Donnerstag, Oktober 25, 2007
Montag, Oktober 22, 2007
Hot Fuzz / SiCKO

Komödien sind so eine Sache. Entweder driften sie ins vulgäre ab und sind nur noch für 13-jährige Stubenhocker interessant (siehe American Pie und Konsorten) oder aber für Erwachsene und sehr skuril (Monty Python und Gefolgschaften). Besonders der Englische Humor macht es vielen nicht einfach, befindet sich momentan aber auf dem Vormarsch (Little Britain und Kumpels). Auch Hot Fuzz gehört in diese Kategorie und stammt von den Machern von Shaun Of The Dead.
Dieses mal wurden nicht Zombiefilme seziert, sondern die Buddy-Movies. Getragen wird die Geschichte von Simon Pegg, welcher auch hier reduziert aber treffend schauspielert und von einer überzeugenden Truppe begleitet wird. Besonders Timothy Dalton als Fiesling ist ein Fest, Bill Nighty begeistert wie immer (auch wenn er hier nur 4 Minuten lang auftaucht). Die Witze sind meistens sehr zündend, auch wenn teilweise etwas überspitz. Trotzdem ist Hot Fuzz eine der besten Komödien seit langem, auch wenn die Geschichte so vorhersehbar ist wie in einem Steven Seagal Film.
7 / 10 Pints, getrunken ausserdienstlich im örtlichen Pup.
SiCKO

Michael Moore ist wieder da und hat einen neuen Film im Gepäck. Schon im Vorfeld wurde viel darüber gesprochen, jetzt endlich hat man sich selber überzeugen können wie einseitig der Film ist.
Was Herr Moore kann und will gelingt ihm auch in diesem Satire-Doku Werk: Er kann schockieren. Die aufgedeckten Fakten und Machenschaften der US-amerikanischen Gesundheitsindustrie sind haarsträubend und beleidigend für alle Patienten. Moore selber reist während des Films in diverse europäische Länder um sich von der anderen Seite zu überzeugen; und erlebt einen Kulturschock sondergleichen. Das sozialistische System (in den USA als kommunistisches Teufelswerk verflucht) funktioniert ohne Probleme, den Menschen geht es super. Mit diesem Wissen macht er sich dann mit einem Boot voller Verzweifelten auf Richtung Kuba... Sicher zeigt er manche Fakten und Lebenssituationen nur von einer Seite, sicher hält er gewisse Aussagen und Punkt im geheimen. Aber trotzdem ist der Film interessant, augenöffnend und diskussionanregend. Wer sich ein bisschen für die Welt ausserhalb seines Gartens interessiert wird an dem Film bestimmt gefallen finden.
8 / 10 Pillen, gekauft zu einem Freundschaftspreis von 120 US-Dollar und 5 Cents.
Noch mehr Velo und Urwald
http://greenteams.net/cms/index.php?page=748
Warum momentan in meinem Blog nicht viel läuft ist einfach zu erklären:
Am 30.10.2007 muss ich meine SVA und Semesterarbeit (inkl. Modell) abgeben. Darum nutze ich momentan jede Minute meiner Freizeit (und jeder ruhige Moment im Büro) um an diesen Projekten weiter zu arbeiten. Ich verspreche aber, dass spätestens im November dann wieder öfters was neues hier steht.
Cheers.
Mittwoch, Oktober 17, 2007
VeloToUrwald 2007
Frisch gestärkt ging es weiter nach Bern wo wir in der Jugi unser Nachtlager aufschlugen. Am Freitag morgen kamen noch 3 weitere Jugendliche zu unserer Gruppe hinzu und wir trafen und mit Herrn Egler im SECO. Dabei konnten wir mit ihm nicht nur über das SECO und den Regenwald diskutieren, sondern deponierten auch gleich noch unsere 1'600 Unterschriften zum Schutz des Kongo-Regenwaldes.
Von Olten aus führte der letzte Teil unserer Tour dann nach Schönenwerd um die Gemeinde mit hilfe des regionalen Greenteams aufzumuntern, urwaldfreundlich zu werden.
Es waren 2 lustige, interessante und spannende Tage. Ich hoffe, dass ich auch im nächsten Jahr wieder mitfahren kann, und die Radstrecken etwas länger sind. ;)

Mittwoch, Oktober 10, 2007
Zofingen bei Nacht
Samstag, Oktober 06, 2007
Musik auflisten
Sich eine Sammlung zu erschaffen ist ja immer etwas sehr schönes. Besonders für uns Krebse ist dies eine wunderbare Freizeitbeschäftigung. Bei mir hat sich das Sammeln momentan auf die Musik beschränkt, CDs um es besser zu sagen. Und es ist immer wieder erstaunlich wie schnell sich diese Dinger stapeln. Da liegt die Gefahr des Übersichtsverlustes nahe, aber es gibt eine Möglichkeit dem entgegenzuwirken.
Auf http://www.musik-sammler.de habt ihr die Möglichkeit, eure Sammlung online zu stellen und selber wieder einmal zu schauen was sich eigentlich so alles in euren Regalen befindet. Ihr habt daneben auch noch die Chance weitere CDs und Versionen zu erstellen, in Foren zu schreiben und sich mit Gleichgesinnten zu unterhalten.
http://www.musik-sammler.de/sammlung/debohli
Freitag, Oktober 05, 2007
Die zweite Haut
Die zweite Haut [Mr. Murder]von Dean Koontz
Was als surrealistischer Alptraum beginnt, entwickelt sich bald zum actionreichen Thriller: Eine perfekte Mischung aus harmonischer Familienidylle, eiskaltem Schrecken, wissenschaftlichen Experimenten und raffinierter Dramatik. Eine phantastische, brillant und fesselnd geschriebene Vision voller Abgründe und überraschender Wendungen... [Zitat Buchrücken]
Martin Stillwater ist ein erfolgreicher Krimiautor, lebt in einem schönen Haus und hat eine intakte Familie mit zwei jungen Töchtern. Alles in seinem Leben verläuft nach Plan, bis er eines Tages ein Blackout hat und von sieben Minuten nicht mehr weiss was er getan hat. Schon bald darauf wird in seinem Haus eingebrochen. Als sich Martin dem Eindringling stellt ist er überrascht: Der Mann sieht genau gleich aus wie Martin!
