Oder neu beginnen. ;)



*schalala*

Donnerstag, März 06, 2008

No Country For Charlie's Runner

Filme Filme Filme und keine Zeit, jedenfalls sind die Blog-Gelegenheiten rarer als auch schon. Trotzdem will ich euch die kleinen Besprechungen nicht vorenthalten, heute allerdings nicht so ausführlich wie auch schon.

Kite Runner
Marc Forster übt nochmal vor dem grossen 007-Krawall. Übt? Das Wort ist eigentlich völlig falsch, denn er beherrscht sein Fach mehr als gut und zeigt auch mit Kite Runner wieder mal nur seine besten Seiten.
Die Geschichte über Freundschaft, Verrat, Liebe, Hass und Gewalt in Afghanistan lässt den Besucher mitfühlen und -denken. Sie reisst mit und ist nie klischeehaft. Forster hat den Bestseller von Khaled Hosseini ebenbürtig adaptiert und bringt eine runde Angelegenheit auf die Leinwand. So muss Kino sein.
8/10

Charlie Wilson's War
Grosse Namen auf dem Plakat und ein Gesicht das mich eher abschreckt: Denn nebst Tom Hanks und Philip Seymour Hoffman spielt auch Julia Roberts mit. Zum Glück habe ich mir den Film aber trotzdem angeschaut, denn die (mehr oder weniger wahre) Geschichte über den Kongressabgeordneten sprüht vor intelligenten Dialogen und tollen Szenen. So überzeugt Hoffman einmal mehr als Charakterdarsteller und stiehlt allen die Show. Auch Tom Hanks spielt seinen Part gut, die Story bringt immer wieder Überraschungen.
Ein Film indem fast nur geredet wird, aber er schafft es trotzdem zu unterhalten und bei Laune zu halten.
8/10

No Country For Old Men
Nach dem Oscar-Regen für die Coen Brüder waren meine Erwartungen extrem hoch. Und sie konnten alle erfüllt werden, denn mit ihrem neusten Film haben die beiden alles richtig gemacht. Spannend bis zur schmerzgrenze, perfekt besetzt, passend in Szene gesetzt und mit einem Ende das eigentlich gar nicht so heissen dürfte. Denn wie eine alte Schnur zerfällt der Film in den letzten Szenen in viele, einzelne Fäden. Doch genau das macht ihn auch so interessant. Er hebt sich nicht nur mit dem erbarmungslosen Killer von der Masse ab, sondern auch mit den eher unkonventionellen Szenenwechsel und Charakteren.
Jeder der schon Fargo liebte, wird diesen Film vergöttern. Denn die Coens haben hier ihr Meisterwerk abgeliefert. Anschauen, unbedingt.
10/10

Montag, März 03, 2008

Züri West im Metro, Olten

Mit Lieblingsbands ist es immer so eine Sache: Man freut sich über Jahre ihnen endlich live zu begegnen und kann die angekündigten Konzerte kaum erwarten. Was dann jedoch folgt ist jede Sekunde Ungeduld wert, denn für einmal die Lieder live zu hören kann wie eine Offenbarung sein.

Züri West habe ich schon mal live bestaunt (soviel ich weiss war es auf dem Heitere Open Air), konnte mich aber nicht mehr richtig erinnern. So war ich also gespannt auf den Auftritt im Metro Club Olten. Das Lokal ist für Konzerte zwar total ungeeignet (Stahlträger im Raum, eine komische Form, eng etc.), die Musik konnte allerdings über diesen Missstand hinwegführen. Denn schon mit dem Eröffnungssong "Blues" war ich hin und weg, weckt dieser Song doch immer wieder tolle Erinnerungen an das Zeichnungslager im Sommer 2006. Zugleich zeigte er auch was mich in diesen knappen 2 Stunden Konzert alles erwarten konnte: Alte und selten live gehörte Songs, eine Handvoll Hits und diverse Stücke vom neuen Album.
Diese bildeten den ruhigen Kern des Auftrittes, konnten aber noch nicht richtig zünden. Ebenso verlangsamten sie das Set teilweise zu sehr. Lieder wie "Toucher", "I ha di gärn gha", "Geri Gagarin", "Hanspeter" (mit einem Hugetobler-Snippet), "Finds Glück eim" oder "Amerika gets ned" sorgten für Abwechslung und glückliche Gesichter. Der Überhit "I schänk der mis Herz" durfte natürlich nicht fehlen und das Publikum sang herzlich mit.

