Mittwoch, August 08, 2007

Sky Blue [Peter Gabriel]

Lost my time lost my place in
Sky blue
Those two blue eyes light your face in
Sky blue
I know how to fly, I know how to drown in
Sky blue

Warm wind blowing over the earth
Sky blue
I sing through the land, the land sings through me
Sky blue
Reaching into the deepest shade of
Sky blue

Sky blue
So tired of all this travelling
So many miles away from home
I keep moving to be stable
Free to wander, free to roam

Train pulled out said my goodbyes
Sky blue
Back on the road alone with the sky
Sky blue
Theres a presence here no one denies
Sky blue

Sky blue

Sky blue
So tired of all this travelling
So many miles away from home
I keep moving to be stable
Free to wander, free to roam

I can hear the same voice calling
Crying out, from my heart
And that cry, what a cry
What a cry, its going to be
If I can stop to let it out, oh

Seit dem Konzert in Locarno hat die Musik von Peter Gabriel eine sehr grosse und persönliche Bedeutung für mich, ebenso ist er mein Lieblingsmusiker geworden. Ich kann jedem nur empfehlen bei Gelegenheit in eines seiner Werke reinzuhören. Denn abseits der bekannten Hits wie "Sledgehammer" hat er noch viel bessere, schönere, ergreifendere und atemberaubende Lieder geschrieben.

Ich könnte hier unglaublich viele (argh.. das versucht man für einmal nicht "jenste" oder "zig" zu schreiben und es geht fast nicht anders.. ) Lieder erwähnen und deren Texte veröffentlichen, allerdings tut es dieser. Denn "Sky Blue" hat mich heute ganz besonders berührt. Besonders in der Liveversion ein unglaublich tief gehendes Lied.

Dienstag, August 07, 2007

"There Must Be More Than This" 2

Und hier ist auch schon der zweite Beitrag in der Reihe, die so manches Geheimniss in meinem Leben lüften wird. Oder auch nicht, jedenfalls zeigt sie einfach mein Umfeld.

Folge 2: Der Türgriff

Wie bitte? Ein Blogeintrag über einen Türgriff? Wie tief kann man sinken?
Sehr tief, aber dies sei nicht der Inhalt unseres heutigen Exkurses in meine Welt. Warum ich aber über ein solch belangloses Ding einen Eintrag verfasse, rechtfertigt zu weiterer Ausführung.

Wie ein paar von euch vielleicht wissen, lebt unsere Familie in einem eher baufälligen Haus. Darum kann man auch viele Dinge abmontieren, verändern oder ganz vergessen. Dies ist auch bei dem Türgriff zu meinem Zimmer der Fall.
Plötzlich war da nämlich der Stift den es zum halten braucht, einfach weg. Ergo läsast sich der eine Griff (der in meinem Zimmer) nun vorzüglich abnehmen und anders wieder anbasteln. Und ich würde ja nicht Bohli heissen, wenn ich nicht schon alle Positionen ausprobiert hätte.
Dies sorgte nicht nur für allgemeine Verwirrung bei meinen Besucher, es machte das Türöffnen auch zu einem komplett neuen Erlebnis. Warum er jetzt aber genau in der Stellung geblieben ist, kann ich nicht sagen. Schicksal?


Pink Floyd The Wall

Huch was jetzt? Eine Kinokritik zu einem Film, der 1979 in die Kinos kam? Das kann doch gar nicht sein..
Und wie das sein kann meine Lieben, denn nebst aktuellen Blockbuster verstehen es ein paar Kinos in der Schweiz die etwas anderen Geschmäcker zu befriedigen. So auch das Cinematte in Bern. Dort laufen zur Zeit die Sommerwunschfilme, und in den letzten paar Tagen auch "The Wall."

Was soll man zu diesem Film, zu diesem Meilenstein der Filmgeschichte noch schreiben? Eigentlich wurde über diese Jahr hinweg schon alles zig mal in Worte verfasst. Nichts desto trotz will ich hierzu ein paar Sachen schreiben. Allerdings werde ich mich eher auf die persönliche Seite beschränken, im Netz gibt es ja schon zig andere gute Seiten über den Film selber.

Da "The Wall" komplett von der Musik und von seinen Bildern lebt (Dialog gibt es eigentlich keinen einzig richtigen), entfaltet er eine Magie wie kein anderer Film. Viele Szenen und Bilder sind sehr bedeutungsschwanger und mit jeder Sichtung bekommen sie wieder eine komplett andere Bedeutung. Der Film verändert sich komplett, je nach Lebenssituation man sich gerade befindet. Alleine die Musiktexte kann man entweder als Interpretation der ablaufenden Filmsequenzen sehen, allerdings drängt sich sofort die Vermutung auf, alles wurde für einem persönlich geschrieben. David Gilmour und Roger Waters scheinen die Gedanken von euch selber erfasst und sie mit bombastischer unterlegt zu haben.
Ohne es in erster Linie zu wollen, verwandelt sich das undurchsichtige Flickwerk aus Realsequenzen und gezeichneten Abschnitte in eine Projektion eigener Gefühle, Gedanken und Wünsche. Das Bewusstsein beginnt mit dem Film zu interagieren und verschmelzen. Man versteht sich ein bisschen besser und sieht sich teilweise sogar selber auf der Leinwand.

Wenn dann die letzten Minuten vorbeiziehen und der Abspann einem wieder zurück in den Kinosaal entlässt, kann man nicht anders als eifach tief durchatmen. Das Erlebte muss zuerst verarbeitet werden, bevor man überhaupt darüber sprechen kann. Denn besonders wenn man ihn zu ersten Mal sieht, kann man schon ein bisschen überforder sein. Besonders wenn man den Film auf der grossen Leinwand sieht, da ist er (wer hätte das gedacht) noch einmal komplett anders und natürlich noch eindrücklicher.

Das Meisterwerk "The Wall" ist einer der besten Filme die ich kenne, zeitlos und unglaublich fesselnd. Ebenso bei jeder Sichtung neu und frisch, und eines ist der Film bestimmt nie: Langweilig.

10/10

Sonntag, August 05, 2007

Death Proof

Alle Schaltjahre wieder beehrt uns der König des Action / Trash / Horror / Retro Kino wieder mit einem Machwerk, das sich gewaschen hat. Auch in diesem Sommer fand Quentin Tarantinos Rückkehr in unsere Lichtspielhäuser statt. Das Vehikel:
Death Proof
.


Die Geschichte ist für einmal sehr simpel und linear erzählt:
Stuntman Mike fährt mit seinem todsicheren Auto durch Amerika, auf der Suche nach jungen wehrlosen Frauen, die er mit seinem Auto in tödlichen Stunts über die Klippe springen lässt. So lächerlich das auch klingt, im Film funktioniert es.
Die Handlung wird eigentlich zwei mal erzählt, beim zweiten Mal trifft Mike allerdings auf 4 Girls die ihm ebenbürtig sind. Und aus dem kleinen Spass wird auch für ihn plötzlich bitterer Ernst.

Was erwartet man von einem Tarantino? Blut? Brutale Morde? Nein, wohl eher brillant geschriebene Dilaoge, spannende Wendungen und ein retrocharm Sondergleichen. Und all dies ist ihm mit seinem neuen Streifen perfekt gelungen. Die Protagonisten scheinen in den 70er zu leben, jedenfalls solange bis sie Ihr Handy zücken. Auch durch die zerkratzten Bilder, Schnittfehler und Filmrisse entsteht ein täuschend echtes Bild eines alten Filmes. Genauso schnell ändert dies allerdings in der Hälfte, plötzlich ist alles schwarz/weiss (und dann plötzlich wieder farbi) und auf High-Definition Niveau.