Alfie ist ein professioneller Mörder der im Namen von unbekannten Männern Aufträge erledigt. Er handelt nicht anhand von Instinkt oder seinen Gedanken, sondern wurde mit Gehirnwäschen programmiert. Doch in letzter Zeit fühlt er sich von einer unbekannten Kraft angezogen. Er kann sich nicht mehr auf die zu erledigende Arbeit konzentrieren und muss dem Sog nachgeben. Als er beim Ausgangspunkt eintrifft weiss er genau, hier wird er zu Jemandem. Hier bekommt er sein Leben zurück das ihm gestohlen wurde, hier findet er seinen Verräter. Und dieser Schriftsteller muss dafür sterben!
Die Geschichte und das Szenario sind sehr spannend, nur fällt schon früh etwas auf. Wie meistens bei Koontz dreht sich alles um eine normale Familie, einen Killer und geheime Machenschaften im Hintergrund. Ebenso können die Familienmitglieder übernatürliche Geschehnisse nicht akzeptieren und gelangen bald an einen Punkt an dem sie nicht mehr wegrennen sondern sich der Gefahr stellen.
Der Schreibstil ist sehr gut lesbar und geizt auch nicht mit Details. Es werden auch immer wieder Ausflüge in die Gedankenwelt der Protagonisten gestattet, Action und Handlung halten sich in einer guten Balance. Nur leider gelingt es dem Autor nicht, durchgehende Spannung aufzubauen. Meistens tritt die Aufregung nur an bestimmt stellen auf, verursacht dann aber echtes Herzklopfen. Leider ist dies nach ein paar Seiten dann meistens aber schon wieder vorbei.
Trotzdem will man wissen woher dieser Killer stammt und wieso er genau gleich aussieht wie Martin. Allerdings erschafft sich Koontz somit auch ein Dilemma, denn die Auflösung hält den Vorstellungen des Lesers niemals stand. Die Erklärung ist so simpel wie banal und erscheint weder sonderlich logisch noch befriedigend. Somit hinterlässt besonders das Ende wieder einmal einen etwas bitteren Nachgeschmack. Dies ist sehr schade, denn das Buch wäre wirklich gelungen.
Somit kann ich leider immer noch nicht verstehen, was an Dean Koontz so genial sein soll. Er ist sicherlich ein sehr guter Schriftsteller, an King reicht er aber nie heran.
Donnerstag, Oktober 04, 2007
Red und Antwort?
Ich wagte mich in Höhle des Löwen, in den innersten Kreis der Hölle, an die SVP-Veranstaltung „Samuel Schmid in Zofingen“. Gelockt wurde ich durch die Voraussicht, den Bundesrat einmal hautnah zu erleben und zu sehen wie so ein Treffen funktioniert.
Schon beim Eingang wurden wir von Petitionen wie „Verbietet den Minarettbau“ überschüttet, der Securitas war einen kritischen Blick auf mich. Lag es an dem Anti-Atomenergie Button den ich trug? Oder doch an dem Greenpeace Armband?
Aus dem Innern der Halle schallten uns alsbald auch die Klänge der „Staufberg Musikanten“ entgegen. Da hüpft das bürgerliche Herz und schunkelt mit. Ich selber hoffte eher, nach einem Lied sei dann Schluss. Doch die fröhlichen Gesellen spielten weiter bis Herr Schmid auftauchte, und dieser Punkt war noch 40 Minuten entfernt.
Zuerst steuerten wir das Buffet an, auch da gab es eine eher enttäuschende Überraschung. Es gibt keine Bratwürste und kein Elmercitro. Feldschlösschen aber war vorhanden, ebenso Älplermaccaroni und Schweinswürste mit Thomi-Senf. Die Preise waren höher als vermutet, hatte hier die SVP oder der SV(p)-Service seine Hand im Spiel? Wahrscheinlich werden so die entstandenen Wahlkampfkosten kompensiert.
Bewaffnet mit Bier wanderte unsere Gruppe an einen Tisch (schön dekoriert mit SVP-Tischplastiktuch) und studierte die aufliegenden Infos (Wahlzeitung, Flyer etc.). Es verging keine Viertelstunde, da watschelte auch schon der erste Nationalratskandidat an und stopfte uns allen massig Propaganda in die Hände. Auch wenn ein paar nicht einmal erklären konnten, wie ihre Verhaltensweise ist. „Jo ich be ebe eifach speziell.. aso.. jo.. speziell.“ So langsam fühlte ich mich echt unwohl, ich hatte nicht einmal Flugblätter von Greenpeace dabei.
Nach eine kurzen Begrüssung mit überdurchschnittlich vielen Versprecher fand sich der Sämi auf der Bühne wieder und sprach über Sport, Wirtschaft, Sicherheit und die Wahlen. Er hielt sich erstaunlich kurz, erwähnte auch nicht viel Neues. Schon bald konnten die Leute fragen stellen. Die meisten bewegten sich im Wirtschaftrahmen, nur ich wagte einen Ausflug in das Gebiet Energieverbrauch. Leider wurde meine Frage nur ausweichend beantwortet, die Kernaussage war aber: Wir werden nicht ohne ein neues AKW auskommen. Tja lieber Sämi, hier muss ich dir leider widersprechen. Aber danke trotzdem, dass du mich angehört hast.
Ich werde nun noch bestimmter nicht die SVP wählen und,
ich habe ein Schaf-Plakat („Sicherheit schaffen“) ergattern können. Zu diesem Punkt sage ich nur: Fortsetzung folgt…
Mittwoch, Oktober 03, 2007
Verlangt Porcupine Tree
Aber was soll das eigentlich?
Porcupine Tree haben dieses Demand-System eigerichtet, in dem die Band aufforden kann an bestimmten Orten zu spielen. Und wieso da nicht den (auch in der Band selber) altbekannten Ort Pratteln wählen? 24 Leute nebst mir dachten schon so, ich hoffe ihr unterstützt uns bei dem Vorhaben.
Ganz einfach auch "Demand It" klicken und dann als Ort "Pratteln" eingeben, zuerst aber sicher gehen dass "Not In The U.S." gewählt wurde. Auch wenn ihr das Konzert dann vielleicht nicht besuchen werdet, helft uns Fans trotzdem die Band wieder einmal in diese Halle zu bewegen. Besten dank.