Die Spielzeit verging wie im Fluge, obwohl die Band mehrere Male zur Bühne zurück kam und noch ein paar Songs zum besten gab. Sie konnten auf ganzer Linie überzeugen und hinterliessen bei mir ein grosses Glücksgefühl welches bis heute anhalten konnte. Die Tournee ist noch nicht beendet, meist aber schon überall ausverkauft. Falls ihr aber noch ein Ticket für einen Auftritt ergattern könnt, tut es unbedigt. Ihr werdet es nicht bereuen.

Mittwoch, Februar 27, 2008

Fröhlich und zufrieden

Neue Töne im Blog: Nach der ewigen Jammerei hier für einmal (es wird nicht Routine keine Angst hehe) ein Beitrag mit super Stimmung.

Seit Montag Morgen ist meine Laune auf einem Dauerhoch. Wieso vermag ich nach 3 Tagen immer noch nicht genau zu sagen, die grösste Schuld daran hat aber vermutlich das tolle Wetter. Ok, momentan ist der Himmel wieder etwas wolkenbehangen und die Luft feuchter als auch schon, aber für das momentane Datum ist es einfach nur wunderbar. Warm und einladend, man kann auch am Abend wieder für Stunden draussen sitzen, spazieren oder diskutieren ohne dass man erfriert.
Der zweite Grund ist wohl, das bei uns zu Hause momentan die Autorität fehlt. Will heissen: Der Vater ist in den Ferien. Ein Grund zum feiern ist dies nicht unbedingt, bin ich vielfach eh nur für ein paar Stunden am Abend zu Hause. Aber es gibt wieder ein erweitertes Gefühl der Freiheit. Und die war sehr nötig, stand mir das Wasser letzte Woche bis zum Hals.

Erstaunlicher sind allerdings dies Aussagen meiner Mitmenschen. Meist sind die Reaktionen erstaunt, im Sinne von "warum bist du denn so gut gelaunt?". Da stellt sich natürlich die Frage ob es heutzutage nicht mehr normal ist, glücklich zu sein. Kennen wir das leichte Gefühl nicht mehr? Das schöne am Leben? Sind wir wirklich immer am reklamieren und schlechtem herausheben? Eigentlich sehr schade, denn das Leben würde so einfacher fallen und viele weitere Seiten offenbaren wenn wir uns nur etwas öffnen könnten. Aber meist verstecken wir us hinter einer Fassaden von - zum Teil gespielter - Unzufriedenheit, wenn auch nur um Aufmerksamkeit zu erhalten.
Also: Lacht etwas mehr, grüsst fremde Menschen, spricht miteinander und liegt in die Sonne. Es tut gut.

Dienstag, Februar 26, 2008

Kunst im CAD

Ich kann so nicht arbeiten....

Montag, Februar 25, 2008

Cloverfield

Warum geht man in einen Monster-Film? Was erwartet ein Kinobesucher von einem Machwerk aus Hollywood? Sehr unterschiedliches, dies ist schon alleine an den auseinandergehenden Bewertungen der Kritiker und Zuschauer ersichtlich. Bei Filmen wie Godzilla und co. ist es aber noch einigermassen klarer: Man will Zerstörung sehen, Monster die durch bekannte Städte wüten und eine Menschheit die praktisch machtlos dagegen erscheint. Warum genau wäre nun ein interessantes Thema um es psychologisch zu erforschen, allerdings wäre ich dazu nicht genügend kompetent.