Die Gespräche zwischen den - mehr oder minder bekannten - Schauspieler sind wie immer auf höchsten Niveau, zum Glück auch. Denn zum grössten Teil wird im Film nur gesprochen. Action gibt es sehr selten. Macht nichts, denn die Leute verstehen ihr Handwerk. Allen voran natürlich Kurt Russel in einer Rolle die sein perferktes Comeback wäre, wenn er es nötig hätte. Auch die Frauen (u.a. Rose McGowan, Rosario Dawson und Stuntfrau Zoë Bell) sind mehr als blosse Stichwortgeberinnen und Eyecatcher.

Trotz all diesen tollen Ideen und Umsetzungen fehlt einfach stellenweise der typische Tarantino-Twist. Noch nie gab es eine solch lineare Geschichte von ihm, noch nie passierte so wenig in einem kompletten Film. Trotzdem fasziniert der neue Streifen von Anfang an, auch wenn es schade ist, dass er hierzulande nicht in der Grindhouse-Version (zusammen mit Planet Terror von Rodriguez und Vorschauen zu fiktionalen Filmen) gezeigt wurde. Vielleicht hätte ihm die etwas kürzere Laufzeit gut getan.

Das Ende ist übrigens so etwas von abrupt und brutal, dass es einfach nur überrascht. Und ab und zu gibt es auch Blut und Morde. Nur falls sich schon jemand gewundert hat.

8/10

Samstag, August 04, 2007

"There Must Be More Than This" 1

Willkommen zur neuen und schon lange Willkommen zur neuen und schon lange angekündigten Beitragsserie, hier auf dem berühmtesten Blog im ganzen Buschguet.
Wie ihr bestimmt schon gelesen habt, erhielt die Reihe den etwas bemühten Titel "There Must Be More Than This", frei nach einer Songzeile von Peter Gabriel. Was muss man hier erwarten? Bilder und kurze Kommentare von Dingen und Orte in meinem Leben, die mir etwas bedeuten / mich schon seit Jahren begleiten oder einfach nicht mehr aus meinem Leben zu denken sind, warum auch immer.

Heute beginnen wir mit: Teil 1; Mein Velo / Fahrrad

In manchen Sachen bin ich etwas komisch, in anderen noch mehr. Mein Stahlross ist allerdings eine Klasse für sich. Ich hätte mir eigentlich schon lange ein Neues kaufen können, sogar mit finanzieller Beteiligung von familiärer Seite. Doch was mache ich? Weiterfahren und glücklich sein. Obwohl es manchmal etwas gefährlich werden könnte, schliesslich
a) geht die vordere Bremse nicht mehr
b) springt der Kranz mit den kleinsten Gänge nicht mehr rein
c) hat das Licht meistens keine Batterien die noch aufgeladen sind
d) zerfällt der Ständer gerne in Einzelteile.
Dasselbe ist auch schon mit der Klingel passiert, auf mich aufmerksam machen kann ich darum nur mit meiner quietschendenKette und dem klappernden Schutzblech.

Warum dann also nicht endlich ein neues? Ich meine es rostet überall, die Farbe ist nicht wirklich toll und überhaupt. Eigentlich eine gute Frage, allerdings lässt sie sich auch halb so gut beantworten. Das Fahrrad ist mir fast ans Herz gewachsen. Was haben wir schon alles zusammen erlebt, wo überall gewesen. Und ein solch halb zerschrottetes Velo hat auch den Vorteil, überall durch zu fahren ohne wirklich kaputt zu gehen. Und es wird nicht sofort geklaut wenn man schnell - ohne es abzuschliessen - in die Post reinwatschelt.

Ihr seht also, ich werde das Ding weiterhin fahren, verrückt genug bin ich schliesslich. Und wenn es dann mal auseinanderfällt.. Nun dann bekommt es einen schönen Ecken in der Schrottsammlung.

Freitag, August 03, 2007

Erholung

Es waren bloss 2.5 Wochen, eigentlich nicht wirklich eine lange Zeit. Trotzdem haben sie etwas bewirken können.
War ich vor Antritt der Ferien noch ziemlich am Boden und ohne Interesse den Job weiter zu führen, habe ich mich nun fangen können. Den Abstand zum Büro hat bewirkt, dass ich wieder ziemlich frischfröhlich am Morgen ins Büro fahre ohne schon gleich da den Tag verfluche.

Ebenso macht mir die berufsbezogene Arbeit wieder mehr Freude. So langsam sollte ich mich auch richtig reinknien, schliesslich ist es das letzte Lehrjahr. Wie die Zeit vergeht.. Auch das Repetieren des Schulstoffes beginnt bald anzurollen. Mal schauen wie hart die Zeit wird.

Ach ja: Ich plane da eine etwas neue Beitragsreihe die wirklich mit meinem Leben zu tun hat. Was genau das ist? Bald mehr dazu hier in diesem Theater.

Mittwoch, August 01, 2007

Erster Achter Nullsieben

Da ist er wieder, der berühmt-berüchtigte erste August. Und überall in der Schweiz knallen die Feuerwerkskörper, lachen die Herzen und spielen die Kinder.
Ich hoffe, ihr habt alle eure Fahne aufgespannt, das Feldschlösschen kühlgestellt und die Cervelat auf dem Rost.


Ach Quatsch, ich will hier nicht den Patrioten raushängen lassen, sondern euch allen einfach einen schönen Sonntag wünschen. Vielleicht habt ihr glücklichen sogar noch Ferien, meine gingen gestern zu Ende. Ich freue mich ja schon auf das morgige Aufstehen und ins Büro wanken.

Wieso macht man eigentlich nicht den 02.08. zum offiziell freien Tag? Denn wer am 01. kräftig feiert, mag doch nicht arbeiten gehen.. Hach welch verkehrte Welt das ist.

Ach ja: Ich habe mir gestern "Death Proof" zu Gemüte geführt. Eine Kritik folgt noch diese Woche.

Montag, Juli 30, 2007

Open Air St.Gallen 07

Was vorher geschah, Teil 3: Die Musik

Noch vor dem Paleo Festival und dem Peter Gabriel Konzert durfte ich nach St.Gallen ins Sittertobel pilgern um jensten Bands zu lauschen.
Wie schon beim Greenfield werde ich hier nur meine Highlights erwähnen. Schliesslich liegt das Ereignis auch schon wieder fast einen Monat zurück.

Beste Bands am Open Air St.Gallen 2007:
- Arcade Fire (Schon auf CD ein fast spirituell schönes Erlebnis, live dann die Offenbarung schlechthin.)
- LCD Soundsystem (Hammer Sound, super Band und ein ziemlich spezieller Frontmann. So gefällt es uns doch, und tanzbar ist die Musik auch extrem.)
- Snow Patrol (Musikalisch nicht wirklich so genial, durch die Umstände [Regen, Stimmung] aber das wohl intensivste Konzert.)

Neuentdeckungen am Open Air St.Gallen 2007:
- Heinz de Specht (So verrückt wie sein Name, bestechen die Songs vor allem durch den Wortwitz und erinnern nicht zufällig an Blusbueb und Stiller Has.)
- Jan Delay & Dorf-Disco Nr.1 (Einfach nur groovy =P)

Unvergleichlich, immer:
- Snitch (Jesus, Gott, Snitch!)

Sonntag, Juli 29, 2007

Earth - Unsere Erde

Was vorher geschah, Teil 2: Die Filme

Genau einen Tag vor dem Simpsons-Spektakel im Lichtspielhaus, durfte ich noch das schöne Open Air Kino Zofingen besuchen.
Nachdem im Jahre 2001 zur 800-Jahr-Zofingen Feier schon ein solches Ereignis stattfand, war nun dieses Jahr die grosse Rückkehr. Allerdings mit neuem Standort und erweitertem Programm.
Ganze 2.5 Wochen lang fanden auf dem Platz vor dem Gemeindeschulhaus Vorführungen in wunderbarer Kulisse statt. Nachdem ich aber leider nicht Zeit hatte, schaffte ich es dennoch zu einer Vorstellung zu gelangen.