Dienstag, Oktober 02, 2007
"There Must Be More Than This" 5
Folge 5: Die Zimmertüre
Nachdem ich euch den Türgriff ja schon etwas näher gebracht habe, hier für einmal das Gesamtwerk.
Eine Tür zeigt immer, was für eine Person hinter der Wand lebt. Ein Spiegelbild der Interessen (Seele?) sozusagen. Bei mir ist es ziemlich klar, was momentan so daran hängt:
Das Solar Generation Poster, ein SG-Kleber, eine Karte der Klimawahl, ein Stopp-Offroader Kleber, ein Greenpeace Wahlkleber, ein aktuelles Wahlplakat der Grünen.
Ebenso ist eine Postkarte von U2 und ein Spruchzettel "Everything You Know Is Wrong" (ebenfalls U2) darauf zu finden. Was der Spruch nun da zu suchen hat, wie ich darüber denke und was ich mitteilen möchte überlasse ich für einmal euch. Schliesslich erstellt jeder gerne Theorien.
Auf der Zimmerseite ist es einiges kahler. Hier befindet sich der von mir aufgemalte "Believe" spruch und ein Artwork von Tool. Und natürlich der famose Türgriff.
Die Poster und Zettel an der Türe wechseln teilweise oft, allerdings wird das Solar Generation Poter wohl für sehr lange Zeit bleiben.

Montag, Oktober 01, 2007
Sämi in Zofingen
Bundesrat Samuel Schmid kommt morgen Dienstag 02.10.2007 nach Zofingen und hält in der Werkhalle der Firma Siegfried eine Rede.
Warum ich mir das antue? Erstens habe ich noch nie eine solche Veranstaltung besucht, zweitens ist es interessant einmal die Meinungen der SVPler genauer zu beobachte und drittens sollte man sich in jedem Bereich weiterbilden.
Und es wir bestimmt "Bratwurst oder Spiessli, Bier und Elmercitro"* geben. Echt toll.. ;)
*Zitat von L.Z. aus S. Besten Dank für diese Aufmunterung am grauen Montagmorgen.
Donnerstag, September 27, 2007
Return To Bern
Der Sinn der ganzen Aktion: Wir wecken die Bewohner der Schweiz mit 1000 Wecker auf. Damit endlich allen klar wird, dass wir auch ohne Atomstrom weiterleben können. Der Erfolg war gross, es erschienen mehr als 3'000 Personen auf dem Bundesplatz. Und wir vom JSP waren wieder einmal mittendrin.
Mittwoch, September 26, 2007
1408
Ein Horrorfilm in den Kinos ist ja heutzutage keine Sonderheit mehr, einer der ruhigeren und psychotischeren Sorte aber leider doch rar. Die Leute schauen sich lieber blutige Metzeleien im Stil von Saw an, der gepflegte Horror ohne Blut ist fast ausgestorben. Doch siehe da: Eine Rückkehr könnte möglich sein, denn mit 1408 hat wieder einmal ein klassischer Psycho-Schocker das Licht der Sääle erblickt.Die Handlung bassiert auf einer Kurzgeschichte von dem Meister des Horrors, Stephen King. Erschienen in der Sammlung "Im Kabinett des Todes" erzählt sie die Story von Schriftsteller Mike Enslin, der Bücher über spukende Orte herausbringt. Als er sich - trotz abraten des Managers - für eine Nacht im Zimmer 1408 des Hotel Dolphin einquartiert, scheint er auch dieses Mal bloss Opfer einer guten Marketingstrategie geworden zu sein. Bis wirklich albtraumhafte Dinge geschehen..
Bücher zu verfilmen ist ja bekanntlich ein fast unmögliches Unterfangen. Besonders an den Geschichte von Richard Bachmann haben sich schon so manche Regisseure die Zähne ausgebissen. Gelungene Werke lassen sich an einer Hand abzählen, der Haufen mit dem Mist wird hingegen immer grösser. Seine, in geschriebener Form unglaubliche Welten, sind teilweise einfach nicht zu visualisieren. Wenn doch, dann nur mit Gefahr ins Lächerlich abzudriften.
Mit 1408 ist den Hollywoodianer aber wieder mal ein Film gelungen, der nicht nur packt sondern auch erschreckt. Die Schockmomente sind eher sparsam eingesetzt, verfehlen aber nie ihre Wirkung. Leider wurden schon viele im ziemlich schockierenden Trailer verbraten, der Filmgenuss wird dadurch aber nicht wirklich geschmältert.
Die Schauspieler agieren alle auf sehr hohem Niveau, besonders die beiden Hauptdarsteller John Cusack und Samuel L. Jackson. Der heimliche Star des Filmes ist aber das Hotelzimmer und seine abgrundtief bösen Gedanken und Ideen die es auf Mike Enslin projeziert.
Die Effekte sind sehr gelungen und zu keiner Zeit übertrieben. Und das beste: Es fliesst praktisch kein Blut. Alles bleibt suptil und in dem psychischen Bereich. Doch leider kann der Film nicht immer komplett überzeugen. Teilweise stellt sich eine gewisse Langatmigkeit ein, das Ende überzeugt auch nicht wirklich. Trotzdem ist Streifen wieder einmal eine gelungene Abwechslung im Horror-Genre.
7/10 Totenköpfen, von Personen die nie Ideen geklaut haben.
Montag, September 24, 2007
Wochenendliches Engagement
Wie dem auch sei, auch dieses Wochenende war ich Samstags und Sonntags unter dem grünen Namen in Zürich unterwegs. Samstag war die Velodemo, zu einer Velofreundlicheren Stadt und einem Autofreien 22. September. Nebst den jungen Grünen (welche die Organisation unter sich hatten), nahmen auch die ReGru Zürich und Olten (inkl. meiner Wenigkeit) von Greenpeace teil. Viele Infos dazu findet ihr auf http://www.22september.ch/
Auch die Presse war dabei, einen Bericht findet ihr zum Beispiel hier.
Am Sonngat hiess es dann: Autofreies Limmatquai für den Multimobil-Tag. Wir waren mit unserem Stand des JugendSolarPrjektes vor Ort und verteilten Massenhaft Greenpeace-Schlüsselanhänger, Infomaterial und Gratis Sirup. Interessiere konnten auch am eingenen Beispiel testen, wie viel mehr Strom eine Glühbirne im Gegensatz zu einer Energiesparlampe braucht.