Cloverfield bietet ein Monster und bietet Zerstörung und Panik in Massen. Allerdings gibt es ein wichtiger Punkt, welcher den Film von den japanischen Machwerken unterscheidet: Alles ist in einem dokumentarischen und amateurhaften Stil gedreht, mit nur einer Kamera. Wer also dachte, der kryptische
Trailer sei nur ein Werbegag muss ich leider enttäuschen. Durch den Einsatz dieser „Handkamera“ entstehen wackelige, schnelle und unruhige Bilder mitten im Geschehen. Man ist als Besucher direkt in den Strassen und zwischen den verängstigten Bewohner.
Und darum weiss man auch nicht mehr als es die Betroffenen. Man spürt die plötzliche Eruption, sieht die ersten Explosionen in der Ferne und weicht dem daherfliegenden Kopf der Freiheitsstatue aus. Aber was sich hinter dieser Zerstörung verbirgt bleibt unbekannt. So begibt man sich mit den New Yorker auf die Flucht, begegnet der anrückenden Armee welche ein aus dem nichts auftauchendes Riesending unter Feuer nimmt. War es ein Vogel? Zu gross... Ein Drache? Ein Monster?
All diese Umstände (und die extrem realistische Darstellung der Ereignisse) summieren sich zu einem beeindruckenden Ganzen und verbreiteten eine bedrückende und angstmachende Atmosphäre. Realismus wird durch den ganzen Film hindurch gross geschrieben, so bleiben die Soldaten scheintbar machtlos gegen das Wesen und auch Hauptpersonen sterben einfach ohne grosses Brimborium. Ebenso fehlt im ganzen Film die Musik, denn die spielt im echten Leben schliesslich auch nicht einfach so passend zur Situation im Hintergrund. Doch bleibt man am Schluss auch zufrieden im Sessel sitzen?

Ja, denn die Herangehensweise offenbart einen neuen Aspekt an diesen Filmen. Das Unwissen macht die unlogischen Dinge realistischer und bietet eine neue Perspektive für solche Filme. Und ich habe es einfach geliebt, dass man weder wusste wie das Monster nun genau aussieht, woher es kommt und was mit ihm passiert. Denn auch das Ende ist total offen und gibt dem Film das Gesicht eines Dokumentes das aus dem grossen Bild herausgerissen wurde. Die zitternden Bilder sind zwar etwas mühsam, mit der Zeit gewöhnt man sich aber an diesen Umstand.

Wer also einen teuren Film mal so sehen will, als ob er nichts gekostet hätte muss diesen Film anschauen. Ebenso alle die noch nie viel Freude an Action oder Monsterfilmen hatten, denn Cloverfield bietet ihnen ein Erlebnis das man in diesem Gerne nur sehr selten hat.

8/10

Ihr Narren...

Fehler und Missachtungen, die Menschliche Geschichte besteht praktisch nur aus diesen beiden Untaten. Und eine hat uns wohl so stark beeinflusst wie keine andere.Oder eben auch nicht, je nachdem woran man glaubt.
Wie dem auch sei, es stellt sich hier nur eine Frage: Wer ist der grössere Tor? Der Tor, oder der Tor der ihm folgt?


Diese und weitere bekannte Geschichten aus dem bekannten Buch findet ihr hier:
http://www.thebricktestament.com/

Freitag, Februar 22, 2008

Uraufführung von Fazil Say

Und wieder bot sich mir dank dem LSO-U25 Club eine tolle Gelegenheit: Der türkische Star-Pianist / Komponist Fazil Say hat seine Auftragskomposition für das LSO, "1001 Nacht im Harem" (ein Violinkonzert), uraufgeführt.
Als Einstieg spielte das Sinfonieorchester die Ouvertüre zu Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", nach der Uraufführung gab es noch eine Darbietung von der 100. Sinfonie von Haydn und dann kam auch er und nahm am Flügel Platz, Fazil Say. Sein virtuoses Spiel machte das Klavierkonzert in G-Dur von Maurice Ravel zu eine Ereignis. Auch das Orchester gab alles und das Konzert wurde zum besten was ich je im KKL bestaunen durfte.
Als Zugaben spielten Fazil Say am Flügel und Patricia Kopatchinskaja an der Violine noch 2 kurze, aber sehr intensive Stücke. Nicht nur John Axelrod (Chef-Dirigent des LSO) brach in überschwänglichen Jubel aus. Und als ob das nicht genug wäre, spielte setzte sich Say nochmals hin und spielte eine weitere virtuose Zugabe, besser kann man auf einem Klavier wohl nicht spielen.