Earth - Unsere Erde ist eine Dokumentation wie sie im Buche steht. Schöne lange Kamerafahrten über unsere wunderbare Welt, blicke in unbekannte Ecken der Erde und auf ungesehene Tierarten.
Begleitet von der Stimme von Patrick Steward führt uns der Film auf eine Reise, in der man verschiedenste Tierfamilien begleitet. Eisbären, Elefanten oder Zugvögel. Und jede Geschichte unterliegt dem Grundthema der Jahreszeiten und der Auswirkung der Sonne.
Dazu kommen auch noch mahnende Botschaften bezüglich dem Klimawandel und der Auswikrungen auf die Tierwelt. Allerdings sind diese eher subtil und am Ende des Filmes verpackt, so dass es nicht allzu sehr auffällt.

Handwerklich ist der Film allererste Klasse. Die Bilder und Aufnahmen sind wunderschön und von bestechender Schärfe. Die Musik ist sehr gelungen gewählt und passt sich je nach Klimazone an. Auch der Kommentar ist gelungen, wenn sich gewisse Aussagen allerdings auch ein bisschen repetiv anhören. Dennoch haben die Macher es geschafft, auch Witz und Dramatik in die Geschichte einzubinden.

Für Tier- und Naturfreunde ein interessanter Film, der die Doku-Welt aber nicht revolutionieren wird.

7/10

Kein Friede den Toten

Was vorher geschah, Teil 1: Die Bücher

Kein Friede den Toten
von Harlan Corben

Matt Hunter ist zwanzig, als sein Leben in Trümmern liegt: Ohne es zu wollen, hat er einen Menschen getötet. Neun Jahre später will Matt nur noch an die Zukunft denken, die gemeinsame Zukunft mit seiner Frau Olivia und dem Kind, das sie erwarten. Doch dann überstürzen sich die Ereignisse. Matt erhält eine mysteriöse Videobotschaft, die Olivia mit einem andern Mann zeigt, und die Polizei steht vor Matts Tür: Ein Fremder, der Matt offenbar beschattet hatte, wurde ermordet ... [Zitat Buchrücken]

Noch bevor ich mich an das erschreckende "American Psycho" wagte, habe ich mich mit diesem eher durchschnittlichen Krimi eingestimmt.
Wie schon auf dem Klapptext zu erahnen war, spielt das Buch eher mit bekannten Ideen und Themen. Ein Ex-Sträfling der zu Unrecht (?) im Gefängnis war, wird wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Daraus lassen sich natürlich vorzügliche Geschichten spinnen, wenn man es auch zu verstehen weiss, die Wendungen klug einzusetzen. Allerdings sind diese hier nicht unbedingt sehr einfallsreich. Trotzdem schafft es die Geschichte einigermassen zu fesseln und ist besonders zu Beginn noch eher undurchdringbar und mysteriös. Gegen das Ende hin flacht dieser Eindruck jedoch stark ab. So bleiben auch die Figuren etwas zu stark auf Entfernung.
Trotzdem ist das Buch eine gelungene, leichte Kost für warme Sommertage. Mit einem kühlen Drink im Garten, lässt es sich wunderbare Lesestunden hinter sich bringen. Denn der Schreibstil von Corben ist wirklich gut und sehr auf tempo getrimmt. Die Kapitel sind eher kurz, der Satzbau nicht allzu verschachtelt. Grosse Detailbeschreibungen gibt es nicht, man ist sofort im Geschehen.

Ein Buch das knapp dem Durchschnittsfeld entschwimmen kann und sich doch zu recht
7/10 Punkte holen kann.

Samstag, Juli 28, 2007

American Psycho

American Psycho
von Bret Easton Ellis

Die 80er Jahre gehen zu Ende. Pat Bateman ist ein Investment Banker an der Wall Street und lebt in seiner eigenen Welt. Durch den Tag geht er seiner Arbeit nach, besucht das Fitnessstudio und geht mit seinen Yuppie-"Freunden" in neue, hippe Bars und Restaurants. Sein Leben wird bestimmt durch neue Markenkleider, die perfekte Frisur und haufenweise Drogen. Er lebt in einer Welt, in der Geld und Moral keine Rolle spielen. Und wenn dann die Nacht hereinbricht, erfüllt sich Bateman seinen eigenen Traum vom amerikanischen Lifestyle. Er gibt sich seinen Sex- und Gewaltphantasien hin und hinterläst eine Spur von grausamen Foltermorden.. Oder doch nicht?

Mit American Psycho hat Ellis ein Werk geschaffen, dass in seiner Grausamkeit bis heute wohl nicht übertroffen wurde. Er bracht jede Regel der normalen Bücher und legte ein Werk vor das nicht nur schockiert, sondern auch für Jahre in Deutschland indiziert war.
Mit der Geschichte um Bateman hat der Autor ein Monster geschaffen, das praktisch nicht klar zu erfassen ist. Schon alleine der Stil des Buches verwirrt von Anfang an und lässt einen praktisch nicht näher an das Geschehen heran. So werden seitenlang Markennamen von Bekleidungen beschrieben, aufgezählt was es in welchen Geschäften zu kaufen gibt und über den perfekten Anzug philosophiert. Im krassen Gegensatz dazu stehen die gehalt- und sinnlosen Abende in den Clubs, in der sich die Leute mit Drogen und Alkohol zuknallen um zu vergessen, wie einfallslos und langweilig ihr Leben ist. Auch kapitellange Abhandlungen bestimmter Bands finden ihren Platz in der - in Ich-Form erzählten - Welt der Brokers. Um alles noch verwirrender zu gestalten, sind die einzelnen Kapitel scheinbar ohne grossen Zusammenhang aus dem Leben gerissen. Manche habe nicht einmal einen abschliessenden Punkt, das Buch selber beginnt an einer willkürlichen Stelle.
Wenn der Leser durch diese verschiedenen, nicht wirklich zusammenpassenden Teile schon fast eingelullt wurde, explodiert das Buch in unbeschreiblicher Brutalität. Pat Bateman begibt sich in der Nacht seiner Blutlust hin und ermordet am liebsten Penner oder Callgirls. Allerdings genügt es nicht, dem Leben durch eine Pistole oder dergleichen ein Ende zu setzen. Die Folterexzesse werden akribisch genau beschrieben und degradieren den Leser zu einem Voyeur der an unvorstellbaren Grausamkeiten teilnimmt.

Nicht selten stellt sich einem die Frage, warum man überhaupt so ein Buch weiterliest. Denn schon nach dem ersten Mord wird jedem normalen Menschen die Motivation praktisch aus dem Körper geschnitten. Trotzdem zieht einem die Geschichte immer stärker hinein und beginnt einem doch zu faszinieren. Auch weil man nie genau weiss, was sich wirklich zugetragen hat. Exisitert Pat Bateman überhaupt? Sind die Morde wirklich geschehen? Was ist überhaupt die Realität?
Denn je länger das Buch dauert, desto mehr verliert sich die Hauptperson in ihrem Wahn. Ebenso wird sie durchs Band weg von praktisch allen anderen nicht erkannt und mit falschen Namen angesprochen. Das Ende kommt so abrupt wie der Anfang, allerdings erst nachdem die Gewalt solch extreme Ausmasse angenommen hat, dass es nicht mehr zu steigern ist.