Leider ist dieser Tag für dei Stadt Zürich mehr eine Alibi-Übung um vom 22. abzulenken (siehe auch dieser Bericht). Aber es war trotzdem wieder einmal sehr interessant mit solch verschiedenen Leuten zu sprechen und das JSP zu bewerben. Sogar das Wetter machte toll mit und unser Teewasser konnte mit Sonnenenergie gekocht werden.
Nächstes Jahr werde ich wohl an beiden Anlässen wieder mit dabei sein und ein paar von euch hoffentlich auch.
Donnerstag, September 20, 2007
The Sky Is The Limit "1"
So langsam ist es nun aber an der Zeit, den musikalischen Horizont meiner Sammlung noch weiter zu sprengen und vergrössern. Und warum dann nicht gleich mit einer Stilrichtung zu beginnen, die mich schon lange reizt und fasziniert hat? Genau, der elektronischen Musik. Darum:
Teil 1: Programming und Clubs
Das Genre ist gross, die Auswahl riesig. Meine Kenntnisse sehr beschränkt, schon alleine bei den Untergruppen verliere ich nach 2 Sekunden die Übersicht. Ich habe also beschlossen, da zu Beginnen wo es von allen Seiten mit Empfehlungen hagelt.
Ein Berufskollege hat sich die CD vor nicht allzulanger Zeit zugelegt und schwärt immer wieder davon. Im Musikexpress wurde sie zur CD des Monats gekürt, im Visions in sehr hohe Ränge befördert. Man schlägt also zu. Schon die ersten Klänge offenbaren einen verdreckten, knarrzigen Soundkosmos. Hier ist nichts poliert, nichts wirklich hochglanz. Und genau das will ich. Die Stücke funktionieren als Singles, als Album, als Mix und gehen meist nahtlos ineinander über. Dazu kommen extreme Breaks, brutale Bässe und sehr spezieller Gesang (wenn auch nur bei 3 der 12 Tracks). Nach 2 Hördurchgängen lässt sich sagen: Das Album ist verdammt treibend und einfach nur super.
Röyksopp - The Understanding
Na gut, wirklich gehört habe ich die CD jetzt nicht. Aber der einzige Kaufgrund war eigentlich auch nur ein Song. "What Else Is There" ist simple aber wunderschön. Die entrückte Stimme, die Melodien, die sanften aber vollen Klänge. Der Rest des Album klingt sehr unterschiedlich (habe ein bisschen reingehört), ein Fazit lässt sich aber noch nicht ziehen. Allerdings ist diese Musik völlig andere als die von Justice und erinnert teilweise eher an Air.
Tjo das war es erstmal. Ich habe mir auch noch die neue von Samael (Solar Soul) zugelegt, aber kann noch gar nichts darüber sagen. Ist eigentlich auch nicht elektronische Musik, sondern eher Industrial / Metal mit elektronischen Elementen.
Weitere geplante Sprengungen am Horizont werden in Richtung Hip-Hop / Rap und Jazz / Blues führen. Jedenfalls in der aktuellen Planungsphase. Stay tuned.
Brittnau ohne Bohlis
Das Leben in unserer Bruchbude.. ähh Wohnung ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Die Nachbarn in der unteren Wohnung können nerven, die alten Bestandteile des Hauses auseinanderfallen. Ebenso gibt es Pläne mit weiteren Leuten zusammen zuziehen und dafür sind dann auch die schlecht eingeteilten 7 Zimmer an der Aarburgerstrasse zu wenig. Darum halten wir immer wieder die Augen nach top Angeboten auf und wandern über die Anzeigeseiten.
Auch in diesem Monat schien sich das Blatt zu wenden, denn ein EFH in Brittnau wollte fast in unseren Besitz. Schlussendlich allerdings war der Zustand des Hauses aber so schrecklich, dass auch der extrem niedrige Preis keinen positiven Entscheid herbeiführen konnte. Ich stehe nun etwas zwiespältig auf der Strasse Richtung Zukunft und fühle mich ein bisschen hin und her gerissen zwischen Freude und Trauer.
Denn nach Brittnau zu ziehen wäre nicht wirklich das tollste, der Ort ist nicht wirklich mehr als ein SVP-Kaff. Und ich als Linksgrüner wäre da bestimmt sehr gerne gesehen. Ebenso fände ich es schade, alles hier in Zofingen zu verlassen. Gleichzeitig aber wäre ein Neubeginn genau das richtige, frischer Wind und endlich raus aus dieser Wohnung. Schliesslich leben wir nun schon seit mehr als 18 Jahren hier. Auch wäre der Umbau sehr spassig gewesen, ich habe mich mit dem Gedanken hier zu verschwinden plötzlich stark angefreudet.
Auch die Aussicht auf eine WG-Gründung liess viele Pläne neu formieren. Dann aber der negative Entscheid, wir nehmen es nicht..
Und jetzt? Irgendwie bin ich sehr enttäuscht. Denn es bleibt wieder einmal alles beim alten. Für wie lange vermag ich nicht zu sagen, trotzdem steige ich in den Wagen und fahre weiter. Wohin die Strasse führt weiss keiner, aber wenigestens wissen wir alle: Es geht immer vorwärts.
Mittwoch, September 19, 2007
120.5 dB? Das chöneder besser..
Leider war es musikalisch nicht meine Linie, wurde eher Country, Pop oder traditionelle Musik gespielt. Trotzdem schafften wir es mit einem durchschnittlichen Alkoholpegel den Abend zu überstehen. Die Band Scacciapensieri war dann wirklich ein gelungener Abschluss für den Abend und wir machten uns mit 2 Stühlen auf den Heimweg.
Der Samstag Abend stand ganz im Schatten eines Auftrittes: Blusbueb.
Der Mann und seine verrückte Truppe bescherte uns einen musikalisch und humorvollen Auftritt der mehr als befriedigte. Die Plätze in der ersten Reihe hatten wir schon längers vor Konzertbeginn ergattert und gaben sie nicht mehr her, egal ob es blonde hübsche Fraue oder alte Männer (nein, nicht Fredy) waren.
Nach einer Stunde und 15 Minuten war es dann leider auch schon wieder vorbei, die Truppe konnte auch zu keiner zweiten Zugabe auf die Bühne kommen. Denn der Sicherheitsdienst hielt die Musiker davon ab. Immer diese Lärmauflagen..