Eine Einstimmung auf den Abend gab es auf dem Schiff "Spirit Of Lucerne", eine Konzerteinführung mit Erklärungen zu den Kompositionen und deren Macher. Alles war stilvoll mit türkischen Flair eingerichtet und es gab Minzentee. Und ja, dies alles gab es immer noch für nur 10.00 Franken.

Donnerstag, Februar 21, 2008

Verwirrung

Arbeiten Lernen Zeit Schlaf
Freude Geniessen Freunde Haus Briefe Li
ebe Alkohol Hin Alter Prü
fung Zeitplan K
onzert Buch Schwest
er He
r Freizeit Chao
s Krieg S
onne Gitarre G
ewal
t

Montag, Februar 18, 2008

Überwindung

Die verbleibenden Tage zu zählen ist unklug, verschafft Stress und ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Aber trotzdem geschieht es momentan immer wieder, dass man auf das Datum schielt und zitternd ausrechnet wie weit die LAP noch entfernt liegt.
All dies sollte eigentlich Grund genug sein, um endlich mit dem Lernen in die Vollen zu starten. Doch irgendwie findet sich immer eine bessere und spannendere Beschäftigung. Meistens jedenfalls, denn so langsam habe ich den ersten Meilenstein erreicht: Die Zusammenfassungen. Über die Hälfte ist geschrieben und fein säuberlich in einem Ordner abgelegt. Nun sollte ich nur noch den besten Weg finden um mir diese Infos einzuprägen.

Ebenso habe ich am Sonntag trotz Sonnenschein im Gesicht endlich eine BM-Aufnahmeprüfung (Englisch) gelöst. Und erstaunlich gut abgeschnitten, obwohl ich seit 3.5 Jahren nie mehr eine grammatikalische Regel angeschaut oder ein Verb konjugiert habe.
Vo der Französisch-Prüfung habe ich mich noch gedrückt, denn der kurze Blick darauf zeigt eher das Gegenteil als beim englischen: Viele Fragezeichen. Na wie dem auch sei, es ist machbar.

Trotzdem wünschte ich mir manchmal eine Person hinter mir die micht antreibt und mir auf die Finger haut wenn ich wieder mal einen Tag lang nichts für die Prüfungen getan habe...

Dies nur so als kurze Info zu dem momentanen Hauptbestandteil meiner Freizeit.

Sonntag, Februar 17, 2008

Wiederentdeckung

Musik zu hören ist schön, abwechslungsreich und immer wieder spannend. So kommt es bei mir immer wieder vor, dass ich eine etwas ältere CD per Zufall aus dem Regal krame und sie komplett neu entdecke. Manchmal erinnere ich mich dann an viele weitere gute Musik, an vergangene Ereignisse oder bin komplett überrascht.

Gestern ist mir dies mit dem Album Z von
My Morning Jacket passiert. Seit Monaten habe ich mir die CD nicht mehr angehört, sie verschwand unter all den Neuerscheinungen (welche meistens am öftesten im Player rotieren).
Ich kenne bis jetzt nur dieses eine Album der Band, konnte sie auch einmal live bestaunen (als Vorband von Pearl Jam), bin aber restlos begeistert. Die Musik ist facettenreich, spannend instrumentalisiert und strömt ein Gefühl aus das Wärme versprüht und direkt ins Herz zielt. Der Sänger Jim James hat eine tolle und wandelbare Stimme, bei der auch die etwas hohe Stimmlage nicht stört. Melodiöse Stücke überraschen immer wieder mit tollen Wechseln und verwandeln sich zu teil gegen Ende in tolle Instrumentaltracks, ohne zu zerfransen.
Klar, die Musik ist bestimmt nicht jedermanns Sache, allerdings ist sie für Leute welche solche Klänge mögen eine kleine Offenbarung welche jedes Mal wieder zündet und glücklich macht.