Ein solches Buch abschliessend zu bewerten erscheint mir praktisch unmöglich. Auf der einen Seite ist es faszinierend und packend, auf der anderen nur ekelerregend und ermüdend. Ebenso stellt sich die Frage, ob so eine Geschichte überhaupt moralisch vertretbar ist..
Trotzdem empfehle ich jedem Interessierten, das Buch zu lesen. Aber nur, wenn ein starker Magen vorhanden ist, denn die Geschichte ist wirklich Hardcore.


Übrigens ist dieser Post eine Schnappszahl. Schon seit 222 Beiträgen muss die Blogwelt mich ertragen.. Und hoffentlich noch viel länger.

Freitag, Juli 27, 2007

The Simpsons - Der Film

Die gelbe Familie auf der grossen Leinwand. Seit Jahren wird dieses Ereignis von zigtausend Fans erwartet und heraufbeschworen. Allerdings auch mit gewisser Skepsis, denn wird der Film den riesigen Ansprüchen genügen können? Lässt sich eine solch erfolgreiche TV-Serie auf 90 Minuten erweitern, ohne das herbe Qualitätverluste entstehen?

Um es nicht all zu spannend zu machen damit ihr gleich im nähesten Kino reservieren könnt: Ja es lässt sich machen. Und wie! Besser könnte ein Simpsons-Film nicht mehr sein.
10 /10!

Die Geschichte ist genau so verrückt und abgedreht wie in der Serie selber, durch die lange Laufzeit hat sie aber den Vorteil sich endlich bis in alle Details entfallten zu können. Das Tempo der Film wurde gegenüber den normalen Episoden teilweise stark gebremst, was allerdings nur Positives mit sich bringt. So kommen auch die Gefühle und ruhigeren Momente stärker zur Geltung und gehen nicht in der Gag-Flut unter.
Denn von den Witzen gibt es mehr als genug. Wenn auch ein paar nicht wirklich zünden, ist der grossteil einfach nur exzellent und weit über dem Niveau der aktuellen Folgen. Da wird hemmungslos auf die Regierung und Politik von Amerika eingeprügelt, typische Verhaltensweisen auf die Schippe genommen und zig grosse Namen durch den Kakao gezogen.

Über der Inhalt will ich eigentlich gar nichts schreiben, denn wie auch bei den Folgen besteht auch beim Film ein grosser Reiz von dem Unbekannten. Um was wird es gehen? Wie wird sich die Geschichte auflösen und wer wird welche Rolle spielen?

Auch Animationstechnisch wurde für den Film einiges geleistet, wenn auch manche 3D-Szenen etwas aus dem Gesamtbild fallen. Ansonsten sind die Hintergründe, Szenen und Figuren viel detailierter als man es im TV jemals zeigen könnte. Die Stadt wird noch lebendiger, noch echter... noch gelber!

Wie sagte ein Freund von mir?
"Wer auch nur ein klitzekleines Bisschen Simpsons-Fan ist, wird diesen Film lieben!"
Da kannt ich nur zustimmen und zücke ohne abzuwarten die Höchstwertung.

10/10

Ach ja: Bleibt den ganzen Abspann über sitzen. Es lohnt sich.

Donnerstag, Juli 26, 2007

Paleo Festival in Nyon

Oder einfacher gesagt: Das besten Open Air in der Schweiz. Immer und für ewig.

Grund 1:
Interessantes Programm mit vielen seltenen Acts oder spannenden World Music Künstler (das hört man ja heutsotags).
Wo sonst findet man Björk, Arcade Fire, Muse oder !!! (Chk Chk Chk) auf einem Spielplan?

Grund 2:
Die Stimmung ist unschlagbar gut und friedlich. Praktisch keine betrunkenen Säufer die an Abschrankungen urinieren, keine streitlustige Gesellen und keine nervenden Leute. Fast alle sind glücklich und zufrieden und wissen sich zu benehmen. Trotzdem ist während den Konzerten viel los und die Zuschauer gehen zur Musik so richtig ab.

Grund 3:
Das Gelände ist zwar riesig, aber sehr schön gestaltet. Nebst den einzelnen Themenbereichen (Wie Nordafrika, Orient, Alpengebiet) findet man auch noch Installationen von Künstler, gemütliche Sitzecken und Zonen zum Ausruhen.

Grund 4:
Es ist sehr sauber, überall. Denn auf dem Gelände stehen massig Abfallbehälter und PET-Container. Die Leute halten sich auch sehr stark daran, ihren Müll darin zu entsorgen. Ebenso findet man an praktisch jedem Ecken ein WC welches sogar mit WC-Papier bestückt und sauber ist!!

Grund 5:
Man kann PET und sogar Glass ins Gelände nehmen, Photoapparate werden auch nicht gross kontrolliert. Ebenso ist das Bier nur 3.- und der Kaffe sogar nur 2.- Unschlagbar günstig.

Grund 6:
Wenn es regnet, dann nur 3 Minuten. Schliesslich befindet sich das Ganze im Welschland. Ansonsten findet man am Himmel die strahlende Sonne oder gleich 2 Regenbogen auf einmal.

Also Leute: Besucht nächstes Jahr das Paleo Festival und feiert mit. Aber ihr müsst schnell sein, denn die Tickets sind meistens nach den ersten paar Vorverkaufsstunden schon weg.


Ach ja: Muse waren wie immer der Oberhammer (inkl. extremer Light-Show) und !!! sind eifach nur cool. Sehr tanzbar und ein bisschen überdreht. So muss es sein.

Mittwoch, Juli 25, 2007

Camping, Freunde und KEINE Musik

So da bin ich wieder. Ich hoffe, dass ihr alle die bloglose Zeit gut überstanden habt. Auch wenn es etwas länger als Angekündigt zum nächsten Beitrag gedauert hat.

Als Entschädigung kriegt ihr hier dafür ein paar Photos aus meinen (kurzen aber schönen) Camping-Ferien in Plaffeien.
Viel zu schreiben gibt es dazu eigentlich nicht, das Wetter war gut, die Stimmung super und die Böxchen still. Ich habe leider den iPod zu Hause li
egen lassen. Und mich wohl darüber am meisten geärgert..

Samstag, Juli 14, 2007

Pause durch Ferien

Hach wie schön schon der Titel klingt.. Ferien.

Endlich wieder einmal muss ich für längere Zeit nicht in Knorrlis Tropfsteinhöhle zurück, sondern darf mich woanders auf die faule Haut legen.
Das heisst aber auch: Für die nächsten Tage (ich bin mal vorsichtig und sage bis in einer Woche) gibt es hier keine neuen Einträge. Ich hoffe, das ist für euch verkraftbar.

Eine schöne Zeit und "e feine Schoggola." (War schon lange wieder überfällig.)

Freitag, Juli 13, 2007

Ein glücklicher Tag

Habt ihr eigentlich das heutige Datum schon einmal genau betrachtet?
Genau, es ist wieder einmal der berüchtigte "Freitag Der 13te"! Allerdings möchte ich hier einmal die Unglücksstellung widerlegen. Dieser Freitag ist besser als der letzte. Wieso?

1. Die Sonne scheint endlich wieder. Und zwar nicht zu wenig. Praktisch in der ganzen Schweiz ist es ein Wolkenloser Tag. Ebenso der Auftakt zu einem heisssommerlichen Wochenende mit Temperaturen bis zu 35°C. Ich hatte schon fast die Hoffnung auf den Sommer aufgegeben, wurde zum guten Glück wieder einmal des Besseren belehrt.

2. Heute ist der letzte Arbeitstag. Gut, das ist jetzt ein sehr persönlicher Grund welcher den Tag verschönert, allerdings ist es auch mein persönlicher Blog. Ab Montag heisst es dann endlich wieder: Ausschlafen für 2.5 Wochen. Ich denke das habe ich mir auch verdient.