Wir stapften danach frischmunter Richtung Tortilla Flat. Leider war das Butchers Pup sehr voll und die Temperatur im inneren übermässig hoch. Zum tanzen kam man nicht richtig, die Band war trotzdem super. Abschliessend lässt sich sagen, dass der Anlass eine sehr unterhaltsame Sache ist. Und man lernt nebst neuen Leuten und Bands auch noch neue Bars und Pups in Aarau kennen..
Sowas sollte es eigentlich auch mal in Zofingen geben. Bloss: Welche Band würde schon freiwillig im Rebstock spielen? Diese hier vielleicht?
Ach ja: Die Stühle sind nun in der Hütte des Haldenweihers gelandet. Mal schauen wie lange sie da verweilen ohne missbraucht / entfernt zu werden. Ansonsten muss trotzdem ein Sofa her.
Dienstag, September 18, 2007
"There Must Be More Than This" 4
Folge 4: Ein gelber Ofen
Er ziert mein Zimmer und verschönert das Esszimmer. Dieser Wunderbare gelbe Kachelofen befindet sich schon seit dem erbauen unseres Hauses an dem exponierten Platz und staub fleissig vor sich hin. Einfeuern kann man ihn schon lange nicht mehr, denn das Kamin wurde entfernt. Darum ist er eigentlich komplett unbrauchbar und steht ein da.
Schön ist das Ding nicht, ein Kaschierungsversuch mit Poster / Flaggen ging aber auch eher nach hinten los. Aber nach 18 Jahren in diesem Haus hat man sich ja schon an so manches gewohnt.. Bloss: Was denken die Besucher darüber?
Ach ja.. Diese Unordnung die in meinem Zimmer teilweise zu erhaschen ist, findet man nun nicht mehr vor. Das Bild ist aber schon vor ein paar Wochen entstanden als die grosse Aufräumaktion noch nicht passiert war.

Montag, September 17, 2007
Beitrag 250!
Ohne euch gäbe es den Blog schon lange nicht mehr, auch die Kommentare geben mir immer wieder eine wichtige und hilfreiche Rückmeldung wie die aktuellen Einträge aufgenommen werden.
Ich hoffe ihr hattet bis jetzt genau so viel Spass beim Lesen wie ich beim Schreiben. Und dass ihr auch weiterhin meinen (mehr oder weniger) kreativen Ergüsse folgen werdet.
Semesterarbeit: Stress und Spass
Da ich nun das letzte Lehrjahr erreicht habe, häufen sich die grossen Arbeiten und Aufträge. So dürfen wir in der Schule momentan die SVA und Semesterarbeit erstellen. Daneben gibt es praktisch jede Woche eine Prüfung und sonst genügend Denkarbeit.
Auch im Büro selber haben wir momentan erstaunlich viel zu tun, ein frisch-fröhliches Blogschreiben gibt es nicht mehr häufig. Allerdings würde mir dies auch niemals einfallen *hust*.
Was ist aber eine Semesterarbeit?
Hier dürfen wir ein Schifflandungssteg in Luzern von Grund auf entwerfen / konstruieren und zeichnen. Die erste Phase besteht nun aus dem Design, der Nutzung und 1:100 Plänen. Dies alles ist zwar ziemlich aufwändig, macht aber auch Spass. Schliesslich kann man alles selber bestimmen und ist sein eigener Chef. Ob es dann auch gut herauskommt ist allerdings die andere Frage.
Hier schon mal eine Visualisierung meinen ersten Planentwürfen. Click it.

Mittwoch, September 12, 2007
Musig i de Altstadt
Jawohl, denn am Freitag und Samstag findet dieser Anlass wieder in Aarau statt und ich hoffe doch sehr, ein paar von euch da draussen anzutreffen.
Was ist denn "Musig i de Altstadt"? Ganz einfach: In diversen Pups und Bars treten Schweizer Bands auf ohne dass man dafür Eintritt bezahlen müsste. Man kann das gepflegte Trinken also mit dem Lauschen von wohlgespielten Klängen verbinden.
Hier finder ihr das Programm.
Freitags werde ich wohl nicht da sein, aber ganz sicher am Samstag. Und Blusbueb sowie Tortilla Flat sind einfach ein Must See!
Cheers.
Samstag, September 08, 2007
Brennen muss Salem
von Stephen King
Salem's Lot ist eine Kleinstadt an der amerikanischen Ostküste. Alles geht dort seinen ruhigen, gemächlichen Gang, bis der Schriftsteller Ben Mears nach langen Jahren in die Stadt zurückkehrt. Er interessiert sich auffällig für das Marstenhaus, ein Spukhaus, das seit dem rätselhaften Tod seiner Bewohner im Jahre 1939 leersteht. Und wieder treibt eine unheimliche Kraft in Salem's Lot ihr Unwesen - das Grauen ist zurückgekehrt. [Zitat Buchrücken]
Einer der ersten Erfolge gelang Stephen King mit diesem Horror-Meisterwerk.
Erstmals 1975 erschienen, präsentiert Salem's Lot völlig neue Seiten und Aspekte in Vampirerzählungen ohne wirklich viel anders zu machen. Wie bei all seinen Bücher gelingt es dem Autor jedoch, den Leser schon nach wenigen Seiten total zu fesseln und nicht mehr loszulassen. Der Horror ist wie immer sehr eindringlich und kann einem schon durch den Tag hindurch (oder eher durch die Nacht) verfolgen.
Die Personen sind wie immer sehr unterschiedlich und gut charakterisiert, die Bösen abgrundtief schlecht aber trotzdem mit Ecken und Kanten. Die Taten werden teilweise ziemlich genau und sehr blutig beschrieben, viel mehr Angst macht in diesem Buch aber die klemmende Atmosphäre im Städtchen Jerusalems Lot. Da die Vampire mit der Zeit immer mehr Besucher übernehmen und zu ihrer Seite bringen, sehen sich die "Helden" einer immer auswegsloseren Situation gegenüber.
Sehr interessant ist auch der Aspekt, dass die Menschen nur am Tag handeln können und in der Nacht die Stadt dem Grauen überlassen müssen. Bei den Vampiren ist dies natürlich genau umgekehrt, nur verstehen sie es vorzüglich sich während des Tages zu verstecken.