Freitag, Februar 15, 2008

Grosse Acts

Dies verspricht der Konzertsommer 2008 auch in der Schweiz, denn nebst den Fantastischen 4 (Heitere Open Air Zofingen) oder Die Ärzte (Greenfield Interlaken) sind nun auch die Gäste des Moon & Stars Festival in Locarno bekannt gegeben worden. Und eine Gruppe sticht besonders hervor, aber lest selbst:

9. Juli: Vasco Rossi
10. Juli: Santana
11. Juli: Jovanotti
12. Juli: Status Quo
13. Juli: Alicia Keys
14. Juli: Lenny Kravitz
15. Juli: R.E.M
16. Juli: Juanes

Nichts wie hin, würde ich da sagen!

Und um dies richtig zu feiern gibt es hier jetzt auch gleich noch den Clip zur neusten Single "Supernatural Superserious", das Album "Accelerate" folgt dann im März.


Donnerstag, Februar 14, 2008

Gesellschaft

Auf die Bilder klicken um sie grösser zu sehen (und lesen zu können).





Unsere Welt ist krank, dies in vielen Weisen. Aber auch schön und lebenswert, wobei die gute Seite bei The Perry Bible Fellowship nicht immer zur Geltung kommt. Doch meisterlich gezeichnet ist jeder Strip.

Für Leute mit etwas schwarzem Humor die korrekte Pausenbeschäftigung.

Mittwoch, Februar 13, 2008

Peter Gabriel

Diese Woche gibt es ein wichtiges Datum zu feiern, nein ich meine nicht den Kommerz-Donnerstag mit dem wunderbaren Tarnnamen "Valentinstag". Da feiert sich die Blumen- und Schokoladeindustrie scho zu genüge selber ohne mein mitmischen.

Heute vor 58 Jahren wurde in Chobham, England ein Mann geboren der in seinem Leben schon sehr vieles auf der Welt verändern und verbessern konnte. Aber vor allem zeigte er mir und tausend anderen Personen wie beste Seite der Musik. Meine Damen und Herren:

Happy Birthday Mister Peter Gabriel

I wish you only the best in life and a great, great day. I hope your leg will recover soon, and you can proceed with you new album. ;-)

Montag, Februar 11, 2008

Leech im Böröm, Oberentfelden

Selten gibt es Regiobands die wirklich so extrem faszinieren wie bei den Musiker rund um Zofingen. Nebst Neve treffen auch Leech genau meinen Geschmack und sind Live jedes Mal eine Granate. Darum habe ich mich entschlossen, nach dem Silvesterkonzert im Ochsen Zofingen die Band auch in Oberentfelden anzuschauen.

Als Vorband spielten Long Distance Calling aus Deutschland, ihr erster Auftritt in der Schweiz laut Bassist. Aber obwohl sie auch eine Instrumentalband sind, war das Publikum eher zurückhaltend. Klar, die Vorfreude auf Leech war riesig und praktisch greifbar (schliesslich spielten sie in ihrer Bandgeschichte noch nie im Böröm), aber auch der Sound von Long Distance Calling war vielen etwas zu melodienarm. Sie spielen in einer etwas härteren Kategorie als der Hauptact, hätten aber trotzdem mehr Applaus verdient.

Auftritt Leech: Souverän wie immer. Von der ersten Minute an spielen die 5 Männer ein Set das sich gewaschen hat. Das meiste Material stammt vom neusten Album The Stolen View, sie gaben aber auch ein paar ältere Stücke zum Besten. Da Publikum (jedenfalls in den vordersten Reihe) tanze von Anfang an durch und begrüsste jedes gelungene Riff und jeder Wechsel mit Jubel. Mich haben wieder einmal die beiden Tracks „Totem And Tabu“ sowie „The Man With The Hammer“ am meisten überzeugt, live sind die unglaublich treiben und mitreissen. Die Band wurde zum Schluss des Sets noch einmal kräftig abgefeiert und konnte zu 3 Zugaben bewegt werden. Das allerletzte Lied „Ramses“ war dann noch einmal ein Kracher Sondergleichen. Und leider war dann der Abend auch viel zu schnell wieder vorbei. Viele scharten sich um den Merchandise-Stand und kaufen CDs oder LPs. Somit wird es wohl bald keine Leute in der Umgebung geben, welche das neuste Album noch nicht besitzen, was auch gut so ist. Leech stehen nicht nur für geniale Live-Auftritte sondern auch für sehr gelungene Album-Aufnahmen. Kaufen, hören, sehen; glücklich sein.