3. Mit der Post soll eigentlich eine neue CD bei mir eintrudeln. Nichts besonderes könnte man meinen, aber haltet ein. Günstig ersteigert und schon auf der Reise befindet sich nämlich die CD UP von Peter Gabriel. Und wieviel mir dieser Mensch und seine Musik momentan bedeutet ist ja wohl aus den vorhergehenden Posts hervorgegangen.

4. Gibt es nicht, aber aller guten Dinge sind 3.

Ich hoffe ihr habt einen guten Tag und ein schöner Start ins Wochenende. Und jetzt: Noch ein Endspurt bei der Arbeit, dann lässt sich die Freizeit besonders schön geniessen.

Mittwoch, Juli 11, 2007

Kinderfest Zofingen 07

Es ist jetzt doch schon wieder fast eine Woche her, der "schönste Tag im Jahr". Wie in jedem Juli wurden auch dieses Jahr die Fahnen gehisst, die Wurstweggen gebacken und Herr KBZ aus der Abstellkammer geholt. Und auch eine schöne Tradition: Es regnete praktisch von Montag an ununterbrochen.

Pünktlich zum "Zapfenstreich" am Donnerstag Abend klärte sich der Himmel aber dann etwas, der Festfreude stand nichts mehr im Weg. Ich selber begab mich erst nach 20.00 Uhr in die Stadt, vorher läuft eh nicht besonders viel. Mit ein paar Freunden streifte ich von da an durch dei Gassen und traf wieder mal ein Hinz und Kunz, welche man schon seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Viel mehr ausser Trinken, Schwatzen, Trinken und Trinken konnte man aber auch dieses Jahr nicht unternehmen. Zwar spielten Blues Aholics auf dem Lindenplatz, gesehen habe ich aber nur zirka eine Viertelstunde davon. Ausserdem war die Bühne schlecht platziert und viel zu kelin für die grosse Truppe. Ihre Musik bleibt aber super, keine Frage.
Und so versumpfte ich in den Strassen der "Schweizer Grossstadt" bis in die frühen Morgenstunden. Um 02.00 Uhr wankte ich dann aber wortwörtlich nach Hause, denn am Freitag musste ich ja arbeiten. Frei in Oftringen? Keine Chance, der Knorrli blieb hart.

Das Aufstehen am Kinderfest-Freitag war dann so hart wie noch nie. Ziemlich benommen und tod schlurfte ich ins Büro und versuchte mich dort mit interessanten Fachgesprächen mit der Topfpflanze wach zu halten.
Der Tag im Büro ging dann aber doch beängstigend schnell vorbei und der Abend rufte mich. Von hier an können sie den obigen Absatz eigentlich nochmals lesen, ausser dass nun weniger getrunken, dafür mehr gegessen wurde.

Alles in allem eigentlich erschrecklich langweilig und ereignislos. Aber man geht halt trotzdem hin, schliesslich wohnt man in Zofingen und kennt die halbe Stadt. Das Traditionen nicht immer das Gelbe vom Ei sind, zeigt sich auch bei diesem Anlass. Nur setzt leider die Stadt Zofingen alles daran, jede kleine Prozedur immer gleich zu wiederholen..
Naja, nächstes Jahr ist ja vielleicht an diesem Datum ein gutes Konzert oder so..

Dienstag, Juli 10, 2007

Peter Gabriel die Zweite

Hier noch ein paar Infos und Link, perfekt funktionierend als Ergänzung zum Konzertbericht:

Nebst meinem gibt es noch einen weiteren Blogeintrag über das Konzert, zu finden ist der hier auf dem Blog von Ellen.

Dann hat der langjährige Freund und Bassist von Peter Gabriel, Tony Levin, ein Tour-Tagebuch auf seiner Homepage. Heute wurde auch ein Eintrag über Locarno online gestellt.

Weitere Bilder, jetzt aber aus der Perspektive der Zuschauer, findet man auf der offziellen Seite des Meisters. Alle Moon Club Member dürfen hier ihre selbst gemachten Photos raufladen.

Und nun noch ein paar sonstige Infos:

Das gesamte Konzert wurde (wie auch alle anderen der Tour) aufgezeichnet und befindet sich nun in der Abmischung. Gegen Mitte August wird es dann käuflich im Internet zu erwerben sein, leider nur mit Kreditkarte und dergleichen bezahlbar.


Und die komplette Setlist des Konzertes schaute wie folgt aus.
1. The Rhythm Of The Heat
2. On The Air
3. Intruder
4. D.I.Y.
5. Steam
6. Blood Of Eden
7. Lovetown
8. No Self-Control
9. Solsbury Hill
10. Mother Of Violence
11. Family Snapshot
12. Lay Your Hands On Me
13. Big Time
14. Signal To Noise
15. Secret World
16. Sledgehammer
17. In Your Eyes
18. Biko

Peter Gabriel, The Warm Up Tour 07

Musik, Auswirkungen, Gefühle. All dies in Worte zu fassen und versuchen zu erklären kann eigentlich nur scheitern. Nach diesem Konzert muss ich es aber einfach tun, es ist zu wichtig.
Als Voraussetzung für den Bericht ist zu sagen, dass ich Musik nicht nur mit den Ohren sondern auch mit dem Herzen höre. Es gibt praktisch nichts wichtigeres in meinem Leben und ohne Musik würde ich wohl keinen Tag überleben. Auch die Musik von Peter Gabriel war mir eigentlich schon immer wichtig, denn besonders durch Genesis habe ich ihn zu mögen gelernt.
Nun wage ich es also, seid bitte nicht erstaunt wenn manches etwas unbeholfen klingn wird. Aber wie gesagt, Dinge die Ohne Worte auskommen mit ebensolchen zu beschreiben ist kompliziert.

Moon & Stars 07 Locarno: Peter Gabriel

Locarno, eine schöne Stadt in Süden des Tessin. Seit Jahren findet hier das wunderbare Festival statt, perfekt gelegen mitten in der Stadt. Rund um den Festivalplatz befinden sich schöne Häuser welche auch passend beleuchtet werden. Die Konzerte selber sind auf einzelne Abende verteilt, somit bekommt jeder Künstler die Möglichkeit auf eine perfekte Show und genügend Zeit. Ich selber begab mich zum ersten an diesen Ort, allerdings auch nur weil der Peter Gabriel ein Ausnahmekünstler ist und nicht wirklich oft in der Schweiz vorbeischaut.

Als Vorband betrat - der mir bis dato - unbekannte Charlie Winston und seine etwas verrückte Truppe die Bühne. Sie boten einen wirklich gelungenen Sound (Man staune: Die Abmischung war für eine Vorband wirklich sehr gelungen) mit diversen Instrumenten. Am meisten beeindruckt war ich von Charlie selber. Tolle Stimme und sehr grosse Fähigkeiten, besonders am Klavier.

Nach einer halben Stunde Umbaupause erschien er, der Meister persönlich. Meine Vorfreude und Erwartung waren riesig, sie wurden schon mit den ersten Songs (The Rythm Of The Heat, On The Air, Intruder, D.I.Y.) übertroffen. Und wirklich übertroffen. Peter selber ist zwar langsam ein etwas älterer Mann, performt aber immer noch voller Spiellust und Lebensfreude. Seine Stimme klingt super und erreicht auch die hohen Töne ohne grossen Probleme. Die Show war eher auf ein Minimum beschränkt worden, verstärke dadurch die Musik aber noch mehr. Auch die Band gewann so an Gewicht, obwohl sie dies eigentlich gar nicht nötig häte. Schon alleine ihre Präsenz und den grossen Namen (Tony Levin, David Rhodes, Melanie Gabriel etc.) versprüten sie Magie. Ihr Können ist sowieso unglaublich gross, kein Ton lag daneben.