Wie immer ist der Schreibstil von King flüssig, unkompliziert aber doch detailliert.
Wer ihn liebt wird auch an diesem Buch freude haben, auch wenn ihn Vampire nicht unbedingt interessieren. Die Leute die noch nie gross was mit Stephen King anfangen konnten, werden es auch mit diesem Buch nicht.
Leider ist es nur knapp 600 Seiten und teilweise etwas schlecht übersetzt..
8/10
Freitag, September 07, 2007
Stanley Kubrick / 2001
Er war ein Visionär, ein Meister seines Faches und wird für immer einer der besten Regisseure aller Zeiten bleiben. Stanley Kubrick.Um diesem Genie auch genügend Respekt zu zollen, exisitert seit längerem nun schon die Wanderausstellung "Stanley Kubrick - Inside The Mind Of A Visionary Filmmaker". Von April bis Anfang September gastierte diese auch im Sihlcity in Zürich. Und glücklicherweise habe ich es am letzten Tag noch geschafft die Exibition zu besuchen.
Anhand von vielen Photographien, Videoausschnitte, Originalrequisiten, Drehbücher, Texttafeln, Skizzen & Zeichnungen und Modellen wurde sein Lebens- und Schaffenswerk detailliert nachgezeichnet. Begonnen bei seinen ersten Kurzfilmen bis zu Eyes Wide Shut, seinem letzten Film wurde jede Station erwähnt. Ebenso war auch Raum für die unvollendeten und abgebrochenen Filmprojekte vorhanden und die Technik die er beim Drehen einsetzte.
Auch wenn man die Filme teilweise nicht kannte, jeder einzelne fasziniert heute immer noch genau so stark wie an der Premiere. Erstaunlich auch, wie jedes seiner 16 Werke komplett anders war als das vorhergehende. Eine Vielfalt, die praktisch kein anderer Regisseur je zustande gebracht hat.
Wer den Mann oder sein Werk überhaupt nicht kennt, hat einen grossen Teil der Filmgeschichte verpasst.Darum nachholen:
Spartacus, Lolita, Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb, 2001: A Space Odyssey, A Clockwork Orange, Barry Lyndon, The Shining, Full Metal Jacket, Eyes Wide Shut
Donnerstag, September 06, 2007
Intelligenter Strom Teil 2
Im zweiten und vorerst letzten Teil dieser kleinen und extrem kurzen Serie möchte ich mich an alle euch wenden:
Mit diversen Produkten der Firma Megasol lässt sich der Alltag um einiges Energiefreundlicher gestalten. Ich selber habe mich während des Solarcamps in Cudrefin mit einigen dieser Dinge eingedeckt.
Zuerst hätten wir das Herzstück: Das SEPP ist eine tragbare Solarzelle mit Lithium-Polymer-Akku. Zuerst ein paar Stunden in der Sonne aufgeladen, kann man auch über Nacht oder bei schlechtem Wetter mit diesem Gerät das Handy oder diverse andere Dinge mit USB-Anschluss gratis aufladen. Eine private Solarsteckdose. Bei Megasol gibt es auch gleich die passenden Handy-Stecker und USB-Kabel.
Wer dann seinen iPod schon mit Solarenergie vollgepumpt hat, will vielleicht auch seine Musik mit anderen teilen. Dafür bietet Megasol die kleinen aber feinen (und erstaunlich leistungsfähigen) Lautsprecher. Natürlich ist an denen eigentlich nichts spezielles (nebst enhaltenem USB-Stecker und normalem Kopfhöreranschluss), mit Solar-Akku-Battieren mutieren sie aber schnell zu einer tollen Sache.
Im Webshop der Firma finden sich noch zig andere Produkte für alle Lebenslagen. Schaut doch mal rein.

Und das war jetzt genug Gratis-Werbung. ;)
Jugend und Kultur
Jüngstes Beispiel: JugendKultur-Fest in Basel
Ich durfte da meinen Samstag Abend letzter Woche verbringen, nachdem wir zu dritt nicht wirklich wussten wohin. Das Leben bietet zeitweilen zu viele Möglichkeiten. Aus praktischen Überlegungen entschieden wir uns dann für die Rheinstadt und begaben uns unter das Volk.
Das Fest findet all 2 Jahre immer wieder statt und ist ein nonkommerzioneller Anlass. Das heisst: Kein Eintritt, nur Spass. Und dafür sorgten 7 Bühnen mit unglaublich vielen Bands, diverse Theater- und Tanzaktivitäten, Fress- und Trinkstände und auch massig Infos bezüglich aktuellen Wahlen und Aktivitäten linksgrüner Organisationen. So waren auch unsere Freunde von der "Stopp Offroader"-Aktion vertreten.
Die meiste Zeit hatten wir unser Zelt auf dem Barfüsslerplatz aufgeschlagen und lauschten 3 Bands.
Sapphire waren die ersten und für mich das Highlight. So spielten diese 5 Männer Proghits aus den 60er und 70er Jahren. So begann das Set mit "21st Century Shizoid Man" [King Crimson] und endete mit einem göttlich gespielten "The Cinema Show" [Genesis]. Ich hätte nie gedacht, dass man eine solche Band vor ein solches Publikum lässt. Aber hier scheint alles möglich zu sein.
Danach beglückten uns Cloudride mit einem harten Sound Marke Amplifier. Diese durften sie auch schon auf Tour begleiten. Eine CD ist von der Band ebenso zu haben und es lohnt sich. Radiountaugliche Musik aus der Schweiz von höchster Qualität.
Als letztes lauschten wir dann noch The Bianca Story welche nicht eine Geschichte vorlasen, sondern die Menge mit einem energiegeladenen Electro-Rock Set aufmischten. Sehr spassig, sehr gut. Solche Musik ist zum tanzen (oder besser hüpfen) einfach perfekt geeignet.
Leider konnten wir "...And You Will Know Us By The Trail Of Dead" nicht mehr zujubeln, da wir uns genau dann auf den Weg zum Bahnhof machen mussten. Sehr ärgerlich..
Aber auch ohne diese unberechenbare Truppe war es ein toller Abend mit vielen Überraschungen.