Freitag, Februar 08, 2008

Teamwork

Noch ein paar Monate dauert meine Ausbildung in Knorrli‘s Hütte, danach muss ich die wunderbare LAP überstehen. Ein Unterfangen welches mir momentan noch etwas Kopfzerbrechen bedeutet, allerdings auch lösbar ist.

Gestern habe ich mich aber wieder einmal mit meinem ehemaligen „Mitarbeiter“ getroffen, viele Erinnerungen kamen dabei auf. So zum Beispiel auch, dass man sich im Büro die Arbeit am besten immer teilen sollte. Denn alleine machen diese Spiele nicht wirklich Spass:

- Bumperball: Ein Fussballspiel mal anders, denn man fährt mit einem Autoscooter auf einem kleinen Feld umher und versucht den Ball ins gegnerische Tor zu bugsieren. Das wohl beste Spiel um 5-Minuten Pausen auf Stunden auszuweiten.
- Highway Hunter: Einer fährt, der Andere ballert. So simpel so spassig, denn man muss auf die Munition achten, das Benzin und den eigenen Schaden. Und nieder mit der Polizei!
- Eisstockschiessen: Ein Klassiker der Winterolympiade, warum nicht auch im Sommer im Büro? Es bringt Abkühlung und Unterhaltung. Allerdings ist die Wutgefahr auch sehr gross wenn der werte Kollege zum wiederholten Mal die eigenen Steine aus den Kreisen schmeisst.
- Battle Tanks: So ein Panzerspiel, man kann es zu viert spielen oder zusammen mit einem Partner die strunz doofen Computergegner auseinander nehmen. Das beste daran: Alle Panzer kann man frei benennen. Ha, nimm dies Knorrli!

Dann gab es noch viele weitere, Ice-Glider, Solitär-Wettstreite, ein Scooby-Doo Adventure und und und. Man sieht also: Die letzten stressigen Monaten in der Lehre können ohne Problem aufgelockert werden.

Dienstag, Februar 05, 2008

The Mist

Auch wenn sich hier ein eher mittelmässiges Wortspiel nur so anbietet, ich verzichte darauf. Denn in genügend Kritiken zum Film wird man wohl darauf treffen. Aber wieso denn, ist der Film etwa so schlecht?

Nein, für Stephen King-Verfilmungen ist er ein sehr gelungener. Nachdem ich besonders bei „ES“ und Konsorten komplett enttäuscht wurde, kam dann letztes Jahr mit 1408 wieder mal ein gelungener Vertreter in die Kinos. Über „Der Nebel“ konnte ich im Vorfeld beides lesen: „Bester Horrorfilm seit langem“ [nach dem Magazin Cinema] oder „langweilig und eher eine Komödie als Horror“ [diverse Stimmen im Internet]. Und wie so oft liegt auch hier die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Frank Darabont ist nicht neu beim Meister des Horrors, sondern legte mit „The Green Mile“ und The Shawshank Redemption“ schon zwei sehr gelungene, wenn auch ruhige Geschichten vor. Mit der nebligen Sache wird nun eine weitere Terror-Geschichte aufbereitet, ohne den grossen Ansprüchen zu genügen. Die Szenerie ist sehr durchdacht aufgebaut, die politischen und aktuellen Themen clever eingefügt. Doch der Film stolpert über sich selber.