Mit dem 5. Song war dann auch der erste Kracher da: "Steam". Schön in Italienisch, Deutsch und Englisch angsagt. Schon zu diesem Zeitpunkt war ich total mitgerissen. Allerdings begann das wirkliche Gefühlschaos erst mit "Blood Of Eden". Ein wunderschöner Song mit sehr traurigen aber auch intelligenten Lyrics. Dieses Lied löste in mir viele Gedanken und Empfindungen aus und berührte auch alle Leute die mich begleitet haben. Den Tränen nahe begann der Rest des Sets immer persönlicher zu wirken und grub sich tief in mein Herz hinein.
Die Musik pulsierte durch meinen Körper wie Elektrizität und warfen meine Gedanken wild durcheinander.

Die Musik von Peter ist sowieso eher traurig und düster, allerdings kamen mir die Tränen eher vor Schönheit. Songs wie "Family Snapshot" oder "Lay Your Hands On Me" bekamen eine neue Tiefe und persönliche Bedeutung. Die wunderschönen Klänge versetzten mich in eine völlig andere Welt und erfüllten mich mit Glück und Trauer sogleich. Wenn dann plötzlich eine Gitarre aus dem nichts erklingt und aufschreit, zerfetzte es mir praktisch das Herz. Mit den Händen zur Band gerichtet konnte ich nicht anders als reglos dazustehen und das herabfallende Wasser zu begrüssen. Denn gegen die zweite Hälfte begann es stark zu regnen. Das störte allerdings überhaupt nicht, denn somit bekam das Ganze nur noch eine stärkere emotionale Wirkung. Ich wurde mir endlich wieder bewusst, dass ich fühle. Ich lebe. Ich liebe. Ich traure. Die Welt ist real, ich bin ein Teil von ihr. Und auch wenn es nicht immer alles wirklich schön verläuft, hier zu bleiben lohnt sich auf alle Fälle.

Mit "Signal To Noise" (einer der düstersten, aber zugleich auch wunderschönsten Songs.. Schönheit bis zur Unerträglichkeit..) und "Secret World" fand das reguläre Konzert dann seinen Schluss. Aufgeweicht vom Regen und ein bisschen benommen von den Gefühlen mussten wir nicht lange auf die Zugaben warten. Und was für welche: Das unzerstörbare "Sledgehammer" und das wundervolle "In Your Eyes". Bei diesem Song kam dann auch Charlie Winston wieder auf die Bühne um zusammen mit Peter und Melanie zu singen, als gäbe es kein Morgen mehr. Wer hier nicht mitgerissen wurde, hat kein Herz. Durch mich gingen Kälteschauer und die Tränen konnten nicht verhindert werden..

Nach dem zwei Songs kehrte die Band sogar noch einmal zurück und spielte das unglaubliche "Biko". Live einfach eine Wucht, wenn auch mit einem tragischen Hintergrund. Als das Publikum am Schluss dann mit erhobenen Fäusten mitsang und sich von der Band verabschieden musste, sank ich langsam auf die Erde zurück. Noch ganz benommen vom Erlebten machten wir uns auf den Heimweg..

Ich möchte hiermit den drei Leuten danken die mich zu diesen unvergesslichen Abend begleitet haben: Yvonne, Ellen und Markus. Besten Dank für alles, es war einfach nur wunderbar mit euch. Ich hoffe, ihr habt es auch so genossen und werdet mich wieder einmal an ein Konzert begleitet. Besten Dank das ihr in meinem Leben seid, ohne euch würde vieles fehlen..

Montag, Juli 09, 2007

Vieles passiert..

Trotz der ereignisreichen Zeit wurde in meinem Blog schon lange nichts mehr berichtet. Dies geschieht allerdings genau auch aus diesem Grund. Ich habe einfach zu viel um meine Ohren.

Nebst meiner Tätigkeit bei dem Jugensolar-Projekt und Greenpeace, trat ich auch noch einer Anti-AKW Gruppierung bei. Dies stellte sich dann allerdings als Fehler heraus, denn meine spärliche Freizeit schrumpfe auf ein absolutes Minimum zusammen. Denn auch die Schule verlangte mir einiges ab. Nebst den obligatorischen Prüfungen und Arbeiten habe ich auch die "ehrenvolle" Aufgabe den Reisebericht zur Studienreise Hamburg zu layouten.
Durch all diese Verpflichtungen und einen exessiven Konzert- / Festivalbesuch blieb nicht viel für mich selber übrig. Und in solchen Situationen werde ich dann meistens ziemlich gestresst, wenn nciht sogar ein bisschen depressiv..

Nun aber hat sich die Lage ein bisschen entschäft, denn nebst dem erwähnten Austritt sind nun auch endlich Sommerferien. Wenigstens schon in der Berufsschule, aber in einer Woche auch bei mir selber. Dann kehrt ein bisschen Ruhe ein, ich kann mich wieder anderen Sachen widmen.

Denn auch meine sonstige Lage ist nicht wirklich rosig. Der Beruf Hochbauzeichner ist nicht wirklich mein Ding, die Ausbildung eher schlecht als recht. Darum ist die Angst vor der LAP auch schon ziemlich angewachsen. Ich habe mir aber einiges für das letzte Lehrjahr vorgenommen und möchte dies auch in die Tat umsetzen. Aber jetzt ist fertig gejammert, hier noch ein bisschen ein Blog-Ausblick:

- Open Air St. Gallen
- Kinderfest Zofingen
- Moon & Stars 07: Peter Gabriel
- diverses..

Wann das alles hier sein wird? Keine Ahnung, aber es wird noch diese Woche etwas weiteres kommen. Keine Angst.

Mittwoch, Juni 27, 2007

Meat Loaf vergammelt?

Alte Herren im Rockbusiness. Entweder sind sie ein Segen und versuchen immer noch neues (wie Robert Fripp, Roger Waters oder Peter Gabriel), oder sie geben einfach nicht auf kämpfen sich weiterhin durch mittelmässige Alben oder Bünenshows in Rollstühlen (Rolling Stones und eben Meat Loaf).
Einem eher traurigen Schauspiel durfte ich am Montag beiwohnen, der werte Herr Michael Lee Aday ist wieder einmal mit einem neuen Album unterwegs. Der dritte Teil der "Bat Out Of Hell" Reihe muss natürlich auch mit einer gross angelegten Tournee gefeiert werden, das Album selber ist qualitativ ja sehr hoch. Doch leider stellt sich der weltbekannte Sänger / Schauspieler mit diesem Unterfangen selber ein Bein, denn die Konzertabfolge ist einfach zu dicht. Die Lieder zu schwer.

Der Beginn der Show versprach noch grosses, wurde doch zuerst ein Filmzusammenschnitt aus seinen Videos gezeigt. Dazu begann die 8köpfige Band schon einmal mit dem ersten Stück. Als er dann endlich auf die Bühne trat (mit langen Haaren!) kochte die Menge hoch. Jedenfalls bis er zu singen begann. Denn ab diesem Punkt wurde klar: Der Herr ist alt, seine Stimme noch älter. Praktisch jeder Ton wurde verfehlt und wenn getroffen, dann praktisch ohne Atem herausgedrückt. Herumtanzen vermochte der Herr schon gar nicht, meistens kauerte er einfach nieder und klammerte sich mit der linken Hand am Hosenbein fest. Die Rechte mit dem Mikrofon begann dann meistens so stark zu zittern, dass sich viele fragten ob dies nur Show oder gar eine Krankheit sei.