Mittwoch, September 05, 2007
Planet Terror
Nach Death Proof kam nun auch der zweite Teil dieser grandiosen Grindhouse-Hommage bei uns ins Kino. Nachdem uns Tarantino ein eher ruhiger und langsam erzählter 70er-Jahre Action-Trash-Verschnitt auf die Leinwand brachte, feuert Robert Rodriguez ein B-Movie Feuerwerk sondergleichen ab. Allerdings muss man hier schon ein bisschen diese Filmmechanik verstehen und unterhaltsam finden um den Film geniessen zu können.
Die Geschichte ist so doof wie nebensächlich, typisch für B-Movies. Ein Virus wird in einer Kleinstadt versehentlich in die Luft entlassen und verwandelt immer mehr Bewohner in blutrünstige Zömbies mit Eiterbeulen und zerfressener Haut. Nur ein kleiner Haufen verrückter Gesellen stellt sich dieser Bedrohung, ohne zu wissen dass noch viel mehr dahinter steckt als man vermuten könnte.
Was kann man unter diesem Voraussetzungen also erwarten? Action, Blut, Gags und Frauen, wie in den echten B-Movies.
- Die Action ist übertrieben und manchmal eher zum lachen, wenn auch sehr professionell gemacht.
- Das Blut fliesst in grossen Mengen, Körper werden zerissen, Gesichter vom Virus zerfressen und nach Lust und Laune Körperteile amputiert. Die alles geschieht in Grossaufnahme ohne dass die Kamera wegdreht. Und trotzdem wirkt alles so übertrieben (und teilweise überhaupt nicht echt), dass man es eher als belustigend empfindet.
- Zum Lachen bietet der Film von seiner Natur aus schon viel, jeder der schon mal ein B-Movie gesehen hat weiss was ich meine. Trotzdem sind die Figuren teilweise so klischeehaft und die Szenen so unglaublich, dass man sich in eine Komödie versetzt fühlt.
- Die Frauen waren auch in diesem Film durchschnittlich hübsch und knapp bekleidet. So wurde ein weiterer Pluspunkt bei der Optik auf sicher gestellt. Auch wenn manche Personen diese Momente niemals vergessen werden. Ausserdem stellt der Film eine Fortführung der Reihe "Wehrsame Frauen" dar. Anfangs sind alle noch eher zurückhaltend, gegen Ende dann die wichtigsten Figuren in der Truppe. Schauspieler und Produktion ist alles auf höchsten Niveau, mit dem Einsatz diverser Stilmittel erhält aber auch dieser Film den Charme des alten und dreckigen. So wurde auch hier die filmrolle extra zerkratzt und die Farbfilter sind en masse vorhanden.
Wer also sinnlose Unterhaltung sucht die trotzdem komplett durchgestylt ist: Bei diesem Film ist er richtig.
8/10 ersetzte Beine.
Freitag, August 31, 2007
Intelligenter Strom Teil 1
In unserem ersten Teil dieser kleinen und extrem kurzen Serie möchte ich mich vor allem an die Notebook- und Elektrovelobesitzer wenden. Aber auch alle anderen dürfen meinem Hinweis folgen:
Die Solarvignette bietet für 50.- CHF eine Strommenge von 45kw/h, was einem Jahresbedarf eines Notebooks entspricht. Wenn ihr diesen kleinen und schicken Aufkleber bestellt, sorgt ihr dafür dass genau so viel Solarstrom in das Netz eingespeist wird.
Die Stromproduktion erfolgt in Cudrefin (ja, dort war auch das Lager) und zugleich sorgt ihr mit dieser Spende auch für den Bau weiterer Photovoltaik-Anlagen.
So lässt sich mit gutem Gewissen auch wieder mal Strom aus der Steckdose zapfen. Also: Bestellen, noch heute.
Donnerstag, August 30, 2007
Live-Musik in diversen Formen
1. Archive sind schon wieder in der Schweiz
Wer sie am Blue Ball's Festival oder Festival im Hb verpasst hat, hier die nächste Gelegenheit die wohl jeder wahrnehmen sollte.
Sonntag 07.10.2007 im Kofmehl Solothurn.
2. Dream Theater sind auch wieder einmal zu besuch
Wohl DIE Progmetal Band aus den USA stattet zusammen mit Symphony X Winterthur einen Besuch ab. Die Show wird bestimmt ziemlich gewaltig, die Musik ist sowieso über alle Zweifel erhaben.
Mittwoch 31.10.2007 in der Eulachhalle Winterthur.
3. R.E.M. veröffentlichen ihre erste Live-DVD / CD
Nach so langer Zeit und vielen Alben erstaunt es, dass die erste Liveveröffentlichung erst jetzt erfolgt. Warum auch immer so lange gewartet wurde, der Trailer verspricht schon mal sehr gelungene Unterhaltung. Watch it!
4. Blackfield schmeissen ebenfalls eine DVD auf den Markt
Die besten Popgruppe der Welt ist da einiges schneller. Schon nach nur 2 Alben erscheint die erste DVD mit einem schönen Konzert. Bei solchen Songs und Melodien kann gar nichts schief gehen und der Name Steven Wilson steht sowieso für höchste Qualität. Darum: Bedenkenlos zugreifen.
Auf der Myspace-Site der Band gibt es eine 4 minütige Preview. Have fun.
Mittwoch, August 29, 2007
Eine der besten Prog-Bands in der CH
Ich glaube ich schmelze dahin.....

Tickets gibt es bei Starticket.ch im Vorverkauf für 50.00 SFr.
Lasst euch diese Band nicht entgehen, Musik vom besten was momentan auf dem Markt ist.
Und besten Dank an Stefan für diesen Tipp, auch wenn ich zuerst sehr ungläubig war. ^^
Montag, August 27, 2007
Heitere Open Air 2007
Viele von euch werden eh schon aus anderen Quellen erfahren haben, wie es war. Darum wie immer:
Beste Bands am Heitere Open Air 2007:
- Kosheen (Auch wenn die neuen Songs nicht so super sind wie die alten, tanzen konnte man hier wie ein Wahnsinniger)
- Kashmir (Traurig, melodiös und einfach nur schön.)
- Mando Diao (Die Musik liegt mir eigentlich nicht so, allerdings haben es ein paar Momente unvergesslich gemacht. *i feel dizzy ..*)
Neuentdeckungen am Heitere Open Air 2007:
- Gogol Bordello (Abgefahren, ausgeflippt und indieBeinefahrend)
- The Answer (Straight, dreckig und ein bisschen wie Led Zeppelin. So muss es sein.)