Nach einem schweren Sturm zieht ein (anscheinend vom Militär entwickelten) dichter Nebel über die Stadt Maine. Eine Gruppe ansässiger flüchtet in das Einkaufszentrum und sieht sich nun eingesperrt. Denn im Nebel lauern hungrige und todbringende Monster welche nicht von der Erde zu stammen scheinen. Die Menschen spalten sich schnell in zwei Gruppen: Die einen unter David Drayton (Thomas „The Punisher Jane) wollen einen Weg durch den Nebel finden, die anderen werden von der religiösen Fanatikerin Carmody (Marcia Gay Harden in einer weiteren Hassrolle) überzeugt, dass der Nebel eine Prüfung / Strafe Gottes ist.
Anstatt nun also gemeinsam nach einem Ausweg zu suchen beginnen sich die Menschen nun gegenseitig zu bekämpfen und liefern so ein Abbild der amerikanischen Gesellschaft nach 09/11. Allerdings gelingt dies nur bedingt, denn so manche Dialoge sind stümperhaft, klischeebeladen und von den Darstellern mehr schlecht als recht vorgetragen. Auch ziehen sich die Szenen teilweise unerträglich in die Länge. Wenn dann endlich wieder einmal Monster auftauchen ist der Zuschauer regelrecht erleichtert. Ein klares Beispiel von sehr gut gemeint, aber überfordert.

Diese sind wenigstens gelungen, wenn auch im typischen Stephen King Look, falls so etwas existiert. Natürlich mit CGI gemacht, aber immerhin besser als bei I Am Legend. Auch die Kameraarbeit überzeugt, oft kommt mit wenigen Mittel Spannung auf. Und mit dem Ende hat sich Darabont ein Denkmal gesetzt. Denn selten gelingt es Regisseuren in den letzten 5 Minuten Film so viele Regeln und Gebote von Hollywood zu brechen. Doch nicht kompletter Mist. Ach verdammt...

7/10

Montag, Februar 04, 2008

3:10 To Yuma

Der Wilde Westen, weite Prärien, staubige Strassen, grimmige Blicke, rauchende Colts und galoppierende Pferde. Besonders durch Sergio Leone und seine Meisterwerke mit Clint Eastwood und Konsorten vollführte das Gerne Höhenflüge und lockte tausende Menschen in die Kinos. Doch dann war alles vorbei, wie auch Abenteuer- und Piratenfilme verschwanden die Cowboys mehr oder weniger in der Versenkung. Mit 3:10 To Yuma (deutscher Titel: Todeszug nach Yuma) gibt es nun eine Rückkehr in die harte Zeit.

Und alles ist da: Die armen Farmer, die bösen Gangster, die schnellen Revolverhelden, die Postkutschen, die Eisenbahn mit ewiger Verspätung, die nervenzerfetzenden Duelle und die Saloons. Geschickt verbindet der Film konventionelle Filmgesetze mit dem alten Charme. So sind die Action-Szenen um einiges härter und schneller als in den alten Western, die Romantik der weiten und leeren Landschaften fehlt aber trotzdem nicht. Auch die Musik erinnert stellenweise sehr stark an die markanten Melodien von Ennio Morricone, die Darsteller spielen glaubhaft und das Setdesign ist liebevoll.

Die Geschichte ist nicht überragend, bei einem Western musste man aber noch nie sehr tiefgründiges erwarten. So geht es um den verschuldeten Farmer Dan Evans (wie immer toll: Christian Bale) welcher als letzte Lösung seines Geldproblems zur Rettung von Familie und Hof den Auftrag annimmt, Ben Wade (Russel Crowe) ins Gefängnis von Yuma zu bringen. Begleitet wird er noch von einem Kopfgeldjäger (Peter Fonda) und einem Mitarbeiter der Eisenbahngesellschaft. Auf dem Weg zum Zug Nach Yuma lauern aber viele Gefahren und die skrupellose Bande Wade‘s ist ihnen dicht auf den Fersen…

Wer dem Thema etwas abgewinnen kann wird nicht enttäuscht sein. Die Schauspieler sind alle überzeugend gecastet und besonders die beiden Hauptdarsteller spielen die Entwicklung ihrer Figuren nachvollziehbar. Auch wenn die langen Nahaufnahmen der Augen und Gesichter fehlen, sind die Bilder immer sehr schön und gelungen. Und es ist einfach toll wieder einmal ein richtig heller Film zu schauen, die Sonne blendet in jeder zweiten Szene. Ebenso ist das Ende doch in gewisser Weise überraschend und bietet einen schönen Abschluss und konsequente Entwicklung.

Der Film ist übrigens ein Remake, das Original kenne ich aber leider nicht.

8/10