Über die Lieder, Show und Band lässt sich nichts schlechtes sagen. Pompös, gross und epochal. Die Lieder waren wie immer zwischen 7 und 20 Minuten lang, dazwischen gab es kurze Showeinlagen oder Meat Loaf musste sich eine Ruhepause gönnen. Die Musiker sind über alle Zweifel erhaben und konnten dies auch bei schönen Solos beweisen. Zum Glück wurde auch von der Soundmischung gute Arbeit geleistet und die Backgroundsängerinen (Augenschmaus.. und tonnenweise Kostümwechsel) gepusht. So versank zwar die Stimme von Meat Loaf manchmal ein bisschen, aber schlimm war dies nicht.

Auf der Bühne selber passierte immer wieder neues. Da wurde mit Pyrotechnik gespielt, gewaltige Lichteffekte aufgefahren und übergrosse Puppen aufgestellt. Eine Sache fürs Auge. Auch wenn die etwas übertriebene Selbstinszenierung mti Videos und Kurzfilmen mir nicht sonderlich gefallen hat.

Vorband war übrigens Maryon Raven, welche dann auch noch ein Lied mit Meat Loaf zum besten gab (It's all coming back to me now vom neusten Album).

Alles in allem ein Konzert welches epochal dargeboten wurde, aber leider nicht wirklich ganz überzeugte da der Hauptgrund zu alt geworden ist für solche Spässe.

Dienstag, Juni 26, 2007

Shrek 3

..Oder wie man eine Filmreihe langsam zu tode reitet.

Blockbuster und deren Fortsetzungen sind ja in Hollywood eine sichere Geldmaschine, ergo wird praktisch nur noch darauf gesetzt. Besonders in der CGI-Sparte exisitert mit Shrek ein solches Beispiel par exelence. Der erste Teil dieser Reihe war witzig, brachte neue Ideen (soweit man dies in einer Parodie auf uralte Märchen erreichen kann) und noch frisch. So lockte die gelungene Veralberung vieler Disney-Filme Millionen ins Kino und somit noch mehr Geld in die Taschen der Produzenten.

Es vergingen nicht viele Monate und die erste Fortsetzung zog ins Lande. Wieder mit der alten Besatzung, wieder mit den gleichen Zielen. Und wieder pilgerten die Leute zigfach in die Lichtspielsääle. Ich selber habe den Film nie ganz gesehen, was auch an meiner Abneigung an solchen Computer-Filmen liegt.

Aber dennoch fügte ich mich letzten Samstag der Allgemeinheit und platzierte mich wieder mal in Zofingen im Kino um Shrek 3 zu frönen. Was ich teilweise nun aber bereue. Die Geschichte des Filmes ist nämlich uninspiriert und langweilig, aber die einzelnen Szenen doch für viele Lacher gut. Der typische Shrek-Humor wird auch hier wiederholt, mit vielen Seitenhieben auf die Film- und Medienindustrie. Die Figuren sind alle sehr gut gestaltet, die Effekte sehr gelungen.
Aber so langsam zeigen sich Abnutzungserscheinungen an dem ganzen Konzept. Man kennt die Gegebenheiten einfach zu gut, die Witze wiederholen sich. Ein harmonisches Gesamtbild will und kann nicht mehr entstehen. So langsam ist es an der Zeit, die Serie zu begraben. Bevor sie eine Kopie ihrer selbst wird.

5/10 inklusive Dornröschen und Led Zeppelin / Wolfmother Bonus.

Samstag, Juni 23, 2007

Noch ist das Klima nicht gerettet

Aber wir sind fleissig dabei.. Wie schon ein paar mal hier erwähnt, wird mit der Klimawahl das Problem endlich zu einer Priorität. Damit nicht nur trockene Unterschriften ohne Kommentar bei den Politiker landen, sind natürlich auch Videos / Photos / Zeichnungen / Lieder willkommen. Hier ein.. *hust* sehr professionelles Beispiel.

Have fun ;)

Mittwoch, Juni 20, 2007

Das war Hamburg 3

Hier nochmals ein paar Bilder von der Studienreise nach Hamburg. Wie immer habe ich auch da nach speziellen Motiven und Lichteinflüssen gesucht. Ich hoffe, es ist mir gelungen.


Festival-Kuriosa

Ein Open Air ist doch immer wieder etwas schönes, wenn auch ziemlich verrücktes. So taucht man für 3 Tage und 2 Nächte in eine komplett eigene Welt ein und lebt in einem abgeschotteten Bereich. Dabei lässt sich natürlich auch so einiges beobachten. Hier mal eine kleine Auswahl an Kuriositäten und Interessantem.

- Obwohl besonders das Greenfield-Festival mit unglaublich gutem Programm aufwartet, gibt es immer wieder Leute die sowas nicht zu kümmern scheint. Unsere Zeltnachbarn waren eine ziemlich grosse Gruppe, blieben aber immer in ihrer Zeltstadt und hörten nicht auf Bier zu saufen und In Extremo zu hören. Ich vermute, die haben keine Band komplett oder auch nur halb gesehen.

- Der Ruf "Helga" verstummt immer mehr, denn "Timmey" ist der neue Hit. Aber auch hier läuft es noch nicht so geschmiert, denn viele Rufe verhallten unbeantwortet in der Menge. Auch ein herzhaftes "rööööhhr" beeindruckte die Fraue nicht wirklich. Liegt wohl an Interlaken.

- Gummitiere sind der neue Schrei. Erstaunlich viele (nicht mehr ganz nüchterne) Menschen liefen mit Gummihühner an der Leine auf dem Gelände herum. Uns war nicht ganz klar ob es eine neue Mode ist, oder einfach eine verrückte Gruppe.

- Warmes Bier zu heissen Mittagsstunden hat eine unglaubliche Wirkung.. So lässt es sich kostengünstig saufen.. *hicks*

- Die ältesten Menschen (mit den verrücktesten Tour-Shirts) gehen am meisten ab. Jedenfalls war es bei manchen Konzerten der Fall. Warum wohl? Sind die jungen Emo-Mädchen zu unbeweglich vor Trauer?

Noch ein Tipp an alle Open-Air-Camper: Nehmt eine Flagge oder sonst was cooles für euer Zelt mit. Es macht dann eifach noch mehr Spass.

Dienstag, Juni 19, 2007

Zofinger Invasion im LaKuZ

Diesen Freitag den 22. Juni 2007 marschiert Zofingen in Langenthal ein. Und ihr seid hoffentlich auch dabei.

Zofinger Invasion im LaKuZ Langenthal

22. Juni 2007 21:00
Neve (long sounds indian grooves & Drum&Bass, Zofingen)
The (ever floating) Spacenote (psychodelic space&prog rock, Zofingen)

Türe ab 21:00
Bräteln vor dem Lakuz ab 18:00 möglich


Zu Neve findet ihr in meinem Blog ja schon eine Konzert / CD Kritik und ich kann mich nur noch wiederholen: Schaut euch die Band an, es lohnt sich mehr als vieles andere an diesem Wochenende.
Auf Spacenote bin ich selber sehr gespannt, kennt man doch ein paar Musiker davon persönlich.

Montag, Juni 18, 2007

Grünes Feld, blauer Himmel

Das erste Open Air im Jahre 2007 hat den Bohli-Test bestanden und wurde über die Rock-Bühne gebracht. Und wie..

Nachdem beim Aufbruch Richtung Interlaken noch alles vom Himmel geschüttet wurde was in Gottes Eimer passt, lichtete sich der Himmel nach der Ankunft auf dem Festgelände. Mit der Zeit drückte dann sogar die Sonne durch und es blieb heiss und sonnig für die restlichen 2 Tage. Von dem her schon einmal perfekte Voraussetzung, das Zelt konnte auch ohne Probleme aufgerichtet werden. Und dann hiess es schon: auf ins Getümmel!