Etwas hat sich auch dieses wieder bestätigt: Auf der Zeltbühne sind die besseren Acts als auf der Hauptbühne, ebenso ist dort die Atmospähre einfach toller. Besonders, wenn sich auch Otto Normalbürger als Luftgitarrenmeister die Ehre geben (leider dann etwas hirnlos kommentiert von Chris "Dräck" Rohr.
Dank Freunde und Bier war es aber auch dieses Mal wieder sehr unterhaltsam, wenn auch das Open-Air-Feeling etwas fehlte (kein Camping, kein Snitch, keine Geländeöffnung um 12.00 Uhr etc.)
Ein weiterer Bericht findet ihr hier.
Oder die berühmten Berichte von Reto Porter.
Die Zukunft ist Grün
Die Aktivitäten beim JugendSolarProjekt werde ich noch verstärken und mich auch vermehrt bei den Sitzungen zeigen. Schliesslich ist es personell gesehen in Zukunft noch nicht vielversprechend, da muss man ein Zeichen setzen. Ebenso habe die viele Leute in diesem Jahr nun sehr gut kennen gelernt und arbeite gerne mit ihnen.
Neu hinzugekommen, ist meine Aktivzeit bei der neuen Greenpeace ReGru Olten. Diese Regionalgruppe bietet sich als Alternative zu der Vereinigung in Zürich und möchte den anderen Personen in der Schweiz eine Plattform bieten. Da ich mich schon immer auch auf diese Art bei GP engagieren wollte, kam diese Neugründung wie gerufen. Das Beste daran, ist aber die Beteiligung diverser Cudrefin Lagerteilnehmer. Denn diese Personen habe ich alle sehr lieb gewonnen, mit ihnen weiterhin für Greenpeace was zu bewirken kann nur super werden.
Ebenso möchte ich mich nach der Lehre vielleicht komplett bei Greenpeace anstellen lassen. Allerdings habe ich dazu noch keine Infos, wie was wo möglich ist. Da heisst erst Mal abwarten und Tee trinken.
Trotzdem, ich bin sehr glücklich über diese Veränderungen. Endlich ist ein grösserer Teil meines Lebens wieder klarer und geordneter. So kann es weiter gehen!
Freitag, August 24, 2007
"There Must Be More Than This" 3
Folge 3: Der Balkon

Unsere Wohnung in Zofingen befindet sich in einem sehr alten Gebäude. Dies sah man teilweise schon an den Bildern über den Türdrücker. Der Eindruck kann ich heute aber noch verstärken, indem ich unseren tollen und über alle Zweifel erhabenen Balkon präsentiere.
Nebst den grazilen Rostgeländer (die wohl nicht mehr jedes Gewicht aushalten würden, darum besser nicht besoffen dagegenspringen) befinden sich auf der Freiluftplattform ein paar Pflanzen von meinem Vater, ein Sack Erde (kann man immer gebrauchen) und ein Aschenbecher. Der ist allerdings so schön, dass jeder Raucher lieber an Entzugserscheinungen leidet als ihn zu benützen.
Trotzdem ist er in gewisser Weise nicht mehr aus meinem Leben zu denken. Klar, ich wohne in diesem Gebäude und so.. Aber dank der guten Sonnenlage wurde er zum besten Aufladeplatz für mein SEPP, ein gemütlicher Plauderort für Freunde die der Sucht fröhnen und Aussichtspunkt für alle Familienmitglieder. Irgendwie hat er einfach einen alten Charme..

Donnerstag, August 23, 2007
Photographie in Cudrefin



Let's Go Solar [This Time: Cudrefin]
Das war es nun also, das zweite Internationle SolarCamp welches von mir besucht wurde. Und obwohl ich es nicht mehr für möglich gehalten hätte: Es wurde noch besser, nur unterhaltsamer und abwechslungsreicher als das Vorjährige in Bergün.
Denn dieses Jahr waren wir mehr Jugendliche, interessantere Leute und mit mehr Arbeiten beauftragt. So wurden nebst den Warmwasserkollektoren auch noch eine PV-Anlage gebaut, ca. 40 Solartaschenlampen zusammengelötet und der Energieverbrauch in unserem Lagerhaus berechnet. Natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz; schwimmen im Neuenburgersee, Spiele spielen, gemütliche Abende am Lagerfeuer oder ausgefallene Diskussionsrunden gab es immer wieder. Schon nach dem ersten Abend war unsere Gruppe fest zusammengewachsen und die Freundschaften verfestigten sich mit jeder Minute.
Doch wie immer bei solchen Lager ging auch hier die Zeit viel zu schnell vorüber. Schon bald war es wieder Samstag, die ersten Verabschiedungen mussten hinter sich gebracht werden. Der Momentan war wirklich traurig und wäre am liebsten von allen noch um Wochen herausgezögert worden.
Zum Glück hatte sich eine kleine Gruppe entschieden, noch an das NaturTalent-Festival zu gehen. Somit war noch nicht ganz Schluss. Darüber gibt es dann später einmal noch ein kurzer Bericht. Stay tuned!





Das erste und letzte Bild stammen beide von Albert. Hier findet ihr die Solar Generation Homepage von den Philippinen.
Freitag, August 10, 2007
Es wird wieder ruhiger / LAUTER
Allerdings werde ich sowieso nur Freitag und Samstags auf dem Heiteren anzutreffen sein, am Sonntag geht es ab nach Cudrefin. In dem hübschen Ort am Neuenburgersee ist dieses Jahr das internationale Solarcamp vom JSP. Da darf ich natürlich nicht fehlen, der Blog muss allerdings pausieren.
Ich wünsche euch eine schöne Woche und man liest sich frühstens am 19.08.2007 wieder. Haltet die Ohren steif.
Cheers.
Donnerstag, August 09, 2007
Sky Blue [Nachtrag]
Darum gibt es hier den Clip zur Live-Version von der "Growing Up"-Tour im Jahre 2003. Aufgezeichnet wurde dsa Konzert in Milano (Italien) und ist auf DVD günstig zu kaufen.
Der Konzertfilm lohnt sich wirklich, ebenso den ganzen Clip zu schauen. Denn das Lied wird immer intensiver.