Jede Band hier zu besprechen würde den Rahmen des Beitrages bei weitem sprengen. Darum hier eine kurze Auflistung meiner Favoriten.

Besten Bands am Greenfield-Festival 2007
- Porcupine Tree (Ganz klar, schliesslich eine meiner absoluten Lieblingsband. Sie überzeugen auch live sehr und spielten ein kurzes aber intensives Set.)
- Dredg (Die Klangtüflter im alternativen Rock füllten den leeren Slot von Modest Mouse und rockten mich in Grund und Boden. Klagwelten von unglaublicher Schönheit)
- Queens Of The Stone Age (Staubig, dreckig und geradlinig. Aber trotzdem umwerfend gut.)
- The Killers (Stadionrock, Bombast, Lichter und Show vom feinsten. Überzeugten mit den bekannten Hits und frischen Lieder vom aktuellen Album)

Neuentdeckungen am Greenfield-Festival 2007
- The Smashing Pumpkins (Ich bin hin und weg.. Geniale Band, geniale Musik..)
- Slayer (Mochte ich überhaupt nicht und kannte es eigentlich auch gar nicht.. Jetzt schon.)

Bekehrungen am Greenfield-Festival 2007
- Flogging Molly (Live der Oberkracher. Irish Music ist einfach nur super.)
- Incubus (Bis jetzt für mich eher ein unbeschriebenes Blatt, aber trotz "Love Hurts" ein hammer Konzert)

Des weiteren waren viele Bands auch super, manche enttäuschten aber auch (The Hives, Marilyn Manson). Aber das Festival war durchwegs super, mit hammer Stimmung und netten Leuten. Die Location ist auch elegant und das Gelände riesig. Nächstes Jahr bin sehr gerne wieder dabei, besonders bei einem solchen Lineup.

Dienstag, Juni 12, 2007

Steve Thorne - Part Two: Emotional Creatures

Musikhefte zu lesen bringt viele Vorteile mit sich. So kann man Fachwissen zu vielen Bands erlangen, somit bei Diskussionen mit Freunden ohne Probleme mithalten. Daneben findet man viele Infos zu den Band und Platten und auch jenste Konzerttipps. Das beste aber: Man entdeckt neue Bands und Musiker. Besonders hilfreich kann dies im Prog-Sektor sein. Da dieser Stil nicht zu den Modearten gehört, findet man viele Infos und Tipps erst auf den zweiten Blick. Dank dem Magazin "eclipsed" bleibe aber auch ich einigermassen infomiert.

Eine Neuentdeckung ist Steve Thorne. Dieser Mann hat nun sein zweites Album veröffentlich, der zweite Teil des "Emotional Creatures" Konzeptes. Eine Sammlung von Lieder die sich alle mit dem Thema Mensch und seiner doch eher unglaublichen Art und Logik beschäftigen.
Steve Thorne hat die Lieder nicht nur geschrieben und gesungen, sondern spielt auch noch jenste Istrumente. Begleitet wird er von einer wahren Flut an Stars im Prog / Melodic / Artrock Bereich. Nebst Nick d'Virgilio, Tony Levin, Goeff Downes oder Dave Meros findet man noch viele andere Klangvolle Namen im Booklet.

Die Musik bewegt sich im Artrock Bereich, wird manchmal etwas härter, bleibt aber meistens ruhig und eher auch im Folk-Bereich. Das Album weist zudem noch 3 Instrumentalsongs auf und punktet zudem mit der ansprechenden Gestaltung.
Jedes Lied ist zudem ein kleines Meisterwerk. Wunderbare Melodien, starker Gesang und perfekte Einspielung. Alles top.

Für mich nach Blackfield - II endlich wieder mal ein Album, dass ich Tag und Nacht hören könnte. Ohne das es mir verleidet.

9/10

Das war Hamburg 2

Nachdem schon ein paar Bilder das Licht der öffentlichen Welt erblicken durften, folgen hier nun ein paar Fakten für Mathematik-Erfreute Menschen. Will heissen: Hamburg in Zahlen.

Meine Wenigkeit hat..

5 Tage dort verbracht.
19 (Zimmer Nummer)
14 Stunden geschlafen (alle 5 Nächte zusammengerechnet).
0.3 Nächte im WC verbracht.
8 Skizzen angefertigt.
219 Photos geschossen.
3 Videos gemacht.
4 Tode gstorben.
1 Mal bei Burger King gewürgt.
1 Nacht zu Hip-Hop getanzt.
4 Mal die Reeperbahn besucht.
20 Biere geleert.
3 Tequilas runtergedrückt.
2 Mojitos gesöffelt.
1 Hotelzimmer verschönert (also eigentlich nur die Wände).
2 betrunkene Lehrer im Ausgang begleitet.
x Mal gelacht.
x + 100 Mal gegähnt (Müdigkeit.. nicht Langeweile).
1 Nudelsalat gekauft (ohne Löffel.. Super..).
0.5 Nudelsalat in die Minibar im Hotel gestellt.
100e von U-Bahnfahrten überlebt.
4 CDs gekauft.
1'598 Mal die Hamburg-Hmyne "Bohli Rock" gesummt / geschrien / gesungen.
1 Mal verfahren.
0 Sekunden auf die Heimreise gefreut.

Höchster Betrag der jemals für ein Getränk bezahlt wurde (zum Glück nicht von mir):
120 Euro.

Und das war eigentlich nur ein kleiner Teil..

Montag, Juni 11, 2007

Das war Hamburg 1

Ich bin zurück, mit schwerem Herzen. Unfassbar schnell verflogen die 5 Tage in Deutschland, unfassbar viel wurde erlebt.
Ein Reisebericht wird wohl noch folgen, allerdings wird meine Freizeit momentan stark durch die Schule und anderen Aufgaben beansprucht. Längere Texte sind nicht unbedingt zu erwarten.

Trotzdem (oder wie immer) hier schon ein paar Bilder:

Dienstag, Juni 05, 2007

Und jetzt wirklich weg..

Nachdem es ja schon im letzten Post angekündigt wurde folgt hier nun die Abschiedsmeldung:

Vom 06.-10.06.2007 werde ich mich in Hamburg aufhalten und sauf... äh Architektur begutachten. Das heisst leider auch, keine weiteren Blogeinträge.

Ich hoffe schwer, dass nach meiner Rückkehr auch unser PC zu Hause wieder läuft und für mein Blogwahn zur Verfügung steht. Bis dahin: Cheers!


Bahnhof Dulliken, Sonntag 03.06.2007 / 05.24

Freitag, Juni 01, 2007

Blog, Zeit und Internet

Ich muss euch vorwarnen, denn schon bald wird es wieder eine Durststrecke geben in der nichts gepostet wird. Da der letzte Beitrag schon fast eine Woche zurückliegt ist es an der Zeit meine Lage etwas zu klären:

Eigentlich wollte ich diese Woche vieles hier hineinschreiben, kam aber dank Baustellen-Praktikum, Ausgang etc. nie dazu. Und gestern ist bei uns zu Hause auch noch der PC gestorben, wenn auch noch nicht komplett. Arbeiten kann man nur noch sehr beschränkt und ich hoffe einfach dass meine Daten noch vorhanden sind. Darum ist bis jetzt der zweite Teil der ÜK-Reihe noch nicht hier erschienen.

Dazu kommt nächste Woche noch die Studiereise nach Hamburg, ergo gibt es vom 05.-10.06.2007 ganz sicher keine Einträge. Also, ich hoffe ihr steht diese schwere Zeit zusammen mit mir durch und drück unserem Rechner die Daumen. Schliesslich ist er mit 3 Jahren schon ein ziemlich alter Kerl ;)

Cheers.